Produktbild: Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss

Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss Roman | Nobelpreis für Literatur 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25705

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2007

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,3 cm

Gewicht

129 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Északröl hegy, Délkröl tó, Nyugatról utak, Keletröl folyó

Übersetzt von

Christina Viragh

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17243-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Nach ein paar Seiten hat man beim Lesen das Gefühl, an einer kleinen Meditation dabei zu sein. Wer das Ziel des Romans schnell erreichen will, ist auf der falschen Spur.

Produktdetails

Verkaufsrang

25705

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2007

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,3 cm

Gewicht

129 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Északröl hegy, Délkröl tó, Nyugatról utak, Keletröl folyó

Übersetzt von

Christina Viragh

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17243-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Clara

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zauberhaft

    Der Text ist meditativ, lyrisch, poetisch und geheimnisvoll. Ursprünglich stammt die Geschichte vom Prinzen Genji aus der Heianzeit (die Geschichte wurde von der Hofdame Murasaki Shikibu im 11. Jahrhundert aufgeschrieben und gilt vermutlich als ältester Roman der Welt). Die Heianperiode ist laut Geschichtsschreibung eine Zeit des Friedens und der inneren Ruhe (794 - 1185). In dem vorliegenden Text finden sich aber auch Hinweise auf Gefahren, Verfehlungen und auf eine Welt, die vielleicht so ganz andere Seiten und Seinsweisen als friedliche hat. Die Suche des Enkels des Prinzen Genji (in diesem Text die Hauptperson) nach dem wundervollsten, dem Garten mit der umfassendsten, ultimativen Schönheit und Substanz ist geheimnisvoll und birgt Gefahren. Sie ist vermutlich auch die Suche nach sich selbst. Nachdem der Enkel vom Prinzen Genji den Ort verlassen hat, kann er ihn nicht einfach wieder finden. Die "Hundert schönen Gärten" erinnern an die Kunst der japanischen Farbholzschnitte (Holzschneider kommen aus unterschiedlichen Gegenden) und deren Credo: "ukiyo-e" (es sind Bilder der fließenden, vergänglichen Welt). Die Faszination Japans und der Einfluß auf Kunst und Kultur bei uns in Mitteleuropa hat schon vor mehr als hundert Jahren die Kunstszene stark inspiriert. Der vorliegende Text ist nicht nur von diesem Geist inspiriert, es ist auch erstaunlich, mit wieviel Auseinandersetzung und Präzision er geschrieben ist. Für Suchende sicher ein Gewinn.

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