Forensische Begutachtung bei Persönlichkeitsstörungen Jahresheft für Forensische Psychiatrie
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
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Verlag:Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
36,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
Mai 2007
Abbildungen
16 schwarz-weiße Abbildungen, 13 schwarz-weiße Tabellen
Herausgeber
Mattias Lammel + weitereVerlag
Medizinisch Wissenschaftliche VerlagsgesellschaftSeitenzahl
163
Maße (L/B/H)
23,8/16,6/1,5 cm
Gewicht
330 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-939069-30-0
Dieses Werk vermittelt die Begutachtung von Persönlichkeitsstörungen als ein methodisch in Teilschritte zerlegbarer, überprüfbar Prozess, der die Entscheidungen auf der diagnostischen Ebene und auf der ersten sowie auf der zweiten Beurteilungsebene nachvollziehbarer macht - mit einem Ergebnis, das dem Richter für eine Entscheidung über das Für und Wider des Vorliegens verminderter Schuldfähigkeit zu überantworten ist.
Die dem Gericht für eine normative Wertung zur Verfügung gestellten Erkenntnisse des Sachverständigen über Fähigkeitsbeeinträchtigungen eines Menschen mit tatkausaler Bedeutsamkeit bleiben in mehrfacher Hinsicht relativ und perspektivisch. Aber dennoch dürfen sie den Anspruch erheben, empirisch begründbar zu sein.
Schließlich geht es in der Konsequenz auch um die Bestimmung von Grenzlinien von Kompetenzbereichen. Den alles umfassenden juristisch-normativen Kompetenzbereich des Richters im Strafverfahren berührt es in keiner Weise, wenn der Sachverständige seinen Kompetenzbereich ausschöpft, zugleich aber an der Grenze des methodisch geleitet Wissbaren enden lässt - unabhängig von den an ihn gerichteten (überhöhten) Erwartungen und unabhängig auch davon, in welchem Umfang dadurch normative Wertungsspielräume offen bleiben oder eingeschränkt werden.
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