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So Roman

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Rezension

Zweifelsfrei der raffinierteste, gründlichste, komischste und auf seine Art sogar wahrhaftigste Berlin-Roman der letzten Jahre. ("Die Welt")
Kurze Schnitte, großes Kino, in weiter Ferne so nah. Ein großer Wurf. ("taz")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2006

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,7 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24290-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Rezension

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2006

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,7 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24290-8

Herstelleradresse

ROWOHLT Taschenbuch Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272319

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  • Kissss

    aus Notzingen

    4/5

    11.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Die mit großspuriger Geste…

    Die mit großspuriger Geste des Direktors der VERBAG-Bank eingeweihte Filiale auf dem ehemaligen Gelände einer Glühlampenfabrik in einem heruntergekommenen Stadtteil Berlins erweist sich als bloßer Container. Cordt Gummer stellt den neuen Filialleiter, der sogar über eine Angestellte und einen Azubi verfügt, welche sich jedoch sehr schnell quasi in Luft auflösen. Gummer bleibt allein, erfindet Kunden, um seine Stelle behalten zu können und muss sich eines hartnäckigen Bankräubers erwehren... "Als hätten die Marx Brothers einen Roman geschrieben", so die Süddeutsche Zeitung. Zähringers Protagonisten mögen wohl ziemlich absonderlich sein, aber während ich in den Marx Brothers Vertreter des Slapsticks vermute, schreibt der Autor über Deutschland und seine Banken, wie sie sich ihm darstellen und zwar mit einem höheren Anspruch als die der Leinwandfiguren. Zähringers Welt ist kalt und beziehungslos, hat aber das Potential zum Absurden. Dabei ist dieses Buch kein Schenkelklopfer, sondern nimmt sich auf feine Art des Zynismus des Geldgeschäftes an, bei dem Menschen entlassen und gutgehende Fabriken des Profites wegen eingestampft werden. Auch die Protagonisten sind Opfer dieser Entwicklung und irren ziellos und allein durch ein verändertes Berlin, welches nichts mehr anzufangen weiß mit "Verlierern". Das ist deprimierend, aber aufgrund der skurrilen Begebenheiten und ebensolchen Gesprächen erträglich und irgendwie nett, als würde man mit ein paar alten Bekannten zusammensitzen. Leider bleiben sie schemenhaft und etwas unwirkllich, ebenso wie das ganze Drumherum. Daher würde ich sagen, dass man für diese Lektüre einen Hang zum Spielerischen braucht, da Zähringer munter in der Zeit herumspringt, von der Gegenwart zum Mittelalter und zurück und viele einzelne Geschichten miteinander verwoben sind, von denen anfangs gar nicht klar ist, wie sie eigentlich zusammenhängen. Auch lässt sich dieser Roman keinem spezifischen Genre zuordnen. Ist es Unterhaltung, Drama, Krimi oder alles zusammen?

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