Aufklärung durch Kritik. Festschrift für Manfred Baum zum 65. Geburtstag.
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- Deutsch ausgewählt
114,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.06.2004
Abbildungen
Frontispiz; 490 S.
Herausgeber
Dieter Hüning + weitereVerlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
490
Maße (B/H)
14,8/22,4 cm
Gewicht
610 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11252-4
Im Zentrum der Forschungen von Manfred Baum steht die Philosophie Immanuel Kants. Aber auch die Philosophie der Antike, der Aufklärung und des Deutschen Idealismus hat Baum immer wieder zum Gegenstand der Interpretation gemacht. Diesen Schwerpunkten und der Bandbreite von Manfred Baums philosophischem Interesse möchte die Festschrift Rechnung tragen. Die Beiträge der ersten Abteilung der Festschrift thematisieren den Begriff der Liebe bei Platon und den Zeitbegriff bei Aristoteles, die Studien zur Philosophie der Aufklärung behandeln die Konzeption der Familie bei Rousseau, Leibniz und den modalen Realismus sowie das Problem der anthropologischen Wende der Aufklärung. Der Schwerpunkt der Festschrift liegt bei Untersuchungen zur Philosophie Kants, die sich mit Kants Position zum Leib-Seele-Problem, mit dem Begriff der Erscheinung bei Leibniz und Kant, mit Kants Urteils- und Kategorienlehre und seiner Konzeption der Urteilskraft, mit seiner Zeittheorie und mit dem Problem der Auswahl logischer Konstanten befassen. Im Feld der praktischen Philosophie werden Kants Ansätze in der Theorie des Eigentums- und des Strafrechts sowie seine Bestimmung des Begriffs der Verbindlichkeit behandelt. Beiträge zur spekulativen Philosophie der Nachkantianer untersuchen die Bestimmung des Verhältnisses von bürgerlicher Gesellschaft und Staat sowie die Betrachtung antiker und moderner Auffassungen des Paradoxen bei Hegel. Die Philosophie des 20. Jahrhunderts ist vertreten durch Arbeiten zur Paradoxie der Subjektivität bei Husserl, zu Marc Richiers Bestimmung des Verhältnisses zwischen transfiniter Zahl und transzendentalem Schein bei Cantor und Kant sowie zu Kripkes Konzept der Apriorität.
Die Festschrift repräsentiert auf diese Weise das, was für Manfred Baums eigenes Philosophieren stets von größter Bedeutung geblieben ist: Aufklärung durch Kritik.
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