Produktbild: Warten auf Godot
Band 2465

Warten auf Godot Faksimileausgabe

Aus der Reihe edition suhrkamp
4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

115

Maße (L/B/H)

18/11,1/1,2 cm

Gewicht

118 g

Farbe

Lila

Auflage

3

Originaltitel

En attendant Godot

Übersetzt von

Elmar Tophoven

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12465-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

115

Maße (L/B/H)

18/11,1/1,2 cm

Gewicht

118 g

Farbe

Lila

Auflage

3

Originaltitel

En attendant Godot

Übersetzt von

Elmar Tophoven

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12465-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Klassiker des absurden Theatrers....

Bewertung am 16.03.2016

Bewertungsnummer: 432065

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klassiker des absurden Theatrers. Das Lesen bereitete mir noch mehr Freude als der Theaterbesuch.

Klassiker des absurden Theatrers....

Bewertung am 16.03.2016
Bewertungsnummer: 432065
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klassiker des absurden Theatrers. Das Lesen bereitete mir noch mehr Freude als der Theaterbesuch.

Endzeitlachen

Polar aus Aachen am 11.06.2021

Bewertungsnummer: 571925

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Verzweiflung läßt sich nur ertragen, indem man sie auslacht. Es gibt viele tiefsinnige Analysen dieses Stücks. Sie reichen vom großen politischen Welttheater bis in die Niederungen tiefster philosophischer Erkenntnisse. Allen berühmten Stücken geht es so. Wir können sie nicht in Ruhe lassen, sie müssen gedeutet werden. Je länger sie auf dem Spielplan stehen, desto länger die Fußnoten, die Regisseure, Humanisten, Lehrer, Kritiker, Zuschauer, Leser ihnen anhängen. Das Spielerische geht dabei oft verloren und die Last der Verantwortung erdrückt die Figuren. Warum sollen wir nicht warten? Wenn das Leben sowieso ein einziges Warten ist. Und dann noch auf einen gewissen Godot. Den niemand kennt, niemand getroffen hat. Beim Widerlesen glaubt man das Stück zu kennen, doch taucht immer wieder dieses leichte Schmunzeln auf, das sich über die Jahre gehalten hat. Und dieses Lächeln über uns selbst, ist vielleicht das, was Beckett, wo er auch sei, schallend über sein Endzeitdrama lachen läßt. Eines der größten Stücke überhaupt, weil es so bescheiden ist. Wer kam vor Beckett schon mit so wenig Bühnenbild aus? Ich wage die Prognose, daß sich in hundert Jahren alles noch um diesen Baum dreht. Nicht wahr, Godot?

Endzeitlachen

Polar aus Aachen am 11.06.2021
Bewertungsnummer: 571925
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Verzweiflung läßt sich nur ertragen, indem man sie auslacht. Es gibt viele tiefsinnige Analysen dieses Stücks. Sie reichen vom großen politischen Welttheater bis in die Niederungen tiefster philosophischer Erkenntnisse. Allen berühmten Stücken geht es so. Wir können sie nicht in Ruhe lassen, sie müssen gedeutet werden. Je länger sie auf dem Spielplan stehen, desto länger die Fußnoten, die Regisseure, Humanisten, Lehrer, Kritiker, Zuschauer, Leser ihnen anhängen. Das Spielerische geht dabei oft verloren und die Last der Verantwortung erdrückt die Figuren. Warum sollen wir nicht warten? Wenn das Leben sowieso ein einziges Warten ist. Und dann noch auf einen gewissen Godot. Den niemand kennt, niemand getroffen hat. Beim Widerlesen glaubt man das Stück zu kennen, doch taucht immer wieder dieses leichte Schmunzeln auf, das sich über die Jahre gehalten hat. Und dieses Lächeln über uns selbst, ist vielleicht das, was Beckett, wo er auch sei, schallend über sein Endzeitdrama lachen läßt. Eines der größten Stücke überhaupt, weil es so bescheiden ist. Wer kam vor Beckett schon mit so wenig Bühnenbild aus? Ich wage die Prognose, daß sich in hundert Jahren alles noch um diesen Baum dreht. Nicht wahr, Godot?

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Warten auf Godot

von Samuel Beckett

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