Die Europäische Kommission Supranationale Bürokratie oder Agent der Mitgliedstaaten?
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40,90 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.04.2008
Verlag
NomosSeitenzahl
236
Maße (L/B/H)
22,7/15,4/1,7 cm
Gewicht
358 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8329-3517-7
Dieser Band untersucht unter Rückgriff auf Theorien der vergleichenden Politikwissenschaft, wie die Kommission ihre zentrale Rolle in der EG-Gesetzgebung ausübt. Im Zentrum stehen die (partei-) politischen Verbindungen von mitgliedstaatlichen Regierungen zu ihren Kommissaren. Deren Auswirkungen auf die politische Dynamik interner Entscheidungen werden zunächst theoretisch diskutiert. Neue Daten zu einschlägigen Merkmalen der Kommissare und allen von der Prodi-Kommission (1999-2004) verabschiedeten Gesetzesvorlagen ermöglichen eine quantitative Überprüfung der Überlegungen. Drei qualitative Fallstudien ergänzen diese Analysen.
Die Ergebnisse stellen das wissenschaftliche und journalistische Verständnis der EU-Kommission als integrationsfreudigem „Entrepreneur“ in Frage. Sie zeigen vielmehr, dass das Handeln der Kommission maßgeblich von den politischen Verbindungen zwischen Kommissaren und Regierungen sowie fallweise unterschiedlichen Machtkonstellation in der Kommission geprägt ist.
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