Produktbild: Das Familientreffen

Das Familientreffen Roman. Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 2007

5

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2008

Verlag

Dva

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,5 cm

Gewicht

479 g

Auflage

5

Originaltitel

The Gathering

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04370-2

Beschreibung

Rezension

»Ein starkes, unbequemes und zuweilen sogar wütendes Buch… Ein schonungsloser Blick auf eine trauernde Familie in harter, beeindruckender Sprache… Ein sehr lesbarer Roman.« ("Aus der Jury-Begründung des Man Booker Prize")
»Tatsächlich könnte Anne Enright für diesen Roman einen Waffenschein brauchen. Als Schriftstellerin ist sie schlicht ein großes Kaliber.« ("Die Welt")
»Wenn es gelingt, "Das Familientreffen" aus der Hand zu legen, setzen die Gedanken ein. Und die lassen einen so schnell nicht los.« ("Rhein-Zeitung")
»Ein intensiver, todtrauriger, harter, komischer, manischer stream of consciousness.« ("in münchen")
»Lange hallt dieser Roman nach, der vor allem durch Ausdruckspräzision und subtile Psychogramme besticht... Für ihren grandiosen Roman bekam sie den Booker-Preis 2007.« ("Welt am Sonntag, Susanne Kunckel")
»Dank Enrights trocken-feinsinniger Sprache ein originelles und mitreißendes Buch.« ("Stern")
»Ein zarter, harter, humorvoller Roman über die Hölle der Großfamilie. Gewaltig gut.« ("NDR Kultur, Radiosdg. "Neue Bücher"")
»Anne Enrights Prosa ist pechschwarz – aber wie sie glitzert!« ("The New York Times")
»In ihrem ausgezeichneten Roman entwirft Anne Enright das bewegende Bild einer unheilen Welt.« ("Rhein-Zeitung")
»Eindrucksvoller Roman.« ("Börsenblatt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2008

Verlag

Dva

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,5 cm

Gewicht

479 g

Auflage

5

Originaltitel

The Gathering

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04370-2

Herstelleradresse

DVA
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Kaffeeelse

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Geheimnisse

    Der Booker Preisträger von 2007. Vollkommen nachvollziehbar in meinen Augen ist dieses Buch ausgezeichnet worden. Und ich bin wieder auf eine richtig interessante Autorin gestoßen. Eine Autorin, die ich neugierig umkreisen werde. "Das Familientreffen" ist ein richtig böses Buch. Böse und pechschwarz, dabei aber glitzernd wie die New York Times so treffend schrieb. Ein Familientreffen der irischen Großfamilie Hegarty anlässlich des Selbstmordes von Liam Hegarty wird einberufen und Veronica, die Schwester und Bezugsperson von Liam, blickt wütend und zynisch und auch schuldbeladen und ebenso weise auf diese ganzen Familienbande. Die Verletzungen und Geheimnisse und Ungesagte/das Unmögliche kommen zum Vorschein. Denn Veronica kennt auch den Grund für den Selbstmord des Bruders, konnte ihn aber nicht verhindern, genauso wenig, wie sie ihm schlussendlich helfen konnte. Bei diesen Blicken auf die Taten in ihrer Familie schont sie sich auch selbst nicht. Und vor den Augen des Lesers entsteht dieser schonungslose Hegarty-Kosmos. Durch die Blicke auf die Großeltern, auf die Eltern und die Kinder umfasst dieses Buch einen recht großen Zeitraum und ist damit gleichzeitig ein Blick auf die irische Gesellschaft. Dabei besticht in diesem Buch nicht nur die Geschichte, sondern vor allem die Sprachkunst von Anne Enright, dieser Tanz mit den Wörtern, dieser Glanz in den Sätzen. Auch sollte hier die Übersetzung unbedingt gewürdigt werden, also ein Dank und ein tosender Beifall geht an die Autorin Anne Enright und an den Übersetzer Hans-Christian Oeser! dieses Buch ist einfach wundervoll! Obwohl das Grundthema alles andere als wundervoll zu nennen ist! Eher ist es ein Blick auf das Grauen. Und sicher ist "Das Familientreffen" ein Buch, welches man erneut genießen könnte, später, nach einiger Zeit und nach eigenen weiteren Erfahrungen. Gerade in den weisen Blicken der Hauptfigur Veronica und dem Zynismus der Autorin findet man sich später wieder anders wieder. Mal schauen. Anne Enright hat hier ein wirklich gelungenes Buch geschrieben, dem ich viele Leser wünsche!

  • Bewertung

    5/5

    22.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der äußere Schein...

    trügt zuweilen. Denn in der Familie Hegarty ist einiges in Unordnung. Als der Lieblingsbruder von Veronica plötzlich stirbt ist sie auch die Einzige, die die genauen Todesumstände hinterfragt. Was hat sich abgespielt? Ich habe diesen mit dem Booker-Preis ausgezeichneten Roman, verdient übrigens, damals bei Erscheinen im Jahr 2008 gelesen. Dieser Roman ist zu meiner großen Freude im Taschenbuch neu verlegt worden. Enright versteht es eine Familiengeschichte zu entrollen, deren innere Zerrissenheit und Tragödie mir bis heute präsent blieben. Von psychologischer Spannung und Tiefgang.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein abgründiger Roman über einen...

    Ein abgründiger Roman über einen jahrelanges Trauma einer Familie!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    11.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, beeindruckend, tolle Sprache

    Dies war mein erstes Buch von Anne Enright - der Klappentext klang sehr interessant. Das Buch IST es auch, von der Thematik her. Und vom Schreibstil. In einer außergewöhnlich formulierenden, in gewaltigen Bildern schwelgenden Sprache erzählt die Autorin von der Beerdigung ihres Bruders und versucht, die Hintergründe seines Todes zu ergründen und zu begreifen. Viele Begegnungen und Gespräche mit Freunden und anderen Angehörigen der Familie finden hier Platz. Das ist nicht leicht zu lesen, weder von der Namensvielfalt her noch von den Zeitsprüngen vor und zurück und immer wieder Sequenzen, bei denen es sich um Fantasie, Träume, Vorstellungen handelt und die das Ganze teilweise ins Surreale abdriften lassen. Bei aller Bewunderung - eine leichte Wohlfühl-Lektüre ist das definitiv NICHT, dennoch sehr lesenswert.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    04.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wasserzeichen des Versagens…

    Wasserzeichen des Versagens Mit ihrem Roman «Das Familientreffen» hat die irische Schriftstellerin Anne Enright den Booker Prize 2007 gewonnen. Er sei ein «starkes, unbequemes und zuweilen sogar wütendes Buch», hat die Jury ihre Wahl begründet. Die auch als ‹Poet laureate› vom irischen Staat geehrte Autorin hat sich damit außerdem den Ruf erarbeitet, es im Aufspüren psychischer Familien-Abgründe zu wahrer Meisterschaft gebracht zu haben. Vor allem aber hat sie als Tabu-Brecherin den katholisch geprägten Mythos von der Familie als unantastbarer Institution gehörig ins Wanken gebracht. «Ich möchte niederschreiben, was im Haus meiner Großmutter geschah in dem Sommer, als ich acht oder neun war. Aber ob es wirklich geschehen ist?», beginnt diese brutal desillusionierende Familiensaga. Liam, der Lieblingsbruder von Veronica, hat sich überraschend das Leben genommen, und die zutiefst verstörte, glücklich verheiratete Frau und Mutter zweier Kinder kümmert sich nun, drei Jahrzehnte später, als eines seiner acht noch lebenden Geschwister um die Beerdigung. In die Trauer der hart getroffenen 39Jährigen mischt sich auch der Zorn, und besonders die Frage nach dem Warum wird zum alles beherrschenden Thema für sie. Emotional aufgewühlt beginnt sie eine Aufarbeitung seines Lebens und eine Spurensuche nach den äußeren Vorbedingungen, die zum Suizid geführt haben könnten. Damit wird dann natürlich auch die gesamte Familie mit einbezogen in ihre ebenso rastlose wie penible Ursachen-Forschung, und ihr eigenes Selbstverständnis gerät nun ebenfalls gehörig ins Wanken. Ein solcher Stoff birgt natürlich immer die Gefahr in sich, ins Sentimentale, Rührselige abzugleiten. Dem steht hier allerdings der Furor wirkungsvoll entgegen, mit dem die genervte Heldin ihre verzweifelte Suche betreibt. Die reicht bis in die Jugend der Mutter zurück, die als Neunzehnjährige nicht nur der Liebe ihres Lebens begegnet ist, sondern gleichzeitig auch dessen bestem Freund, ihrem künftigen Ehemann und Vater ihrer zwölf Kinder. Deren Namen hat sie später tatsächlich öfter mal durcheinander gebracht. Mit Veronica hat die Autorin ihrer Heldin beziehungsreich den Namen jener Heiligen gegeben, die Jesus am Kalvarienberg hilfreich ihr Tuch gereicht hat, die sie hier nun ähnlich unerschrocken und selbstlos auftreten lässt. Als Liam aufgefunden wurde, waren seine Hosentaschen mit Steinen beschwert, er hatte eine fluoreszierende Jacke an und trug keine Unterhose. Das wird im Roman dahingehend gedeutet, dass er zwar unbedingt sterben, aber dann auch gefunden werden wollte, und zwar körperlich rein. Der endlose Bewusstseinsstrom der Heldin und Ich-Erzählerin streift emotional gesteuert in fragmentarischen Szenen durch ein ereignisreiches Familienleben, dabei jeden Stein umdrehend, der am Wegesrand liegt und die gesuchten Aufschlüsse geben könnte. Dieser thematische Detailreichtum und die authentisch wirkenden Reflexionen Veronicas bewirken, dass man die Geschichte emotional gut nachvollziehen kann. Es dauert dann mehr als die Hälfte des Buches, ehe die Heldin in ihren bruchstückhaften, vagen Erinnerungen die Ursache gefunden zu haben glaubt, warum Liam den Freitod gesucht hat. Lange vorher schon hat man den Eindruck, dass es darum eigentlich gar nicht mehr geht in diesem Roman. Erzählt wird lakonisch, in einer derben Diktion und aus wechselnden Perspektiven, wobei mit der Zeit der illusionslos, rein körperlich dargestellte Sex denn doch recht nervig wird, weil er so penetrant, aber wohl leider auch verkaufsfördernd, das ansonsten breitgefächerte Tableau der Themen beherrscht. Andererseits finden sich gelungene Metaphern, so wenn zum Beispiel Veronicas Mann geschildert wird, «wie er dem Wasserzeichen des Versagens nachspürt, das sich durch sein Lebensbuch hindurch zieht». Es ist dieser gnadenlose Hass, diese Wut, die den gesamten Roman dominiert und ihn in seiner resignativen Haltung zu einer bedrückenden Lektüre macht, in der niemals Hoffung aufschimmert.

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