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Lea Novelle

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2007

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,8/2,8 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20915-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2007

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,8/2,8 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20915-2

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eindringlich und aufwühlend

    Kometenhafter Aufstieg einer aussergewöhnlichen Begabung - und ebensolcher Absturz - ein Leben, das immer mehr zerbröselt… zurück bleibt ein Scherbenhaufen, an dem sich nicht nur der Vater wund ritzt sondern auch die Lesenden… So jedenfalls mein Eindruck! ‘Lea’ von Pascal Mercier ist keine leichte Kost. In einem Cafe in Saint-Rémy (Provence) begegnen sich zufällig Adrian Herzog und Martijn Van Vliet. Sie kommen ins Gespräch, fahren zusammen zurück nach Bern - eine Heimreise, die für Herzog zur Reise ins Leben eines Anderen wird… In erschütternden, aufwühlenden Bildern erzählt Van Vliet die Geschichte seiner Tochter Lea. In ihrer Trauer um die verstorbene Mutter festgefroren, taut die 8-jährige unter Geigenklängen auf. Unversehens im Berner Bahnhof in ihr Herz gefallen, will auch sie das Geigenspiel erlernen. Der verwitwete Vater tut alles, um seiner zu neuem Leben erwachten Tochter den Wunsch zu erfüllen. - Aus der Leidenschaft wird immer mehr Obsession und letztendlich Destruktion - sowohl für die Tochter als auch in für den Vater. Man fällt gleicherweise in die Seelenabgründe des einen wie des andern… - Van Vliet reflektiert die Jahre vom Beginn des Übens bis zum Zusammenbruch… und Adrian Herzog hört geduldig zu - wird in den Sog der starken Bilder und Momente hinein gezogen - und rührt dabei an seine eigene Geschichte - ebenfalls (nach Scheidung) allein erziehend, hat er seine Tochter in ein Internat gegeben. Der Faden zu ihr scheint, wenn nicht ganz zerrissen, so doch sehr dünn… Van Vliets Erzählung wird zu einem Anknüpfungspunkt zu seiner eigenen Geschichte und Beziehung zur Tochter. Die Novelle lässt sich nicht eigentlich in einer Rezension verbalisieren - man muss sich ihr stellen und sie in sich hinein gleiten, fallen lassen… Mich hat sie enorm berührt. Wie Mercier es versteht, das Psychogramm der einzelnen Beteiligten zu zeichnen, ist einfach nur fantastisch - und genau darum auch beklemmend. Ich habe das Gefühl, aus dieser Geschichte geht man anders heraus als hinein…

  • D. Möhrke

    5/5

    06.05.2008

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühle eines verzweifelten Vaters....,

    ... genau diese werden in "Lea" von Pascal Mercier dargestellt und mit einer so beeindruckenden Sprache, dass man mitgerissen wird und immer weiter lesen muss. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sich Lea komplett zurück und ihr Vater weiß nicht, was er noch machen soll, um seine "alte" Tochter zurückbekommen könnte. Dann entdeckt Lea auf einem Bahnhof eine Geigenspielerin und erwacht zum ersten Mal wieder aus ihrer Trance. Logisch, dass ihr Vater ihr alles ermöglichen möchte, wenn sie doch endlich wieder etwas gefunden hat, das ihr so viel bedeutet und sie von ihrer Trauer ablenkt. Doch es kommt anders als gedacht. Leas ganzes Leben besteht nur noch aus dem Geigenspiel. Die Gefühle von Leas Vater werden so eindrücklich beschrieben und die Figuren so beeindruckend dargestellt, dass ich einfach nur restlos begeistert bin. Es braucht gar nicht viel Handlung - das Buch ist sprachlich einfach gelungen. Auch wenn man sich nicht für Musik interessiert, kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Buch begeistert!

  • Alex

    5/5

    10.03.2008

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach fantastisch

    Dieses Buch ist einfach klasse!Die Geschichte des verzweifelten Vaters ist erschreckend, jedoch ist es interessant etwas über die Karriere der Virtuosin zu erfahren. Da ich selbst Geige spiele kann ich die Liebe zu Niccolò Paganini auch besonders nachvollziehen und mich mit ihrem Wahn nach dem geliebten Instrument identifizieren. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen und besonders Musikern kann ich es sehr empfehlen, aber auch Anderen, die der Musik gegenüber(besonders der Klassischen) aber keine keine große Abneigung zeigen sollten. Pascal Mercier hat sich selbst übertroffen!!!

  • raubkatzal

    aus Wien

    5/5

    06.09.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Klasse!

    Ist mein erstes Buch von Mercier, und selbst für einen musikalischen Laien ist es ein Vernügen in die Welt von Geigenvirtuosin Lea van Vliet einzutauchen, die mit ihrem exzessiven Lebenstil nicht nur sich selbst, sondern auch ihren aufopferungsvollen Vater Martijn an den Rand der Existenz, und sich sogar in den Tod treibt. Man kann sich diese "Kathedrale aus Tönen", wie der Autor so schön schreibt, im Kopf erbauen und darin versinken. Absolut lesenswert!

  • Katrin

    aus Aachen

    5/5

    21.05.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    einfach nur schön

    Wunderbarer Schreibstil, tolle Charaktere und eine Geschichte über zwischenmenschlichen Beziehungen, dem Leben so nah. Unbedingt kaufen!

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