• Produktbild: Am Strand
Band 23788

Am Strand Roman. Ausgezeichnet mit dem Reader's Digest Author of the Year 2008

Aus der Reihe detebe
11

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2008

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

17,9/11,3/1,5 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

11

Originaltitel

On Chesil Beach

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23788-7

Beschreibung

Rezension

»Ein so hochliterarischer wie engagierter Zeitdiagnostiker.«
»Ian McEwan gilt als einer der besten britischen Autoren der Gegenwart.«
»Ian McEwan ist einer der abenteuerlustigsten und hinterlistigsten englischen Schriftsteller.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2008

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

17,9/11,3/1,5 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

11

Originaltitel

On Chesil Beach

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23788-7

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    14.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachlosigkeit in der Ehe

    Ein großartiger Roman, verfasst in einer poetischen und ansprechenden Sprache. Edward und Florence heiraten, doch bereits in der Hochzeitsnacht wird ihrer Ehe ein jähes Ende gesetzt, weil sie bis zum Schluss nicht offen miteinander kommunizieren. Der Roman ist einfach fabelhaft! Unbedingt lesen!

  • Helen Wirth

    aus Ulm

    5/5

    17.04.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Mangelnde Kommunikation

    Wenn man die Geschichte liest, erwartet man eigentlich nicht, dass es noch Anfang der 60er Jahre zwei erwachsene Menschen gibt, die dermaßen unaufgeklärt und prüde ihre Hochzeitsnacht erleben wollen. Florence und Edward kennen sich schon ein Jahr, lieben und respektieren sich, bis zu dieser vertrackten Situation: die Hochzeitsnacht. Edward voller Sehnsucht und Erwartung, Florence voller Abscheu. Sie wünscht sich, dass er ihr Zeit gibt, um auch Vergangenes zu bewältigen, er versteht sie nicht; sie trennen sich noch in dieser Nacht - für immer. Das Buch ist sehr schön zu lesen, aber die Hilflosigkeit der beiden hat mich betroffen gemacht.

  • Annemarie Schiemann

    aus Siegburg

    5/5

    20.08.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Nostalgisches Buch mit großer Aussagekraft, sprachlich ein Genuss

    Florence und Edward, ein glückliches Paar, eine große Liebe und endlich: Die Hochzeit. Aber – was man sich heute kaum noch vorstellen kann, war noch vor 50 Jahren weit verbreitet – beide haben keine Ahnung, was in der Hochzeitsnacht auf sie zukommt. Zu zweit allein in ihrer Hotelsuite wissen sie nicht, wie sie nun miteinander umgehen sollen. Unterschiedliche Erwartungen, Ängste und Sprachlosigkeit lassen diese Hochzeitsnacht in völlig anderer Weise verlaufen, als von den Liebenden erwartet. Es ist unglaublich fesselnd, wie Ian MacEwan den Verlauf und die Dramatik dieser missglückten Hochzeitsnacht schildert, welche Auswirkungen die Sprachlosigkeit dieses Paars auf ihre große Liebe hat. Die Sprache ist ruhig, nüchtern, aber mit enormer Aussagekraft, auch die nostalgische Atmosphäre des Buches hat mir gut gefallen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und noch lange darüber nachgedacht! (Hat mir besser gefallen als „Abbitte“). Ein nostalgisches Buch mit großer Aussagekraft.

  • Bewertung

    4/5

    29.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tiefgreifender Roman

    Ian McEwans „Am Strand“ ist auf den ersten Blick eine kurze Erzählung über die junge Liebe zwischen Edward und Florence im England der 1960er Jahre. Doch schon auf den ersten Seiten wird klar, dass auf den kommenden das Paar weitaus mehr Konflikte zu bewältigen hat als angenommen. Diese inneren Kämpfe, die in beiden Protagonisten lodern, stehen stellvertretend für den enormen gesellschaftlichen Druck dieser Zeit. Damit porträtiert McEwan nicht nur ein junges Paar, welches sich der gesellschaftlichen Norm ausgesetzt fühlt, sondern gleichseitig die Situation einer ganzen Generation. Obwohl die gegenwärtige Handlung sich nur an einem einzigen Abend abspielt, schafft der Autor durch Perspektivwechsel und das Einstreuen von Rückblenden, deren Spannungsbogen aufrecht zu halten. Für seinen geringen Umfang liefert dieser Roman jede Menge Gesprächsstoff.

  • peedee

    4/5

    19.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Abend kann alles verändern…

    1962, Chesil Beach, Dorset, England. Edward und Florence, beide 22, haben soeben geheiratet und die Hochzeitsnacht liegt vor ihnen. Sie lieben sich und könnten nicht glücklicher sein, wenn da nicht diese Hochzeitsnacht wäre: er kann sie kaum erwarten und sie ekelt sich davor. Grosse Erwartungen – können sie diese erfüllen? Erster Eindruck: Das Cover ist für mich ein typisches Diogenes-Cover; leider gefallen mir diese meistens nicht speziell gut. Aber auch hier zählen ja die inneren Werte… Die Protagonisten waren mir sympathisch: Edward, der schon in der Vergangenheit seine Liebe zu Florence immer wieder zügeln musste, um sie nicht zu verschrecken; Florence, die zwar in beruflicher Hinsicht sehr überzeugend und selbstsicher auftritt, in privaten Dingen aber sehr unsicher und schüchtern ist. Die beiden kommen aus sehr unterschiedlichen Elternhäusern und kennen vieles nicht, was für den anderen „normal“ ist. In der Honeymoon-Suite sind nicht nur die beiden anwesend, nein, es ist noch die riesige Angst von beiden Seiten im Raum, die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen zu können: „Die Frage, wie dies ohne Enttäuschungen oder Peinlichkeiten zu bewerkstelligen war, liess ihm keine Ruhe.“ Und „Sex mit Edward konnte nicht der Gipfel ihrer Freuden, sondern nur der Preis sein, den sie zahlen musste.“ Für mich ist dies das zweite Buch des Autors, nach „Kindeswohl“, was mir übrigens sehr gut gefallen hat. Vom vorliegenden Werk war ich insofern überrascht, als der Hauptteil des Buches eigentlich nur die paar Stunden des Hochzeitsabends beleuchtet, aber mit sehr vielen Rückblenden in die Vergangenheit der beiden Protagonisten. Ian McEwan schreibt sehr ausdrucksvoll und bildkräftig – wirklich beeindruckend. Die ganze Geschichte ist ein Auf-und-Ab der Gefühle: Liebe, Kränkungen, Vorwürfe, Beleidigungen und Angst: Angst vor Verletzung, Zurückweisung, Verlust. Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht und ein bisschen nachdenklich zurückgelassen: „So kann sich der Lauf eines Lebens ändern – durch Nichtstun.“

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