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Young urban poor Abstiegsprozesse in den Zentren der Sozialstaaten

57,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2004

Abbildungen

27 Abbildungen mit Online-Extras., schwarz-weiss Illustrationen, Tabellen, schwarz-weiss

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

339

Maße (L/B/H)

24/17/1,9 cm

Gewicht

574 g

Auflage

2004

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-14258-6

Beschreibung

Rezension

"In dem Band gelingt es dem Autor auf eine eindrückliche und differenzierte Weise das (neue) soziale Phänomen der 'young urban poor', die Bedeutung der Stadt für junge Erwachsene, ihre Handlungsspielräume und Bewältigungsstrategien, darzustellen und den Leser/die Leserin für die Komplexität der Thematik zu sensibilisieren." Christian Reutlinger, socialnet.de 25.1.05

Ausgezeichnet mit dem Pfizer Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. 2005

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2004

Abbildungen

27 Abbildungen mit Online-Extras., schwarz-weiss Illustrationen, Tabellen, schwarz-weiss

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

339

Maße (L/B/H)

24/17/1,9 cm

Gewicht

574 g

Auflage

2004

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-14258-6

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • 1 Einleitung.- 1.1 Wohlfahrt und Sozialstaatlichkeit.- 1.2 Städte als empirische Orte und soziale Landschaften.- 2 „Young urban poor“: (noch) kein Thema.- 3 Theoretische Erklärungen des Modernisierungsrisikos Armut: Der „Capability-Ansatz“ von Amartya Sen und die Erweiterungen.- 3.1 Ausgangslage: Von den Klassen- und Schichtmodellen zur Individualisierungsthese von Beck.- 3.1.1 Soziale Ungleichheit und Armut aus der Sicht der Klassen-und Schichtmodelle.- 3.1.2 Das Konzept der „neuen Armut“ von Beck.- 3.2 Der „Capability-Ansatz“ von Sen.- 3.2.1 Armut aus der Perspektive der Handlungsfreiheit.- 3.2.2 Fähigkeiten zu handeln („capabilities“), tatsächliche Möglichkeiten („funetionings“) und erreichte Ziele („achievements“).- 3.2.3 Messbarkeit von „capabilities“.- 3.2.4 Das „Entitlement-Konzept“.- 3.2.5 „Extended entitlements“.- 3.3 Die Erweiterung des „Capability-Ansatzes“: Bourdieus Lebensstilforschung.- 3.3.1 Kulturelles Kapital.- 3.3.2 Soziales Kapital.- 3.3.3 Positionierung im sozialen Raum.- 3.4 Fazit: Armut als Verlust von Handlungsfähigkeiten („capability deprivation“).- 4 „Young urban poor“ — Verarmungsprozesse („capability deprivation“) in städtischen Räumen.- 4.1 Folgen der Individualisierung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen: DeStabilisierung, Risiko und Armut.- 4.1.1 Beziehungskapital im Zeichen familialer Entwicklungspfade.- 4.1.2 Kulturelles und soziales Kapital in der Jugendkultur.- 4.1.3 Risikoverhaltensweisen und Jugendliche „at risk“.- 4.1.4 Armut von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Bedeutung krisenhafter Übergänge.- 4.1.5 Fazit: Die Bedeutung des sozialen und kulturellen Kapitals bei der Analyse von „capabilities“ bei jungen Menschen.- 4.2 Folgen der Modernisierung für den städtischen Raum: Fragmentierung, Segmentierung und Milieus der Armut.- 4.2.1 Prozesse der Segregation und Spaltung.- 4.2.2 Soziale Schliessung und „gentrification“.- 4.2.3 Exklusion.- 4.2.4 Benachteiligte Wohngebiete, Wohnumfeldeffekte und Milieu der Armut.- 4.2.5 Fazit: Soziale Positionen im städtischen Raum und ihre spezifische Reproduktion.- 5 Herleitung des Analyserahmens.- 5.1 Vorschläge zur Messung von Armut bei Jugendlichen.- 5.2 Vorschläge für die Typisierung von Sozialhilfe beziehenden Personen.- 5.3 Fazit: Analyserahmen zur Messung der Handlungsfähigkeit der „young urban poor“.- 6 Die 18- bis 25-jährigen Sozialhilfe beziehenden jungen Erwachsenen in Basel.- 6.1 Differenzierungsprozesse in der Stadt Basel: Ausgangslage.- 6.2 Forschungsdesign der empirischen Studie.- 6.2.1 Untersuchungspopulation.- 6.2.2 Datengrundlage.- 6.2.3 Untersuchungsdesign: Quantitativer und qualitativer Studienteil.- 6.3 Bedingungsfaktoren bei Eintritt in die Sozialhilfe.- 6.3.1 Sozialhilfedichte.- 6.3.2 Unterstützungsgründe.- 6.3.3 Verweildauer in der Sozialhilfe.- 6.3.4 Migrationsverhalten.- 6.3.5 Zivilstand und Haushaltssituation.- 6.3.6 Zahl der Kinder und Haushaltsmitglieder.- 6.3.7 Einkommen und Verschuldung.- 6.3.8 Schulische Bildung.- 6.3.9 Berufsabschluss.- 6.3.10 Aktuelle Tätigkeit.- 6.3.11 Aufenthaltsstatus.- 6.3.12 Herkunftsfamilie.- 6.4 Fazit: Zur Handlungs(un)fähigkeit junger Erwachsener in der Stadt.- 7 Handlungsfähigkeit junger Erwachsener bei Eintritt in die Sozialhilfe: Die Typologie.- 7.1 Methodische Überlegungen.- 7.2 Dimensionsreduktion mittels Faktorenanalyse.- 7.3 Typenbildung mittels Clusteranalyse.- 7.4 Die 5-Cluster-Lösung.- 7.5 Fazit: Junge Erwachsene beim Eintritt in die Sozialhilfe zwischen Mangel-, Armuts- und Exklusionslage.- 8 Wege in und durch die Sozialhilfe und die Bedeutung der Stadt.- 8.1 Typ 1: „Pioniere der Post-Individualisierung“: Institutionell gerahmte Integrationsprozesse in Mangellagen in der bedeutungslosen Stadt.- 8.1.1 Situation bei Eintritt in die Sozialhilfe: Pioniere der Post-Individualisierung (Eintrittstyp 1).- 8.1.2 Idealtypische Fälle: Übersicht.- 8.1.3 Wege in die Sozialhilfe: Subjektive Erklärungen.- 8.1.4 Wege durch die Sozialhilfe: Institutionell gerahmte Integrationsprozesse in Mangellagen (Verlaufstyp 1).- 8.1.5 Die bedeutungslose Stadt.- 8.2 Typ 2: „Anpassungsorientierte junge Erwachsene“: Unsichere und diskontinuierliche Assimilationsprozesse in der geteilten Stadt.- 8.2.1 Situation bei Eintritt in die Sozialhilfe: Anpassungsorientierte junge Erwachsene (Eintrittstyp 2).- 8.2.2 Idealtypische Fälle: Übersicht.- 8.2.3 Wege in die Sozialhilfe: Subjektive Erklärungen.- 8.2.4 Wege durch und aus der Sozialhilfe: Unsichere und.- diskontinuierliche Assimilationsprozesse (Verlaufstyp 2).- 8.2.5 Die geteilte Stadt.- 8.3 Typ 3: „Junge Erwachsene im Moratorium“: Psychosoziale Krisen und Chronifizierung psychischer Erkrankungen in der sozialpädagogischen Stadt.- 8.3.1 Situation bei Eintritt in die Sozialhilfe: Junge Erwachsene im Moratorium (Eintrittstyp 3).- 8.3.2 Idealtypische Fälle: Übersicht.- 8.3.3 Wege in die Sozialhilfe: Subjektive Erklärungen.- 8.3.4 Wege durch und aus der Sozialhilfe: Psychosoziale Krisen und Chronifizierung psychischer Erkrankungen (Verlaufstyp 3).- 8.3.5 Die sozialpädagogische Stadt.- 8.4 Typ 4: „Geduldete Ausländer/innen“: Rechtlich legitimierte Exklusionsprozesse in der segregierten Stadt.- 8.4.1 Situation bei Eintritt in die Sozialhilfe: Geduldete Ausländer/innen (Eintrittstyp 4).- 8.4.2 Idealtypische Fälle: Überblick.- 8.4.3 Wege in die Sozialhilfe: Subjektive Erklärungen.- 8.4.4 Wege durch und aus der Sozialhilfe: Rechtlich legitimierte Exklusionsprozesse (Verlaufstyp 4).- 8.4.5 Die segregierte Stadt.- 8.5 Typ 5: „Autonomiebestrebte zugezogene Schweizer/innen“: Kontingente Prozesse (Stabilisierung oder gesundheitliche Deprivation) in der Stadt als zentraler Ort.- 8.5.1 Situation bei Eintritt in die Sozialhilfe: Autonomiebestrebte zugezogene Schweizerinnen und Schweizer (Eintrittstyp 5).- 8.5.2 Idealtypische Fälle: Überblick.- 8.5.3 Wege in die Sozialhilfe: Subjektive Erklärungen.- 8.5.4 Wege durch und aus der Sozialhilfe: Kontingente Prozesse (Stabilisierung oder gesundheitliche Deprivation) (Verlaufstyp 5).- 8.5.5 Die Stadt als zentraler Ort.- 9 Fazit: „Young urban poor“ — Abstiegsprozesse in den Zentren der Sozialstaaten.- 10 Literaturverzeichnis.