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Nachtzug nach Lissabon Roman

46

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3290

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2006

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/3,9 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-73436-8

Beschreibung

Rezension

„Ein wunderbarer Roman, melancholisch und leicht philosophisch angehaucht, aber trotzdem leicht verständlich und klar formuliert. Fazit: wunderschön.“

Produktdetails

Verkaufsrang

3290

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2006

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/3,9 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-73436-8

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Alexandra

    aus Kerzers

    5/5

    04.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise zu sich selbst

    Die 2 Zitate zu Beginn des Romans, lassen erahnen um welche philosophischen Aspekte es gehen wird. Man ist darum gleich in der Geschichte drin und kann die Hauptfigur Gregorius Raimund bestens verstehen, welcher sich nach einer lebensveränderten Begegnung auf die Spuren von Amadeu de Prado macht. Amadeu hat zur Zeit der portugiesischen Diktatur unter Salazar gelebt und obwohl das Buch philosophisch angehaucht ist, wird dem Leser auch das Leben, die Trauer, die Wut, das Unberechenbare, die portugiesische Geschichte näher gebracht. So wie sich die Hauptfigur hinterfragt, möchte der Autor, dass sich auch der Leser hinterfragt. Wer gerne philosophiert wird dieses Buch lieben. “Archäologen der Seele” “Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist- was geschieht mit dem Rest?” “Befreiung einer selbst auferlegten Beschränkung.” “Geschichten die andere über einen erzählen und Geschichten die man über sich selbst erzählt: welche kommt der Wahrheit näher?” “Wie hängt kompliziertes, analytisches Nachdenken mit anschaulicher Gewissheit zusammen? Welchem von beidem sollen wir mehr trauen?” “Das Leben ist nicht das, was wir leben. Es ist das, was wir uns vorstellen zu leben.” “Wir sind nicht die Bildhauer unserer Gesichtszüge und nicht die Regisseure unseres Ernstes, unseres Lachens und Weinens.” “Gibt es eine Loyalität sich selbst gegenüber?” “Manchmal denke ich, dass aus Gedankenlosigkeit mehr Grausamkeit hervorgeht als aus jeder anderen Schwäche der Menschen.” Es sind solche Sätze, die einen zum Nachdenken anregen. Aus diesem Grund ist dieser Roman auch kein Buch, welches man an einem Tag verschlingen kann, nicht wenn man sich seine eigenen Gedanken dazu machen möchte und verstehen möchte, sich damit auseinander setzen möchte.

  • Bewertung

    aus Sachsenheim

    5/5

    01.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Verpasste Chancen im Leben

    Das Buch beginnt an einem ganz gewöhnlichen Tag und erzählt den Alltag des Lehrers Raimund Gregorius. Von Anfang an wird man in sein Leben hineingesogen, man stellt sich die Frage, warum der Alltag dieses - auf den ersten Blick - langweiligen Menschen ein guter Anfang für ein Buch ist. Doch dann trifft er plötzlich eine Portugiesin auf einer Brücke und entschließt sich später, nach Lissabon zu fahren. Das Buch ist ein schöner Mix aus philosophischen Überlegungen und diese wurden elegant in das Buch mit eingebaut. Man fiebert mit Gregorius mit, fühlt mit ihm. Seine Überlegungen lassen einen nachdenken und gleichzeitig bewundert man seinen Mut. Es macht Spaß, ihm beim Aufblühen zuzuschauen und am Ende ist man stolz auf ihn und was er alles erreicht hat. Ein wahres Meisterwerk der Emotionen, gepackt in eine spannende Geschichte mit vielen interessanten Schauplätzen und einzigartigen Charakteren.

  • Saskia

    aus Twist

    5/5

    05.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach dir selbst

    "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier ist ein wundervoll geschriebenes Buch über Fernweh, Selbstfindung und Achtsamkeit. Raimund Gregorius, seines Zeichens Lateinlehrer, verlässt ohne erkennbaren Grund sein wohlsortiertes Leben und begibt sich auf eine Reise ins Unbekannte. Auf den Spuren des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Einsichten in die Erfahrungen des menschlichen Lebens Gregorius nicht mehr loslassen. Wer war Prado? Was hat ihn ausgezeichnet? Wie hat er gelebt? Eine rastlose Suche nach den Spuren eines Arztes und Poeten, welcher gegen die Diktatur kämpfte, beginnt. Ein faszinierender und tiefsinniger Roman, welcher den Leser mitnimmt auf eine Reise auf der Suche nach sich selbst. Wer bin ich? Wo will ich hin? Was will ich? Sind Sie gestresst? Haben Sie den Fokus verloren? Nehmen Sie sich eine Auszeit, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie dieses Buch auf sich wirken. Es lohnt sich!

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    27.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Eine faszinierende Reise - nicht nur nach Lissabon

    „Kann es einen Ernst geben, der ernster ist als der poetische Ernst?“ (S. 473) Uff. Ich bin platt. Geplättet von 495 Seiten eines der schwierigsten Bücher auf der einen und einem der bewegensten Bücher auf der anderen Seite. Pascal Mercier´s „Nachtzug nach Lissabon“ ist wie eine (Irr-)Fahrt durch das tiefste Innere eines Berges – man weiß nicht, wo der Ausgang ist und was einen auf der anderen Seite erwartet. Manchmal kommt man auch in eine Sackgasse und muss wieder zurück, um den richtigen Weg zu finden. Doch irgendwann sieht man einen winzigen Lichtpunkt, der immer größer, immer heller wird und einem den Weg leitet durch eines der faszinierendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Pascal Mercier macht es dem Leser wahrlich nicht leicht. Rund um die Person des Lateinlehrers Raimund Gregorius strickt er eine Geschichte, die nachdenklicher nicht stimmen könnte. Was veranlasst einen alleinstehenden, allseits beliebten Lehrer mitten im Unterricht aufzustehen und sein bisheriges Leben für einige Zeit aufzugeben und einem portugiesischen Arzt und Widerstands-kämpfer nachzuspüren, der ein Buch über sein eigenes, tiefstes Inneres geschrieben hat? Wir lernen den Autor dieses Buches nach und nach aus der Sicht verschiedener Personen kennen: seiner Schwester, seines ehemals besten Freundes, seiner „Vertrauten“, die mehr über ihn weiß als alle anderen zusammen. All die Passagen, in denen die genannten Personen etwas erzählen, garniert mit passenden Zitaten aus dem Buch (ein Buch im Buch sozusagen – großartig!!!) ergeben das Bild eines nachdenklichen, intelligenten und weisen Mannes, der (nicht nur) unter einer schwierigen Vater-/Sohn-Beziehung leidet. Die Faszination von Amadeu Prado springt auf Raimund Gregorius über und er fängt an, kleine Dinge in seinem Leben zu ändern und sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Überhaupt ist das Buch sehr philosophisch und man kommt gar nicht darum herum, sich die ein oder andere Frage wie „Bin ich mit mir und meinem (bisherigen) Leben zufrieden?“ selbst zu stellen und zu reflektieren. Letzten Endes ist der „Nachtzug nach Lissabon“ eine Reise zu uns selbst, die sich immer wieder lohnt, anzutreten. Ich bin jedenfalls mächtig beeindruckt von diesem Roman und zähle ihn von nun an zu einem meiner Lieblingsbücher! „Das Leben ist nicht das, was wir leben; es ist das, was wir uns vorstellen zu leben.“ (S. 495)

  • Lesebegeisterte

    5/5

    28.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbarer Roman!

    Der Lateinlehrer Gregorius bricht eines Tages auf, setzt sich in einen Zug und möchte das Leben von einem Autor „nachspüren“. Spannend und ein bisschen philosophisch. Hat mir sehr gut gefallen.

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