Die Berufsform der Gesellschaft
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.07.2005
Verlag
VelbrückSeitenzahl
280
Maße (L/B/H)
22,3/14,2/2,4 cm
Gewicht
326 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-934730-91-5
Warnhinweis
Dieses Produkt benötigt gemäß Artikel 9 Absatz 7 der GPSR-Verordnung keine Warnhinweise.
Mit Émile Durkheim und mit Max Weber beginnt nicht erst im eigentlichen Sinne die Soziologie, sondern es finden sich in ihren Arbeiten auch schon grundlegende, einen Anfang markierende Überlegungen zu einer Soziologie des Berufs. Beide schreiben der Kategorie des Berufs mit unterschiedlichen Argumenten eine Schlüsselfunktion in der Ausdifferenzierung und Durchsetzung der modernen Gesellschaft zu. Und genau diese kategoriale Verbindung zwischen Beruf und Gesellschaft bei den beiden Klassikern bildet den Ausgangspunkt des vorliegenden Buches.
In dieser Perspektive versteht sich der Text von Thomas Kurtz weniger als eine im engeren Sinne berufssoziologische Analyse, sondern mehr als ein Beitrag zu einer soziologischen Theorie der Gesellschaft. Mit dem Beruf wird eine der Formen struktureller Kopplung als ein Schlüssel zur Entschlüsselung des Bauprinzips der modernen Gesellschaft bezeichnet. Die Berufsform markiert mit ihrer Ausgangsunterscheidung zwischen pädagogischen und ökonomischen Kommunikationen genau die gesellschaftliche Schnittstelle, an der zum einen viele Formen sozialer Ungleichheit in der modernen Gesellschaft sichtbar werden und sich zum anderen viele Aspekte dessen, was in anspruchsvolleren Konzepten der Wissensgesellschaft beschrieben wird, abspielen.
In dieser Analyse geht es um die Bedeutung der alle Einzelberufe verbindenden symbolisch generalisierbaren 'Form Beruf' für Individuen, Organisationen und die Gesellschaft bzw. die Funktionssysteme der Gesellschaft. Der Beruf wird hier weniger in seiner alltagsweltlichen Verbindlichkeit oder als Kategorie der Wirtschaftsstatistik thematisiert, sondern als ein Muster gesellschaftlicher Sinndeutung.
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