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Beschreibung

Neue Erzählungen des Weltstars.

Diese zehn Geschichten zeugen einmal mehr vom herausragenden literarischen Vermögen Armin Mueller-Stahls -- ein virtuoses Spiel mit Traumsequenzen und pointierten Dialogen, die zu intensiven Momentaufnahmen voller poetischem Zauber werden.

Das immer wiederkehrende Motiv dieser zehn Erzählungen ist die Grenzüberschreitung – vom Leben zum Tod, von der Wirklichkeit zum Traum, von der Rationalität zur Magie: Eine Psychotherapeutin erfährt von einem suizidgefährdeten Patienten, daß ihr Geliebter am Tag zuvor bei einem aufsehenerregenden Stunt ums Leben gekommen ist, ein Priester ist mit dem rätselhaften Fluch geschlagen, daß die Gebrechen der bei ihm Trost Suchenden auf ihn übergehen, zwei Totengräber räsonieren in strömendem Regen über das Leben der von ihnen zu Grabe Getragenen, auf einem Flugplatz träumt sich ein Mann zum Helden, ein anderer, nach einem Autounfall teilweise gelähmt, möchte ein letztes Mal fliegen. Ein Magier arrangiert den fingierten Tod dreier junger Juden und verhilft ihnen damit zur Flucht vor den Nazis. Armin Mueller-Stahl gelingt es auf meisterhafte Weise, Stimmungen und Charaktere präzise zu umreißen. „Er überschreitet Grenzen und verblüfft durch eine unglaubliche Vorstellungskraft.“ Radio Bremen.

„Kaum einer schreibt so präzise und gefühlvoll.“ Hessischer Rundfunk.

"Armin Mueller-Stahl katapultiert seine Leser in fantastische Welten." dpa

»Mit dem "Kettenkarussell" katapultiert Armin Mueller-Stahl seine Leser in fantastische Welten. ... Diese Art Literatur fordert heraus.« ("dpa")
»Die neuen Erzählungen ... vermischen Wirklichkeit und surreale Sequenzen, Sinnliches und Übersinnliches zu eigenartigen Textgebilden, die manchmal an einen Franz Kafka heranreichen.« ("Westfälische Nachrichten")
»Die zehn Kurzgeschichten verblüffen durch die unglaubliche Vorstellungskraft. ... In intensiven Momentaufnahmen, ganz präzise umreißt Mueller-Stahl Stimmungen und Charaktere.« ("Berliner Morgenpost")
»Eine Sammlung hinreißender Kurzgeschichten.« ("Gala")
»Eine Bildsprache, die in Sekundenschnelle wie schroffe Kinobilder in das Bewusstsein des Lesers eindringt. Mit der Erzählhandlung scheint das Geistig-Psychische der Figuren auf - Handlung und Motivation sind so geschickt miteinander verwoben, dass sich der Leser mitten in den Szenen wähnt und zugleich Gedanken und Gefühle der jeweils Agierenden teilt.« ("Neues Deutschland")

Armin Mueller-Stahl, geboren 1930, ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler überhaupt, sondern auch ein begnadeter Geiger, Maler und Erzähler. Bevor er zum Schauspielberuf wechselte, absolvierte er ein Geigen- und Musikwissenschaftsstudium, das er 1949 mit dem Examen zum Musiklehrer abschloß. Seit 1952 avancierte er mit unzähligen Theater- und Filmrollen (u. a. in "Königskinder", "Nackt unter Wölfen" und "Jakob der Lügner") zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verließ 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, wo er u.a. mit Rainer Werner Faßbinder ("Lola", 1981) drehte, sondern auch international erfolgreich fort. Zu seinen bekanntesten Filmen zählt "Oberst Redl" (1985) von Istvan Szabo. 1989 gelang ihm mit "Music Box" unter der Regie von Constantin Costa-Gavras auch in Hollywood der Durchbruch. Es folgten Arbeiten mit Barry Levinson ("Avalon"), Jim Jarmusch ("Night on Earth"), Steven Soderbergh ("Kafka") und Volker Schlöndorff ("Der Unhold"). Für seine Nebenrolle des Vaters des australischen Pianisten David Helfgott in "Shine" wurde Mueller-Stahl 1997 für den Oscar nominiert. Im gleichen Jahr debütierte er mit seinem Film "Conversation with the Beast" als Regisseur. 2001 kehrte er in der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis. Seit langem ist Armin Mueller-Stahl auch als Erzähler bekannt. 1981 erschien "Verordneter Sonntag", es folgten u. a. "Drehtage" (1991), Unterwegs nach Hause (Erinnerungen, 1997), "In Gedanken an Marie-Louise. Eine Liebesgeschichte", 1998 und "Rollenspiel. Ein Tagebuch während der Dreharbeiten für den Film "Die Manns" (2001). In der Aufbau Verlagsgruppe erschienen von ihm: "Hannah" (Erzählung, 2004), "Unterwegs nach Hause" (Erinnerungen, 2005), "Venice. Ein amerikanisches Tagebuch" (2005) und der zweisprachige Bildband "Portraits. Malerei und Zeichnung - Painting and Drawing" (2006).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2008

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

19,1/11,4/1,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2008

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

19,1/11,4/1,8 cm

Gewicht

164 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-2427-3

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