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Roter Mohn Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2005

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

512

Maße (B/H)

11,4/19 cm

Gewicht

400 g

Auflage

3

Originaltitel

»Chen’ai luoding« (Peking, 1998)

Übersetzt von

Karin Hasselblatt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20340-2

Beschreibung

Rezension

»Der Roman leistet für Osttibet, was Gabriel García Márquez für das Hinterland Kolumbiens oder Thomas Mann für das norddeutsche Kaufmannswesen geleistet hat – er setzt ein Land, eine Gesellschaft und eine (untergehende) Kultur auf die literarische Landkarte.« ("Berliner Zeitung")
»Alai hat einen großartigen, mitreißenden und überaus heiteren Roman geschrieben, in welchem Schönheit und Grausamkeit eng beieinander liegen und der bevölkert ist von einer Palette unvergesslicher und einzigartiger Figuren.« ("Trigon")
»Wer den sanftmütigen, glücklich reinkarnierten Dalai Lama mit seiner Gutmenschenreligion vor Augen hat, wird ›Roter Mohn‹ als das Dokument eines anderen, alltäglichen Tibet mit Interesse zur Kenntnis nehmen.« ("Der Bund")
»Vom Mythos Tibet ist hier nicht die Rede, selbst die Begriffe ›Tibet‹ und ›Tibeter‹ kommen kaum vor. Der Roman ist in einer schwer beschreibbaren Weise poetisch und anziehend, wie schwebend in einem archaischen Raum, den die neue Zeit waffenklirrend und brutal auslöscht.« ("Tibet-Forum")
»Die Erzählperspektive aus der Sicht des ›idiotischen‹ Fürstensohnes erweist sich als geniale Wahl Alais.
»Gezeugt wurde er in ›ziemlich besoffenem Zustand‹ mit der chinesischen Zweitfrau, ›sodass ich wohl oder übel als fröhlicher Idiot durchs Leben gehe‹. Dieses ›wohl oder übel‹ zieht sich durch sämtliche Aspekte des Romans; viel vom Sprachwitz, von den ironischen und sarkastischen Dialogen und Überlegungen des so genannten Idioten speist sich aus dem Widerspruch zwischen mittelalterlicher Grausamkeit und dem mal menschlich, mal absurd (oder beides zugleich) anmutenden Empfinden des Erzählers.« ("Kommune")
»Die fernen und uns sehr fremden Welten Tibets schildert Alai mit großer Sachkenntnis von innen, ein in der Literatur so seltener Blick, dass man ihm schon dafür dankbar sein müsste. Dass sein Roman darüberhinaus noch so viel erzählerische Tiefe und so faszinierende Charaktere besitzt, ist einer der wirklich raren Glücksfälle der Gegenwartsliteratur.« ("Märkische Allgemeine Zeitung")
»Es ist die Leichtigkeit der Sprachführung, die fasziniert. Der Held als ›Idiot‹ ist unberechenbar und doppelbödig. In diesem packenden Tibet-Buch stehen für einmal nicht Religion und Mystik im Vordergund.« ("Neue Luzerner Zeitung")
»Die intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen handelnden Personen, deren Charaktere, sowie mit der These: ›Ich weiß, dass ich nichts weiß‹ macht dieses Buch zu einem echten Kleinod.« ("Magazin Fritz")
»Mit großer Erzählkunst und unverblümter Ehrlichkeit gewährt Alai Einblick in die mystische Welt des östlichsten Gebietes von Tibet im vorigen Jahrhundert. Mitreißend und spannend werden allgemeine Denkanstöße eingebracht, wie gesellschaftliche Veränderungen unter dem Druck politischer Ideologien und alter Tradition entstehen.« ("Bücherbord")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2005

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

512

Maße (B/H)

11,4/19 cm

Gewicht

400 g

Auflage

3

Originaltitel

»Chen’ai luoding« (Peking, 1998)

Übersetzt von

Karin Hasselblatt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20340-2

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstr. 20
8032 Zürich
Schweiz
Email: mail@unionsverlag.ch
Url: www.unionsverlag.com
Telephone: +41 44 2832000
Fax: +41 44 2832001

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