Römische Jurisprudenz in Africa mit Studien zu den pseudopaulinischen Sentenzen.
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- Deutsch ausgewählt
62,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.12.2004
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
156
Maße (L/B/H)
23,3/15,7/0,9 cm
Gewicht
196 g
Auflage
2. neu bearb. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11617-1
Mustert man nun die literarische Hinterlassenschaft der römischen Juristen auf eine mögliche Herkunft aus Africa hin, so ergeben sich bei Werken, die bislang nicht lokalisiert werden konnten oder einfach in Rom angesetzt wurden, dass mehrere von ihnen am ehesten in Africa entstanden. Dazu gehört vor allem ein Kompendium, das wegen seiner Anspruchslosigkeit und wegen des Pseudonyms, unter dem es in Umlauf gebracht wurde, später zur meistgebrauchten römischen Juristenschrift avancieren sollte: die "Allgemein anerkannten Meinungen, an den Sohn" (Sententiae receptae ad filium), angeblich von dem berühmten Juristen Julius Paulus, der um 200 n. Chr. in Rom wirkte. Seit Längerem ist anerkannt, dass das Werk nicht von ihm stammen kann. Nunmehr wird dargetan, wann genau es entstanden ist: um 300; und wo: eben in Africa. Dadurch haben wir jetzt genauere Informationen über das in Africa praktizierte römische Recht, das mannigfache Provinzialismen aufweist. Auch sie werden entfaltet.
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