Produktbild: Nach Hause schwimmen

Nach Hause schwimmen Roman

11

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2008

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/15,3/4,1 cm

Gewicht

755 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20992-3

Beschreibung

Rezension

"Was für ein mutiges Buch - und was für ein grosser Wurf. Ein Roman, mit unerhörter erzählerischer Großzügigkeit geschrieben: wuchtig, kraftvoll erzählt und kühn erdacht." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 19.02.08
"Der Schweizer Autor, der auch Drehbücher schreibt, besitzt sämtliche Tugenden eines wirklich guten Handwerkers. Sein Roman ist ein Meisterstück. ... Lappert hat jede Menge skurrile Einfälle, die er durch eine starke Handlung im Zaum hält. Er findet wunderbare Worte, Wendungen, Sätze. Und er stimmt seinen Roman auf einen lakonischen Grundton, den er geschickt nach oben und unten modelliert." Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, 15.03.08
"Ein Roman, der ganz in seiner Erzählfreude aufgeht." Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, 15.03.08
"Rolf Lapperts Held ist ein ausgemachter Neurotiker, aber so charmant, dass man schon nach wenigen Seiten wissen möchte, wie es in seinem Leben weitergeht. Doch nicht nur er trifft den Leser ins Herz, sondern auch Lapperts Sprache: Der Schweizer malt die schönsten Metaphern und erinnert in Wortwitz und Fabulierlust an Meister wie John Irving. Fazit: Dieser abenteuerliche Entwicklungsroman hat das Zeug zum absoluten Lieblingsbuch." Elke Serwe, Für Sie, 15.03.08
"Ein Meisterwerk. Die Überraschung dieses Bücher-Frühlings ist ein Schweizer: Rolf Lappert. Ein hochbegabter Erzähler, der unerwartet einen grossen Entwicklungsroman gelandet hat ... Das ist hohe Erzählkunst, die tief reicht und weit geht, viele Existenzen umfassend und Charaktere knapp und scharf zeichnend." Christine Richard, Basler Zeitung, 07.02.08
"Rolf Lappert hat einen grandiosen irisch-amerikanischen Roman geschrieben, der so leicht kein Pendant in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur findet. ... Ein Füllhorn von kleinen und großen Geschichten." Rainer Moritz, Welt Online, 28.06.08

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2008

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/15,3/4,1 cm

Gewicht

755 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20992-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE
info@hanser.de

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Trotz des Umfangs habe ich…

peppermint_patty am 24.02.2009

Bewertungsnummer: 2697352

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Trotz des Umfangs habe ich dieses Buch in nur wenigen Tagen verschlungen. Die Geschichte ist sehr spannend und mitfühlend geschrieben. Wie viele Schicksalsschläge kann ein Mensch aushalten ohne daran zu zerbrechen? Wilbur muß wirklich viel mitmachen, zerbricht aber im Endeffekt nicht daran, sondern faßt neuen Lebensmut. Somit ist das Buch eines, das Hoffnung macht. Man hat immer wieder die Chance, aus seinem Leben etwas zu machen, seine Ängste zu überwinden, sich zu ändern. Auch wenn der Hauptperson immer wieder schlechte Dinge passieren, hatte ich nie das Gefühl, daß mich der Inhalt in eine negative Stimmung reißt. Irgendwie war mir die ganze Zeit klar, daß die Geschichte gut ausgehen wird. Manche Stellen wurden von einem subtilen Humor begleitet - wer laut lachen will, ist mit diesem Buch allerdings nicht gut beraten. Lappert beschreibt alle vorkommenden Personen ausführlich - und es kommen sehr viele Personen darin vor. Es ist kein 'schnelles' Buch - man muß sich einlassen auf die Schilderungen. Und findet im Endeffekt sehr viel Lebensweisheit in den Geschichten über die verschiedenen Charaktere. Ich habe andere Rezensionen gelesen, in denen Lapperts Schreibstil mit dem John Irvings verglichen wird (einer der Hauptgründe für mich, dieses Buch zu lesen, da ich Irving sehr gerne lese). Dem würde ich aber nicht in allen Punkten zustimmen: Wilbur, die Hauptfigur des Romans erlebt zwar auch wie die in Irvings Romanen etwas, was nicht alltäglich ist, beide schreiben mehr oder minder 'Schelmenromane', aber Irvings Bücher sind durchzogen mit einem eher 'groben' Humor und viel Ironie - Lappert schreibt sensibler und feinfühliger. Beide zeichnen aber ihre Hauptfiguren so liebenswert, daß man gar nicht daran vorbei kann, diese zu mögen. Lapperts Schreibstil gefällt mir sehr gut: nicht zu platt, aber auch nicht zu abgehoben - für mich sehr flüssig geschrieben. Obwohl ich am Anfang kurze Zeit brauchte, um die zweigeteilte Struktur der Erzählung zu erkennen, war der Erzählfluß insgesamt so gut gelungen, daß ich zu keiner Zeit Probleme hatte, die Geschichte zu verstehen. Ich empfehle dieses Buch für ein langes verregnetes Wochenende, in dem man ganz in eine andere Welt versinken möchte - langsam und mit Bedacht.

Trotz des Umfangs habe ich…

peppermint_patty am 24.02.2009
Bewertungsnummer: 2697352
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Trotz des Umfangs habe ich dieses Buch in nur wenigen Tagen verschlungen. Die Geschichte ist sehr spannend und mitfühlend geschrieben. Wie viele Schicksalsschläge kann ein Mensch aushalten ohne daran zu zerbrechen? Wilbur muß wirklich viel mitmachen, zerbricht aber im Endeffekt nicht daran, sondern faßt neuen Lebensmut. Somit ist das Buch eines, das Hoffnung macht. Man hat immer wieder die Chance, aus seinem Leben etwas zu machen, seine Ängste zu überwinden, sich zu ändern. Auch wenn der Hauptperson immer wieder schlechte Dinge passieren, hatte ich nie das Gefühl, daß mich der Inhalt in eine negative Stimmung reißt. Irgendwie war mir die ganze Zeit klar, daß die Geschichte gut ausgehen wird. Manche Stellen wurden von einem subtilen Humor begleitet - wer laut lachen will, ist mit diesem Buch allerdings nicht gut beraten. Lappert beschreibt alle vorkommenden Personen ausführlich - und es kommen sehr viele Personen darin vor. Es ist kein 'schnelles' Buch - man muß sich einlassen auf die Schilderungen. Und findet im Endeffekt sehr viel Lebensweisheit in den Geschichten über die verschiedenen Charaktere. Ich habe andere Rezensionen gelesen, in denen Lapperts Schreibstil mit dem John Irvings verglichen wird (einer der Hauptgründe für mich, dieses Buch zu lesen, da ich Irving sehr gerne lese). Dem würde ich aber nicht in allen Punkten zustimmen: Wilbur, die Hauptfigur des Romans erlebt zwar auch wie die in Irvings Romanen etwas, was nicht alltäglich ist, beide schreiben mehr oder minder 'Schelmenromane', aber Irvings Bücher sind durchzogen mit einem eher 'groben' Humor und viel Ironie - Lappert schreibt sensibler und feinfühliger. Beide zeichnen aber ihre Hauptfiguren so liebenswert, daß man gar nicht daran vorbei kann, diese zu mögen. Lapperts Schreibstil gefällt mir sehr gut: nicht zu platt, aber auch nicht zu abgehoben - für mich sehr flüssig geschrieben. Obwohl ich am Anfang kurze Zeit brauchte, um die zweigeteilte Struktur der Erzählung zu erkennen, war der Erzählfluß insgesamt so gut gelungen, daß ich zu keiner Zeit Probleme hatte, die Geschichte zu verstehen. Ich empfehle dieses Buch für ein langes verregnetes Wochenende, in dem man ganz in eine andere Welt versinken möchte - langsam und mit Bedacht.

Nach Hause schwimmen - Rolf Lappert

Bewertung am 22.09.2008

Bewertungsnummer: 382352

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wilbur ist wahrlich kein Glückskind. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt, er selbst beginnt sein Leben im Brutkasten, und auch sonst verläuft das Heranwachsen des 1,50 m großen Bruce Willis-Fans alles andere als leicht. Erst als ihn seine Großeltern nach Irland holen, scheint Wilbur endlich ein glückliches Leben führen zu können. Doch dann stirbt auch seine geliebte Großmutter, und sein bester Freund kommt in eine Erziehungsanstalt. Wilbur erlebt auf seinem Lebensweg immer wieder Rückschläge. Erst Aimee bringt ihm das Leben und die Liebe bei. Rolf Lappert gelingt es in diesem tragikomischen Entwicklungsroman immer wieder, den Leser abwechselnd zum Weinen und zum Lachen zu bringen. Am Ende hat man so sehr mit Wilbur mitgelitten, dass man das Buch wehmütig aus den Händen legt.

Nach Hause schwimmen - Rolf Lappert

Bewertung am 22.09.2008
Bewertungsnummer: 382352
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wilbur ist wahrlich kein Glückskind. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt, er selbst beginnt sein Leben im Brutkasten, und auch sonst verläuft das Heranwachsen des 1,50 m großen Bruce Willis-Fans alles andere als leicht. Erst als ihn seine Großeltern nach Irland holen, scheint Wilbur endlich ein glückliches Leben führen zu können. Doch dann stirbt auch seine geliebte Großmutter, und sein bester Freund kommt in eine Erziehungsanstalt. Wilbur erlebt auf seinem Lebensweg immer wieder Rückschläge. Erst Aimee bringt ihm das Leben und die Liebe bei. Rolf Lappert gelingt es in diesem tragikomischen Entwicklungsroman immer wieder, den Leser abwechselnd zum Weinen und zum Lachen zu bringen. Am Ende hat man so sehr mit Wilbur mitgelitten, dass man das Buch wehmütig aus den Händen legt.

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