Produktbild: Das verlorene Wort

Das verlorene Wort Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2006

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/11,4/1,9 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1

Originaltitel

La disparition de la langue française (Paris, 2003)

Übersetzt von

Beate Thill

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20372-3

Beschreibung

Rezension

»Assia Djebar hat einmal mehr eine zugleich hoch erotische, politische und trauernde Hommage auf ihr Heimatland geschrieben.« ("Münchner Merkur")
»Das leibseelische Glück der Liebe wird hier wunderbar intim und doch diskret geschildert. Assia Djebar hat die Grenzen überwunden.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Eine drei Nächte dauernde, höchst erotische Beziehung zur Algerierin Nadjia, die er ›ya khti‹, seine Schwester, nennt, führt Berkane noch tiefer an seine heimatlichen Wurzeln und seine eigene Sprache heran. Ihre ebenfalls von politisch motivierter Gewalt geprägte Lebensgeschichte hat sie, um zu vergessen, wie ihn in die Fremde getrieben. Im Spiegel seiner Liebe zu Nadjia erkennt Berkane die eigene heillose Heimatlosigkeit, der er nur durch die schonungslose Aufarbeitung der persönlichen Geschichte entkommen kann. ›Das verlorene Wort‹ ist in dem unverwechselbaren, gleichzeitig leichtfüßigen und schwermütigen, hochpoetischen und realitätsnahen Tonfall Assia Djebars geschrieben. In einer, so Nadjia, für algerische Frauen typischen Sprache der Liebe und des Lebens, selbst wenn sie klagen oder beten.Ein fesselndes Buch, das den Leser vom ersten Satz an magisch in die Vergangenheit des Protagonisten und in die Geschichte und Gegenwart Algeriens hineinzieht. Von schonungsloser Radikalität, die am Ende jeden Trost verweigert und nur die Sehnsucht ›el ouehch‹ zulässt.« ("Rheinischer Merkur")
»Assia Djebar verstrickt die Sprachen ineinander, das Arabisch der Mütter, die unterschiedlichen Dialekte, das Berberische, die Sprache der Gewaltprediger und das Französisch, das einst Unterdrückung bedeutet hat und längst Freiheit und Entfaltung meint. Der Roman ist eine Stimmen-Collage.« ("Emma")
»So handelt ›Das verlorene Wort‹ nicht nur von Liebe, sondern auch von Heimatlosigkeit. Und darüber hat Assia Djebar einen sehr schönen, bewegenden Roman geschrieben. Denn Berkanes Freunden eröffnet sich erst aus seiner literarischen Hinterlassenschaft und seinen Briefen das ganze Drama seiner Rückkehr.« ("Kölnische Rundschau")
»Assia Djebars Text ist voll Schmerz und Zorn. In der Biografie des einsiedlerischen Berkane rekapituliert sie in vielen Rückblenden die verworrene Geschichte ihres Heimatlandes Algerien, wie es sich dem einfachen Menschen aus dem Volke darstellt.« ("Der Standard")
»Wie in allen ihren Büchern gelingt es Djebar, die einzigartige Atmosphäre Algeriens einzufangen, auch in der ausgezeichneten Übertragung von Beate Thill sind dieser unverwechselbare Ton und Stil da, die Authentizität mit hohem Kunstanspruch und virtuoser Einfachheit verbinden.« ("Die Wochenzeitung WOZ")
»Djebar erweist sich aber nicht nur als kritische Beobachterin. Sie ist vor allem auch Sprachkünstlerin.« ("Die Furche")
»Beate Thill hat den Text brillant ins Deutsche gebracht. Zu keiner Zeit wird man daran erinnert, dass es sich um eine Übersetzung handelt!« ("Neues Deutschland")
»Es ist einer der besten Romane von Assia Djebar. Im steten Perspektivwechsel geschrieben, mit eingeschobenen Briefen und Rückblenden; voller Leidenschaft und voller Bitternis über die Leiden ihres Landes, voller Wehmut über die verschwindende Schönheit der Kasbah von Algier, über den Verlust der Sprache von Baudelaire und Voltaire in Algerien, voller Sehnsucht nach der ›Lichtfülle‹ an der algerischen Küste.« ("Hessischer Rundfunk HR")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2006

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/11,4/1,9 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1

Originaltitel

La disparition de la langue française (Paris, 2003)

Übersetzt von

Beate Thill

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20372-3

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
mail@unionsverlag.ch

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