Produktbild: In seiner frühen Kindheit ein Garten

In seiner frühen Kindheit ein Garten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

17,5/10,7/1,8 cm

Gewicht

169 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

17

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45773-3

Beschreibung

Rezension

»Christoph Hein transformiert mit In seiner frühen Kindheit ein Garten einen realen Terrorfall in ein filigranes Familiendrama und Gesellschaftsgemälde.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

17,5/10,7/1,8 cm

Gewicht

169 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

17

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45773-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    02.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Verblüffend

    Ich habe das Buch mit der Schule gelesen und ich muss sagen, es ist die erste Schullektüre die ich wirklich geliebt habe. Nicht nur das es ein easy Prüfungsthema ist, sondern auch die ganze Story hat mich schlichtweg überzeugt. Besonders fand ich, dass alles aif einer wahren Begebenheit beruht, das weckt in mir die Lust zu Forschen und rauszufinden was wirklich passiert ust. Desweiteren finde ich sehr sehr gut, dass politische Themen betrachtet werden, vor allem in Kritischer Hinsicht. Es ist einfach ein kleines Stück Geschichte, was man hautnah miterlebt.

  • Maria

    aus Kinding

    5/5

    22.03.2013

    Buch (Taschenbuch)

    "In seiner frühen Kindheit…

    "In seiner frühen Kindheit ein Garten" erzählt die Geschichte der Familie Zurek, deren Sohn und Bruder Oliver ein gesuchter Terrorist war und bei einem Polizeieinsatz auf dem Bahnhof von Bad Kleinen stirbt. Der Roman handel von der Auseinandersetzung der Familie mit Olivers Tod und den unklaren Umständen, die damit verbunden sind.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Den Finger in die Wunde legen

    Der RAF Terrorist Oliver Zurek wird bei einem Schußwechsel mit dem Bundesgrenzschutz tödlich verletzt. Oliver der Sohn aus gutem Haus. Das Ende seines Lebens im Kampf gegen vorhandene gesellschaftliche und wirtschaftliche Ziele bildet den Beginn des Buches von Christoph Hein. Der Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, zunächst voll in seinem Beamtentum und seiner gesellschaftlichen Stellung verhaftet, beginnt zu recherchieren. Er löst sich zunächst scheinbar langsam aus seinem gesellchaftlichen Kontext, verläßt den sicheren Boden immer mehr. Diese Vatergestalt dominiert für mich das ganze Buch in einer positiven Weise, entwickelt Dynamik, die eine politische und gesellschaftliche Drehung um 180 Grad zur Folge hat. Christoph Hein hat einen tiefen gesellschaftskritischen Roman geschrieben, der den Finger in die Wunde eines Stückes deutscher Geschichte legt.

  • Andrea

    5/5

    30.05.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Gut verpackte jüngste Geschichte. Eigene politische Überzeugungen im krassen Gegensatz zu tatsächlichem Erleben. Ein Vater, der sich der radikalen politischen Aktivität seines Sohnes nach dessen Tod stellt.

  • Bewertung

    2/5

    11.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Langeweile

    Der Roman "In seiner frühen Kindheit ein Garten" des deutschen Autors Christoph Hein erschien 2006 im Verlag Suhrkamp und handelt auf ca. 280 Seiten von dem Schicksal Richard Zureks, dem Vater eines toten Terroristen. Dabei lehnt sich die Handlung an die realen Ereignisse bei der missglückten Verhaftung von zwei gesuchten RAF Terroristen am 27. Juni 1993. Ähnlich wie diese Einleitung ist auch der Roman weder spannend geschrieben noch spannend aufgebaut. Er ist gekennzeichnet von einer trockenen und nüchternen Sprache, die wohl den Wahrheitsgehalt glaubwürdig vortäuschen soll. Gleichzeitig folgt der Roman allerdings ausschließlich der Perspektive des Vaters des Terroristen in seinen Rechtfertigungen und Entschuldigungen für die Taten seines Sohnes. Um den Roman relevant und interessant wirken zu lasse, setzt Hein auf eine nicht chronologische Struktur sowie auf Selbstreflexion der Charaktere. Dies gelingt nicht. Der Roman schafft es nicht, eine spannende Sichtweise zu eröffnen, weil er zu sehr damit beschäftigt ist, möglichst intellektuell zu klingen. Dadurch verschreckt und vergrämt er selbst die interessiertesten Leser massiv. Auch die Schüler, die dieses Buch als Plichtlektüre lesen müssen, leiden sehr. Sowohl das Lesen als auch das nachträgliche Kontextualisieren des Gelesenen im Unterricht ist an Langeweile kaum zu überbieten. Deshalb passt es perfekt in den Lehrplan der Oberstufe. Es ist schließlich wichtig, Schülern kein falsches Bild der deutschen Literaturlandschaft zu vermitteln. Natürlich finden sich dort auch anspruchsvolle und interessante Werke, aber auch die schlechteren, langweiligeren sollten im Unterricht repräsentiert werden.

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