Matthias hat viele Beziehungen. Und er hasst es, wenn Frauen ihm widersprechen. Als er eines Tages im Lainzer Tiergarten eine Frau, die sich umbringen wollte, rettet, beginnt eine weitere, geheimnisvolle Affäre. Zur gleichen Zeit bekommen Emma Novak und Mick Hammerl, Privatdetektive, einen ungewöhnlichen Auftrag: Sie sollen den Sohn von Greta Mautner finden, den diese einst nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatte. Routine, denken sie, bis wieder eine Frau gefunden wird, jetzt aber wirklich tot ... Ein ironisches, zuweilen groteskes Panoptikum der Stadt Wien und ihrer Bewohner: skurril, komisch, makaber und höchst spannend.
Kundinnen und Kunden meinen
2.0/5.0
Bewertung
2/5
24.08.2011
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gut gemeint
Die Geschichte wird von zwei Hauptpersonen erzählt:
Emma Novak - Altertumsforscherin, die ihren Beruf an der Universität Wien aufgab, um mit ihren ehemaligen Friseur Mick, ein Detektivbüro zu eröffnen.
Alleinerziehende Mutter eines pubertären Sohnes, der lieber bei seinen Großeltern wohnt. Beim schrullige Modellbauopa und der Esoterikoma.
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Matthias Karner - Musiker, Bruce Springfield Liebhaber und sexsüchtig.
Als Kind zur Adoption freigegeben, "flüchtete" er von Kärnten nach Wien um die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Lebt sein Leben mehr schlecht als Recht.
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Die wohlhabende Restaurantbesitzerin Greta Mautner wendet sich an Emma Novak, mit der Bitte ihren "verschollenen" Sohn zu finden. Minderjährig und mit Zwillingen schwanger, durfte sie damals nur einen der beiden Jungen (Nick) behalten.
Enttäuscht von ihren "behaltenen" Sohn, erfolgreicher Architekt mit ungeliebter Schwiegertochter, möchte sie die "verlorene" Möglichkeit kennenlernen.
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Und so beginnt eine Reise in die Abnormität der Menschen (Wiener).
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Weshalb die Dinge sind, wie sie sind, erfährt man niemals. Matthias Karner's Promiskuität lässt sich auf den sexuellen Missbrauch durch seine Adoptivmutter zurückführen, meiner Interpretation nach, im Buch selbst wird es nicht geklärt, weil alles nur an der Oberfläche berührt wird.
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Viele Themen werden aufgegriffen, keines richtig beleuchtet. Fand es mühsellg ein Buch voller Unlogik zu lesen, da es irgendwann einfach uninteressant wird, zudem fehlt mir der (versprochene) Wiener Humor.
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Auf den letzten 50 Seiten kommt das Buch in Fahrt, wird interessant - lesenswert, leider reicht dies nicht bei 315 Seiten.
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Lilian Faschinger wollte meiner Meinung nach einfach zuviel, und hat sich nicht auf das Wesentliche beschränkt, was möglicherweise viel interessanter gewesen wäre.
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