Produktbild: Genealogie als Kritik
Band 59

Genealogie als Kritik Geschichte und Theorie des Subjekts nach Nietzsche und Foucault

Aus der Reihe Theorie und Gesellschaft

46,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.02.2007

Verlag

Campus

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

2,4/14,3/21,6 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38191-6

Beschreibung

Rezension

Mit Blick zurück nach vorne denken
"Glasklar, in der Sache hart, doch ohne modische Übertreibungen macht Saar das genealogische Denken sozialphilosophisch anschlussfähig." (Frankfurter Rundschau, 04.07.2007)

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.02.2007

Verlag

Campus

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

2,4/14,3/21,6 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38191-6

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Genealogie als Kritik
  • Inhalt

    Einleitung: Geschichte und Kritik

    Das Problem der Genealogie 9

    1. Geschichte und Leben beim frühen Nietzsche 23

    1.1. Das Bewusstsein der Geschichtlichkeit 24

    Geschichte und "Gesundheit" 26 - Die drei Formen der lebensdienlichen Historie 28

    1.2. Bildung und Leben 31

    Erziehung und Perfektion 33 - Die Ambivalenz des Historischen 35



    2. Nietzsches historische Moralkritik 39

    2.1. Das genealogische Programm 41

    2.2. Die Politik der moralischen Sprache 47

    Die Deutungsmacht der "Priester" und das kreative Ressentiment 49

    "Züchtung" und Steigerung 53 - Historisch-politische Fiktionen 58

    2.3. Bewusstsein und Gewissen 60

    Die Naturgeschichte des Versprechens und der Verantwortung 60 - Genealogische Methodologie 65 - Der Ursprung des schlechten Gewissens 70 - Auflösung des zivilisatorischen Scheins 73

    2.4. Selbstbild und Norm 75

    Asketische Typen: Philosoph, Priester, Wissenschaftler 78 - Die Zukunft der Kultur und der Natur des Menschen 87 - Methodische Fiktion und virtuelle Geschichte 92

    3. Die Elemente des genealogischen Verfahrens:

    Subjekt, Macht, Form 97

    3.1. Vom transzendentalen Subjekt zur Praxeologie des Selbst 98

    Die Umwertung des Subjektbegriffs 99 - Praktische Subjektivität 103 Urgeschichte und Sozialgeschichte der Subjektivität 105

    3.2. Der "Wille zur Macht" und das Herrschaftsmodell

    "alles Geschehens" 107

    Der Begriff des Willens und die Psychologie des "Willens zur Macht" 109

    Ein dreifacher Machtbegriff 112 - In der Hand der Starken: reale Macht 117

    Im Netz der Priester: symbolische Macht 119 - Im Bann eines Ideals: imagi-

    näre Macht 122 - Nietzsches Macht- und Selbstkritik und der genealogische Imperativ 125

    3.3. Die genealogische Form: Drastik und Rhetorik 130

    "Starke" vs. "Schwache": soziale Typologisierung 132 - "Urszenen": Personalisierung und Hyperkonkretion 135 - Starre Systeme: Anonymisierung und Epochalisierung 137 - Adresse und Implikation: das Subjekt als Objekt 138

    Genealogischer Stil: eine Kunst der Übertreibung 139

    3.4. Nietzsches genealogische Methode: Deutungsalternativen 142

    Genealogie als ideologiekritische Begriffsanalyse (Geuss) 143 - Genealogie als Subversion (MacIntyre) 147 - Genealogie als Rechtfertigung (Williams) 149

    Kritik des Selbst in der sozialen Ordnung 153



    4. Foucaults Historisierung des Wissens 159

    4.1. Von der Psychologie zur Geschichte des Wahnsinns 162

    Das Andere der Vernunft 166 - Nietzsche in Frankreich, 1950-1970 169

    4.2. Die Ordnung der Wörter und der Dinge 172

    Historisch-epistemologische Kritik der Subjektivität 176 - Autorschaft und Subjektposition 181 - Archäologie und Kritik 183



    5. Macht und Subjektivierung 187

    5.1. Foucaults Genealogiebegriff 188

    Kant und die Begriffe "Archäologie" und "Genealogie" 189 - Deleuze über Genealogie 193 - Die Ordnung des Diskurses und die Geschichte 195 - In

    der Maske Nietzsches 198 - Terminologische Varianzen 202

    5.2. Die Analytik der Macht 204

    Relationalität der Macht 206 - Intentionalität und strategischer Charakter

    der Macht 211 - Produktivität der Macht I: Materialität und Körper 213

    Produktivität der Macht II: Wissen und Wahrheit 217 - Produktivität

    der Macht III: "Seele" und Subjekt 220

    5.3. Geschichte und Geschichtlichkeit der Macht 224

    Eine historische Typologie der Macht: souveräne Macht und Bio-Macht 226

    Seelenführung und Regierung: Pastoralmacht und Gouvernementalität 229

    Exkurs: Die Machtanalytik in der Geschichte der Machttheorien 234



    6. Selbstkonstitution 247

    6.1. Subjekt und Ethik beim späten Foucault 251

    Kategorien moralischer Subjektivität 253 - Selbstsorge und Selbstkultur 257

    Geschichte der Sexualität als Subjektgeschichte 262 - Lebenskunst, Lebenstechnik, Lebensform 270

    6.2. Das politische Selbst 275

    Macht und Freiheit 277 - Herrschaft, Widerstand und "Aufklärung" 282

    6.3. Fiktionale Kritik des Selbst 286



    7. Genealogie als Kritik 293

    7.1. Nietzsche und Foucault: Genealogische Alternativen 295

    Geschichtlichkeit 297 - Macht und Psyche 299 - Subjekttheorie 301

    Transformation 302 - Stilistik 305 - Selbst-Kritik 308

    7.2. Genealogie und die Formen der Gesellschaftskritik 310

    Kritikbegriffe 311 - Beschreiben und Verändern 314

    7.3. Das Selbst der Kritik: Konstruktion und Konstitution 319

    Sozialer Konstruktivismus des Subjekts 320 - Inszenierung der Subjektivierung 324 - Die Logik der Komplizität 330

    7.4. Schluss: Politik des Selbst 334

    "Führungen": politische Ordnungen 336 - "Selbstführungen": politische Selbstverhältnisse 340 - Interpretieren und Existieren 343

    Literatur 347

    Danksagung 377

    Personenregister 379