Moral und Anthropologie

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

0.1 Anthropologie und das Konzept eines Selbstverständnisses
0.2 Die Grammatik der Moral und das Inter-Subjekt
0.3 Die Lebensform ›Moral‹

1 Anthropologische Grundlagen der Moral

1.1 Konstruktionsprobleme einer philosophischen Anthropologie
1.1.1 Was muß eine philosophische Anthropologie leisten?
1.1.2 Systematische Hindernisse
1.1.2.1 Mißverständnisse anthropologischer Grundbegriffe
1.1.2.2 Reduktiver Anti-Dualismus

1.2 Kleine Problemgeschichte der philosophischen Anthropologie
1.2.1 Kants Lösung der Frage nach dem Menschen
1.2.2 Eine absolut idealistische Lösung
1 2.3 Die Lebensphilosophie und ihre Folgen
1.2.4. Scheler, Gehlen und Heidegger
1.2.5 Gesellschaftstheoretische Kritik der Anthropologie

1.3 Die Konstruktion der philosophischen Anthropologie im
Anschluß an Helmuth Plessner
1.3.1 Das Konzept der Positionalität von Lebewesen und die exzentrische Positionalität des Menschen
1.3.2 Weltbezüge und exzentrische Positionalität
1.3.3 Die Anthropologie der exzentrischen Positionalität als Theorie der Person
1.3.3.1 Speziezistische Implikationen der exzentrischen Positionalität
1.3.3.2 ›Person‹ als ›Inter-Subjekt‹ verstanden
1.3.4 Moraltheoretische Implikationen einer Anthropologie der exzentrischen Positionalität

2 Die Grammatik der Moral

2.1 Die sprachlogische Exklusion des Ethischen
2.1.1 Der Satz 'Ich staune über die Existenz der Welt'
2.1.2 Mißverständnisse sinnkritischer Reflexionsbegriffe: Das 'Buch überEthik'
2.1.3 Kritik sinnkritischer Reflexionsbegriffe
2.1.4 Das sinnkritische Motiv
2.1.5 Sprachliche Exzentrizität

2.2 Die Übereinstimmung in der Lebensform
2.2.1 Die Frage nach der 'Grundeinheit der Bedeutung'
2.2.2 Regelfolgen
2.2.2.1 Einer Regel ›entgegen‹, einer Regel ›zuwider‹ handeln
2.2.2.2 Blindheit und Autonomie
2.2.2.3 Gebrauch statt Bedeutung
2.2.2.4 Metapher und Regel
2.2.2.5 Regelfolgen und Synthesis
2.2.2.6 Vorstellung und Sinn
2.2.3 Sprachspiel und Lebensform
2.2.3.1 Lebensform
2.2.3.2 Sprachspiele der Lebensform ›Moral‹
2.2.3.3 Sachverhalt
2.2.3.3.1 Sachverhalt als Darstellung und Sachverhalt als Geschehen
2.2.3.3.2 Reinachs Sachverhaltslehre
2.2.3.3.3 Vom Sachverhalt zur Lebensform
2.2.3.4.Eine strafrechtliche Konkretisierung
2.2.3.5 Zusammenfassung

2.3 Die Grammatik des Inter-Subjekts
2.3.1 Transzendentalphilosophische Voraussetzungen: Kants Satz 'ich denke'
2.3.2 Phänomeno-Logik der Bezugnahme
2.3.3 Eine Heuristik der Zugänglichkeit
2.3.4 Selbstidentifizierung und Selbstbezug
2.3.5 Subjektivität und Intersubjektivität der Bezugnahme
2.3.6 Changing Places?
2.3.7 Die 'Form ›Person‹”
2.3.8 Inter-subjektive Zugänglichkeit

3 Die Lebensform ›Moral‹

3.1 Ein speziezistisches Konzept der Person
3.3.1 Die Person und das Lebewesen Mensch
3.1.1.1 Mensch und Homo sapiens
3.1.2 Rationalität und Animalität
3.1.2.1 Solaris
3.1.3 Gebrauch von ›Person‹
3.1.4 ›Person‹ bei Locke
3.1.5 Strawsons ›Person‹
3.1.6 Person und Hand
3.1.7 Wider die Destruktion des Normativen

3.2 Interessen von Personen
3.2.1 Das Erlernen ›moralischer Sprachspiele‹
3.2.2 Ersetzen statt Wählen
3.2.3 Kontext und Grammatik
3.2.4 Die Autonomie des Moralischen gegenüber dem Ethischen

4 Ein Resümee in praktischer Absicht

Literaturverzeichnis
Register

Moral und Anthropologie

Untersuchungen zur Lebensform ›Moral‹

Buch (Kunststoff-Einband)

€55,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Heißt Mensch zu sein gleichzeitig: moralisch zu sein? Und wenn ja, in welcher Weise? Die erste Frage gibt gewissermaßen die Hypothese ab und läßt sich damit schnell beantworten: Ja, Mensch zu sein impliziert, was wir ›Moral‹ nennen. Der zweiten Frage, in welchem Sinne Mensch zu sein Moralität einschließt, fällt die Aufgabe zu, das 'Ja' zu begründen. Diese Begründung leistet Anke Thyens Untersuchung, indem sie der Moralphilosophie im Sinne Kants eine anthropologische Erläuterung zur Seite stellt, die uns besser verstehen läßt, warum die universelle Moral keine überfordernde Zumutung, sondern ein humanum ist, dem Selbst-Verständnis des Lebewesens Mensch zugehörig.
Was wir ›Moral‹ nennen, ist der Inbegriff einer universellen Lebensform, der Lebensform Moral, die wir teilen und zu deren Schutz die Menschenrechte formuliert wurden. Menschenrechte schützen diejenigen spezifischen Interessen, die Personen haben, insofern sie Personen sind.

Anke Thyen studierte Philosophie, Germanistik, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte und promovierte über Th. W. Adorno (Negative Dialektik und Erfahrung, Frankfurt/M. 1989). Heute liegen die Schwerpunkte ihrer Studien in der Moral- und Sprachphilosophie, der philosophischen Anthropologie und der Philosophy of Mind. Sie arbeitet und publiziert im Blick auf eine Anthropologie der Lebensform ›Mensch‹ über inner- und außerphilosophisch interdisziplinäre Themen aus diesen Bereichen. Lebt mit ihrem Sohn in Ludwigsburg, lehrt und forscht an der Universität Stuttgart und als apl. Professorin an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

07.05.2007

Verlag

Velbrück

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

22,6/14,2/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

07.05.2007

Verlag

Velbrück

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

22,6/14,2/2,7 cm

Gewicht

548 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-938808-08-5

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  • Moral und Anthropologie
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    0.1 Anthropologie und das Konzept eines Selbstverständnisses
    0.2 Die Grammatik der Moral und das Inter-Subjekt
    0.3 Die Lebensform ›Moral‹

    1 Anthropologische Grundlagen der Moral

    1.1 Konstruktionsprobleme einer philosophischen Anthropologie
    1.1.1 Was muß eine philosophische Anthropologie leisten?
    1.1.2 Systematische Hindernisse
    1.1.2.1 Mißverständnisse anthropologischer Grundbegriffe
    1.1.2.2 Reduktiver Anti-Dualismus

    1.2 Kleine Problemgeschichte der philosophischen Anthropologie
    1.2.1 Kants Lösung der Frage nach dem Menschen
    1.2.2 Eine absolut idealistische Lösung
    1 2.3 Die Lebensphilosophie und ihre Folgen
    1.2.4. Scheler, Gehlen und Heidegger
    1.2.5 Gesellschaftstheoretische Kritik der Anthropologie

    1.3 Die Konstruktion der philosophischen Anthropologie im
    Anschluß an Helmuth Plessner
    1.3.1 Das Konzept der Positionalität von Lebewesen und die exzentrische Positionalität des Menschen
    1.3.2 Weltbezüge und exzentrische Positionalität
    1.3.3 Die Anthropologie der exzentrischen Positionalität als Theorie der Person
    1.3.3.1 Speziezistische Implikationen der exzentrischen Positionalität
    1.3.3.2 ›Person‹ als ›Inter-Subjekt‹ verstanden
    1.3.4 Moraltheoretische Implikationen einer Anthropologie der exzentrischen Positionalität

    2 Die Grammatik der Moral

    2.1 Die sprachlogische Exklusion des Ethischen
    2.1.1 Der Satz 'Ich staune über die Existenz der Welt'
    2.1.2 Mißverständnisse sinnkritischer Reflexionsbegriffe: Das 'Buch überEthik'
    2.1.3 Kritik sinnkritischer Reflexionsbegriffe
    2.1.4 Das sinnkritische Motiv
    2.1.5 Sprachliche Exzentrizität

    2.2 Die Übereinstimmung in der Lebensform
    2.2.1 Die Frage nach der 'Grundeinheit der Bedeutung'
    2.2.2 Regelfolgen
    2.2.2.1 Einer Regel ›entgegen‹, einer Regel ›zuwider‹ handeln
    2.2.2.2 Blindheit und Autonomie
    2.2.2.3 Gebrauch statt Bedeutung
    2.2.2.4 Metapher und Regel
    2.2.2.5 Regelfolgen und Synthesis
    2.2.2.6 Vorstellung und Sinn
    2.2.3 Sprachspiel und Lebensform
    2.2.3.1 Lebensform
    2.2.3.2 Sprachspiele der Lebensform ›Moral‹
    2.2.3.3 Sachverhalt
    2.2.3.3.1 Sachverhalt als Darstellung und Sachverhalt als Geschehen
    2.2.3.3.2 Reinachs Sachverhaltslehre
    2.2.3.3.3 Vom Sachverhalt zur Lebensform
    2.2.3.4.Eine strafrechtliche Konkretisierung
    2.2.3.5 Zusammenfassung

    2.3 Die Grammatik des Inter-Subjekts
    2.3.1 Transzendentalphilosophische Voraussetzungen: Kants Satz 'ich denke'
    2.3.2 Phänomeno-Logik der Bezugnahme
    2.3.3 Eine Heuristik der Zugänglichkeit
    2.3.4 Selbstidentifizierung und Selbstbezug
    2.3.5 Subjektivität und Intersubjektivität der Bezugnahme
    2.3.6 Changing Places?
    2.3.7 Die 'Form ›Person‹”
    2.3.8 Inter-subjektive Zugänglichkeit

    3 Die Lebensform ›Moral‹

    3.1 Ein speziezistisches Konzept der Person
    3.3.1 Die Person und das Lebewesen Mensch
    3.1.1.1 Mensch und Homo sapiens
    3.1.2 Rationalität und Animalität
    3.1.2.1 Solaris
    3.1.3 Gebrauch von ›Person‹
    3.1.4 ›Person‹ bei Locke
    3.1.5 Strawsons ›Person‹
    3.1.6 Person und Hand
    3.1.7 Wider die Destruktion des Normativen

    3.2 Interessen von Personen
    3.2.1 Das Erlernen ›moralischer Sprachspiele‹
    3.2.2 Ersetzen statt Wählen
    3.2.3 Kontext und Grammatik
    3.2.4 Die Autonomie des Moralischen gegenüber dem Ethischen

    4 Ein Resümee in praktischer Absicht

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