Werkausgabe Walther Rode. Band 1-4 / Biographie Walther Rode
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- Deutsch ausgewählt
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
02.10.2006
Herausgeber
Gerd BaumgartnerVerlag
Löcker VerlagSeitenzahl
300
Maße (L/B/H)
21,6/13,9/3,4 cm
Gewicht
602 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85409-447-0
Walther Rode (ursprünglich Rosenzweig), 1876 in Czernowitz geboren, studierte Rechtswissenschaften in Czernowitz und Wien und war ab 1905 als Anwalt und Strafverteidiger mit eigener Kanzlei in Wien tätig. Als Verteidiger führte er eine Reihe Aufsehen erregender Strafsachen und politischer Prozesse. Diese praktische Erfahrung mit der Justiz verarbeitete er in ersten Veröffentlichungen. Im Ersten Weltkrieg war Rode Ermittlungsrichter am Kriegsgericht Laibach, nach 1915 war er wieder in Wien. Aufgrund seiner Tätigkeit kam er immer wieder in Konflikt mit den Gerichten, vor allem dem Obersten Gerichtshof. Weitere publizistische Arbeiten veröffentlichte er in Zeitschriften und Tageszeitungen und später in Sammelbänden, wodurch sich freundschaftliche Beziehungen mit Anton Kuh, Roda Roda, Leo Perutz, Joseph Roth und Franz Blei ergaben. Eine Satire gegen das Beamtentum führte zum Boykott seiner Kanzlei, die er 1928 schließen musste. Rode übersiedelte in die Schweiz und war dort Korrespondent des Prager Tagblatts beim Völkerbund in Genf. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten in Deutschland war er Mitarbeiter zahlreicher Exilzeitschriften; seine Beiträge erschienen 1934 gesammelt unter dem Titel 'Deutschland ist Caliban' in Zürich. Walther Rode starb im August 1934 in Comologno/Tessin.
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