Produktbild: Psychiatrie, Psychoanalyse und die neue Biologie des Geistes

Psychiatrie, Psychoanalyse und die neue Biologie des Geistes

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2008

Abbildungen

mit Abbildungen 18 cm

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

341

Maße (L/B/H)

17,9/12,3/1,9 cm

Gewicht

211 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Psychiatry, Psychoanalysis, and the New Biology of Mind, 2005

Übersetzt von

Michael Bischoff + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29460-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2008

Abbildungen

mit Abbildungen 18 cm

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

341

Maße (L/B/H)

17,9/12,3/1,9 cm

Gewicht

211 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Psychiatry, Psychoanalysis, and the New Biology of Mind, 2005

Übersetzt von

  • Michael Bischoff
  • Jürgen Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29460-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Zitronenblau

    5/5

    08.02.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Kandels Vision

    In diesem Band werden sechs Aufsätze zur "Psychiatrie, Psychoanalyse und die neue Biologie des Geistes" von Kandel versammelt. Spätestens beim dritten Terminus im Titel offenbart sich uns ein Widerspruch: Biologie des Geistes. Und das macht Kandel und sein Lebenswerk so bahnbrechend! Eigentlich Absolvent einer geschichtsliterarischen Disziplin kam Eric Kandel in Berührung mit der Psychoanalyse und wie Freud hielt er die neuronale Seite, den Aspekt der Biologie, für unverzichtbar - nur war Freud seinerzeit mit maroden Naturwissenschaften konfrontiert, wie sie heute (Molekularbiologie, Neurologie, Genetik etc.) aber wiederum umunstößlich sind, und somit die Erforschung der Seele ein rein geisteswissenschaftliches Genre; beides in einen Topf zu werfen, war Freud unmöglich. Kandel versucht genau diesen (paradigmatisch anmutenden) Brückenschlag und versucht Verhalten, Störungen, Gedächtnis und Geistesprozesse zu analysieren, um hieraus die Psychophänomene ableiten zu können. Der Vorwurf: Reduktionismus! Dieser im Übrigen zweierlei geartet: zum einen wurden die Muster und deren Veränderungen (Gene, Synapsen) an einem Schleimhaufen names Aplysia erforscht (komplexe Vorgänge auf ein wirbelloses Tier reduziert), zum anderen behauptet, dass alle Verhaltensweisen durch genetische, synaptische (neuronale) Verschaltungen evoziert sind, d.h. DETERMINIERT durch bio-natürliche Gesetze. Kandel konnte zeigen, dass sich Verhaltensmuster (auch komplizierte wie Lernen) in ihrer Evokation auf molekularer bzw. zellulärer Ebene entwickeln - hier für ALLE Lebewesen konserviert! Am Menschen wurden erste Orte im Gehirn für dieses und jenes lokalisert. Die Aufsätze Kandels können vor allem aufgrund ihrer spezifischen Semantik nicht im Besonderen hier wiedergegeben werden; manchmal sind sie recht fachlich und entziehen sich dem Laien in ihrer Vollständigkeit, aber die Essenz ist frappierend und spektakulär! Dabei soll festgehalten werden, dass es Kandel nicht darum geht, die Psychoanalyse zu zerstören, oder sie ihres "Amtes" zu entheben. Er möchte, dass künftig (z.B.) psychische Probleme auch neuronal erfasst werden, damit eine gezieltere Behandlung von Patienten möglich ist. Er sagt es selbst: ALLES ist organsisch (und nicht funktionell), daher gilt für Psychiatrie und Psychoanalyse künftig, sofern sie bestehen bleiben wollen: ein Kovergieren ist unumgänglich und notwendig! Und zur Zeit steckt das Zusammenwachsen in den Kinderschuhen. Kandels Leistungen wurden mit einem Nobelpreis beehrt - völlig zurecht. Wer eine Einführung lesen möchte, dem sei das vorliegende Buch empfohlen.

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  • Produktbild: Psychiatrie, Psychoanalyse und die neue Biologie des Geistes
  • Geist, Seele, Gehirn - Gerhard Roth

    Vorwort

    Einleitung

    Psychotherapie und die einzelne Synapse - Kommentar von Judith L. Rapoport

    Ein neuer theoretischer Rahmen für die Psychiatrie - Kommentar von Thomas R. Insel

    Biologie und die Zukunft der Psychoanalyse - Kommentar von Arnold M. Cooper

    Von der Metapsychologie zur Molekularbiologie - Kommentare von Donald F. Klein und Joseph LeDoux

    Die Molekularbiologie der Gedächtnisspeicherung - Kommentar von Charles F. Zorumski

    Gene, Gehirne und das Selbstverständnis des Menschen - Kommentar von John M. Oldham

    Nachwort