Ägypten während der englischen Kolonialzeit: Der kleine Ibrahim wächst als Sohn koptischer Christen in Armut auf. Sein größter Wunsch ist es, Arzt zu werden. Mit eisernem Willen erreicht er sein Ziel und wird ein berühmter Hakim. Seine bewegte Laufbahn führt ihn über Kairo und kleine Dörfer am Nil zu hohem Ruhm nach London und Paris, schließlich aber – todkrank – wieder zurück in seine Heimat.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
buchwürmchen
aus reutlingen
4/5
13.07.2010
Buch (Taschenbuch)
Dies ist die Geschichte eines…
Dies ist die Geschichte eines jungen Ägypters aus armen Verhältnissen der sich nichts sehnlicher wünscht als Arzt zu werden, um seinen armen Landsleuten zu helfen. Mit Leidenschaft und Durchhaltevermögen gelingt es ihm, seinen Traum zu verwirklichen. Er wird ein großer Arzt, berühmt, menschlich mitfühlend und ein charakterliches Vorbild für alle, die ihn lieben und verehren. Die Geschichte spielt zur Zeit der englischen Kolonialherrschaft. Ruhig und gemächlich beginnt die Geschichte, die später an Dramatik und Tempo gewinnt. Knittel erzählt vom Leben in Armut und belegt den Idealismus Ibrahims durch viele kleine exemplarische Beispiele. Abenteuerlich und bunt ist das Leben in Ägypten zur damaligen Zeit. Teilweise erinnert die Erzählung an ein Märchen aus 1001 Nacht. Die alte ägyptische Kultur ist überall gegenwärtig. Trotz großer Armut werden die Menschen stolz in ihrem Auftreten charakterisiert. Der Roman ist erstmals 1935 erschienen, war damals ein Bestseller und noch heute absolut lesenswert. Das Buch verlockt zum gemütlichen Schmökern und regt zum Nachdenken an.
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