Produktbild: Chez Max
Band 23651

Chez Max

Aus der Reihe detebe
1

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45822

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2007

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18/11,1/1,7 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Creme / Kaffee

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23651-4

Beschreibung

Rezension

»Der viel zu früh verstorbene Frankfurter Schriftsteller Jakob Arjouni war ein Spezialist für Helden in Schwierigkeiten.«
»Es gab und gibt keinen einzigen deutschen Schriftsteller außer ihm, der je so schöne, freundliche und einfache Worte dafür gefunden hätte, wie hässlich und kompliziert unser Leben hier ist.«

Produktdetails

Verkaufsrang

45822

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2007

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18/11,1/1,7 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Creme / Kaffee

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23651-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Polar

    aus Aachen

    3/5

    04.02.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Hinterm Zaun

    Der Rahmen, den Jakob Arjouni sich für seinen neuen Roman Chez Max setzt, überzeugt. Die Zukunft ist bei ihm gespickt durch Filmvorführungen, die direkt in den nächtlichen Himmel projiziert werden, und Beschwerden, über gerade diese technische Errungenschaft, weil man nicht schlafen kann. Also durchaus realistisch, wenn man an seine Nachbarn denkt. Arjouni zeichnet die globale Entwicklung nach, indem er vom Niedergang der USA und dem Aufstieg der eurasischen Lebensgemeinschaft erzählt. Er vergisst auch den Zaun nicht, der bereits heute spürbar, wenn auch noch nicht errichtet ist, der die Ausgestoßenen von den Begünstigten trennt. Dass dies alles nicht umsonst zu haben ist, der Überwachungsstaat dafür nötig ist, kommt dabei keiner Vision gleich, sondern wird von Jahr zu Jahr bei uns vorstellbarer. In dem Bereich legt Jakob Arjouni somit eine glänzende Schilderung vor. Seine Geschichte der Rivalität zwischen Max Schwarzwald und Chen Wu bleibt hingegen blass. Sie wird zerredet, leidet sich auch unter dem imposanten Dach der Zukunftsvision. Zwei Bewacher, zwei Spitzel, zwei hochrangige Ashcroft-Männer, die nicht miteinander können, das trägt eine zeitlang dann nicht mehr. Was bleibt ist eine packende Vision und eine von Arjouni nicht so gewohnte schwache Story. Dass Arjouni zu erzählen versteht, sieht man der Passage, die vom Maler Leon und seinen Still-Leben berichtet. Mehr davon hätte dem Roman gut getan.

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