Die gespaltene Moderne Aufsätze zur Kunst
-
- Deutsch ausgewählt
27,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
- Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
- Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.09.2004
Abbildungen
mit 35 Abbildungen 22,5 cm
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
22,6/14,1/1,7 cm
Gewicht
409 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-52185-0
Dieses Buch versammelt 16 zentrale Essays von Werner Hofmann, deren gemeinsames Leitthema im Titel "Die gespaltene Moderne" seinen Ausdruck findet. Denn Hofmann weist uns in seinen Texten auf die Brüche und Ambivalenzen hin, die sich in entscheidenden Werken der Moderne finden, und verknüpft sie souverän mit dem jeweiligen geistesgeschichtlichen Kontext. Hofmanns unvoreingenommener Blick wird vielen eine neue Sichtweise auf die Kunst eröffnen.
Werner Hofmann zeigt in diesem Essayband, daß die Moderne nicht ein linear gedachtes Projekt darstellt, sondern sich in Ambivalenzen und Selbstwidersprüchen ereignet. Dabei riskieren es führende Köpfe der Malerei des 20. Jahrhunderts wie Picasso oder Duchamp immer wieder, in Niemandsländer vorzudringen. Bevor Kandinsky in "Gegensätzen und Widersprüchen" die neue Harmonie entdeckte, stellten schon Burckhardt, Nietzsche und Warburg die Auflösung des herkömmlichen Kunstbegriffs in Aussicht und spürten die Rückwendung zu den magischen Ursprüngen der Kunst auf. Daraus gewann die Moderne ihre offenen Umrisse, auf deren Vielseitigkeit seither die verschiedensten Deutungen eine oder mehrere Antworten suchen. Diese Deutungsoffenheit wird an den Thesen dreier großer Kunsthistoriker aufgezeigt, denen Hofmann sich verpflichtet fühlt: Julius von Schlosser, Hans Sedlmayr und Ernst Gombrich. Wie die zeitgenössischen Künstler arbeiteten sie an einem erweiterten, mit Fragezeichen versehenen Kunstbegriff. Die Öffnung wird in dem großen Aufsatz über Das gespaltene Pathos der Moderne dargelegt. Daran schließt sich ein Ausblick auf die "ungewissen Künste" an. Kein Ende wird angekündigt, sondern das Nebeneinander aus Heilserwartungen und Kunsterwartungen, Ausstellungskünsten und Zivilisationsutopien, aus Ironie und Magie.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice