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Band 2471

Am Nullpunkt der Literatur. Literatur oder Geschichte. Kritik und Wahrheit

Aus der Reihe edition suhrkamp
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21528

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.08.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

231

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1,7 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Lila

Auflage

4

Originaltitel

Le degré zéro de l'écriture / Sur Racine / Critique en vérité

Übersetzt von

Helmut Scheffel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12471-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21528

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.08.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

231

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1,7 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Lila

Auflage

4

Originaltitel

Le degré zéro de l'écriture / Sur Racine / Critique en vérité

Übersetzt von

Helmut Scheffel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12471-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Hinterfragung der traditionellen Vorstellung von literarischer Sprache

    In "Am Nullpunkt der Literatur" hinterfragt Barthes die traditionellen Vorstellungen von literarischer Sprache und Stil. Er analysiert die historische Entwicklung der Schrift und der Schreibweisen und argumentiert, dass jede literarische Ausdrucksform immer auch ideologisch geprägt ist. Barthes sucht nach einer Schreibweise, die sich dieser ideologischen Implikationen entzieht – ein "Nullpunkt" der Literatur, an dem die Sprache transparent und neutral wird. Barthes' Schreibstil ist ebenso anspruchsvoll wie elegant. Seine Texte sind dicht und voller theoretischer Anspielungen, aber zugleich klar strukturiert und präzise formuliert. Barthes kombiniert in seiner Methodik literaturwissenschaftliche Analyse mit philosophischer Reflexion und soziologischer Betrachtung, was dem Leser eine tiefgehende und umfassende Perspektive auf das Thema bietet. Die Stärke von Barthes' Ansatz liegt in seiner Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und die Verbindungen zwischen literarischer Form, gesellschaftlicher Funktion und ideologischer Bedeutung aufzuzeigen. Seine interdisziplinäre Herangehensweise ermöglicht es ihm, Literatur nicht nur als ästhetisches Phänomen, sondern auch als gesellschaftliches und politisches Ausdrucksmittel zu betrachten. Ebenfalls empfehlenswert: "Die Vorbereitung des Romans". <Jean-Paul>

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