Der Schimmelreiter

Klasse 9/10

Theodor Storm

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Beschreibung

Mit Materialien, zusammengestellt von Peter Grosz Schon als Kind gilt Hauke Haien als Sonderling, weil sein Interesse übermäßig auf den Deich fixiert ist. Sein Denken und Handeln ist von einem großen Ziel geprägt: Mit dem Bau eines neuen, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen geplanten Deiches sollen die Menschen im gefährdeten Wattenland vor den Fluten des Meeres besser beschützt und neues Land hinzugewonnen werden. Die Dorfgemeinschaft verfolgt sein Tun mit zunehmendem Misstrauen, denn etwas Unheimliches umgibt Hauke Haien. Da bedroht plötzlich eine gewaltige Sturmflut den Deich.
Die Materialien, die das Beziehungsgeflecht Mensch, Natur und Technik ausloten, dokumentieren die thematische Brisanz und ungebrochene Aktualität der Novelle."

Theodor Storm, geb. am 14. September 1817 in Husum. Der Rechtsanwalt wurde 1852 von den Dänen wegen politischer Opposition ausgewiesen und kehrte 1864 als Landvogt in seine nun deutsch gewordene Heimatstadt zurück. Ab 1879 war Storm Amtsgerichtsrat. Er starb am 4. Juli 1888 in Hademarschen. Storm gilt als einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus. In seinem Werk ist Storm thematisch den Menschen und der Landschaft seiner Heimat zugewandt und als Künstler der Spätromantik verpflichtet, besonders in seiner liedhaft-innigen, formstrengen Natur- und Bekenntnislyrik. Seine Hauptleistung aber liegt in der Novelle. 58 solcher Novellen umfasst sein Werk, das von lyrisch gestimmten und wehmütig verklärenden Texten bis zu realistischen, stark handlungsbetonten Schicksals- und Chroniknovellen reicht. Immer wieder stellt Storm dabei die menschlichen Leidenschaften und den Kampf des einzelnen gegen überlegene Mächte mit herber, oft tragischer Gefasstheit dar.

Produktdetails

ISBN 978-3-12-262670-9
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 23.10.2006
Herausgeber Klaus-Ulrich Pech, Rainer Siegle
Verlag Klett Schulbuchverlag
Seitenzahl 165
Maße (L/B/H) 19,9/12,7/1,3 cm
Gewicht 162 g
Sprache Deutsch

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Sehr Gutes Buch!

Bewertung am 09.09.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Langes Buch,aber auch Größe Wörter. Alle meine bisherigen Kafka Bücher,haben im Schnitt 70 Seiten dieses aber 416.Dadurch hat es mich auf lange Zeit sehr inspiriert und mich begeistert.Ich empfehle dieses Buch weiter weil es wie andere Bücher Kafkas,eine sehr schöne Sprache hat.

Sehr Gutes Buch!

Bewertung am 09.09.2021
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Macht oder Freiheit (2)

Hartmut Zimmer aus Alzenau am 21.06.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Gegensatz von Macht und Freiheit kennzeichnet auch diesen, von Kafka nicht mehr vollendeten Roman. Wie mit feinsten Pinselstrichen und mit scharfem Blick für das Detail zeichnet Kafka seine Bilder. Erst in der Summe dieser vielfältigen Einzelheiten wird seine Intention und auch ein Stück einer möglichen Wahrheit sichtbar. Macht und Freiheit stehen sich unvereinbar gegenüber: Die Macht erscheint wie ein ewiges, ihr Ziel nie erreichendes und deshalb absurdes Streben, wie ein unwirkliches Phantom. Macht erzeugt Angst, die allein als solche schon zur Unterwerfung maßgeblich beiträgt. Die „Ehrfurcht vor der Behörde“ ist ein Symbol des vorauseilenden, unterwürfigen Gehorsams. Selbst aber die Machtausübenden erreichen die Freiheit nicht: Denn die Ausübung von Macht bedeutet bereits eine unfreie Selbstbeschränkung, nämlich immer auch die Unterordnung unter fremdbestimmte Regeln und Rituale. Diejenigen, die sich auf einem Markt der Eitelkeiten nach der Macht drängen, verlieren den Blick für das Wesentliche, sie verlieren Freiheit und Wahrheit. Nur die Freiheit nämlich ermöglicht individuelle Wahrheit - dies aber auch nur in denjenigen Augenblicken, in denen die Abgrenzung von der Macht und ihre völlige Ignorierung gelingt. Die Macht verträgt die Freiheit nicht. Sie sucht krakenhaft alles -bis in die letzten Winkel und Verästelungen- in Beschlag zu nehmen und zu reglementieren. Der Freiheit dagegen ist die Macht gleichgültig. Freiheit besteht ausschließlich in einer individuellen Form - oder sie existiert nicht.

Macht oder Freiheit (2)

Hartmut Zimmer aus Alzenau am 21.06.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Gegensatz von Macht und Freiheit kennzeichnet auch diesen, von Kafka nicht mehr vollendeten Roman. Wie mit feinsten Pinselstrichen und mit scharfem Blick für das Detail zeichnet Kafka seine Bilder. Erst in der Summe dieser vielfältigen Einzelheiten wird seine Intention und auch ein Stück einer möglichen Wahrheit sichtbar. Macht und Freiheit stehen sich unvereinbar gegenüber: Die Macht erscheint wie ein ewiges, ihr Ziel nie erreichendes und deshalb absurdes Streben, wie ein unwirkliches Phantom. Macht erzeugt Angst, die allein als solche schon zur Unterwerfung maßgeblich beiträgt. Die „Ehrfurcht vor der Behörde“ ist ein Symbol des vorauseilenden, unterwürfigen Gehorsams. Selbst aber die Machtausübenden erreichen die Freiheit nicht: Denn die Ausübung von Macht bedeutet bereits eine unfreie Selbstbeschränkung, nämlich immer auch die Unterordnung unter fremdbestimmte Regeln und Rituale. Diejenigen, die sich auf einem Markt der Eitelkeiten nach der Macht drängen, verlieren den Blick für das Wesentliche, sie verlieren Freiheit und Wahrheit. Nur die Freiheit nämlich ermöglicht individuelle Wahrheit - dies aber auch nur in denjenigen Augenblicken, in denen die Abgrenzung von der Macht und ihre völlige Ignorierung gelingt. Die Macht verträgt die Freiheit nicht. Sie sucht krakenhaft alles -bis in die letzten Winkel und Verästelungen- in Beschlag zu nehmen und zu reglementieren. Der Freiheit dagegen ist die Macht gleichgültig. Freiheit besteht ausschließlich in einer individuellen Form - oder sie existiert nicht.

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