Produktbild: Ein perfekter Kellner

Ein perfekter Kellner Roman

1

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

214

Maße (L/B/H)

17,8/11/1,8 cm

Gewicht

141 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

10

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45741-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

214

Maße (L/B/H)

17,8/11/1,8 cm

Gewicht

141 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

10

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45741-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Wahrlich perfekt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 04.12.2023

Bewertungsnummer: 2081688

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte zweier Männer, welche sich in den 35 er Jahre das erste mal begegnen. In der Monotonie seines Kellner-Daseins, lernt Erneste den 19-Jährigen Jakob kennen. Bald darauf entwickelt sich zwischen ihnen etwas, was Erneste nicht beschreiben kann und ihn für den Rest seines Lebens prägt Dreissig Jahre später erinnert fast nichts mehr an die einstige Liebe der beiden Männer. Erneste arbeitet schon seit langer Zeit im Hotel Giessbach als Kellner. Und er macht seine Arbeit gut. Makellos. Die Gedanken an Jakob sind nur noch ein graues Andenken aus alten Zeiten. Bis plötzlich ein Brief von Jakob vor Ernestes Tür liegt und die nie ganz verheilten Wunden wieder aufreissen lässt. Erneste ist eine zutiefst zerüttete Person. Er ist mit stoischer Gleichgültigkeit erfüllt, was seine Arbeit betrifft, doch innerlich trauert er einem Leben hinterher, welches einst so greifbar nah gewesen wäre. Und dessen Chance er ein für alle mal verpasst hat. Das Buch von Alain Claude Sutter erzählt von einem schmerzlich traurigen Versuch, auszubrechen nur um gleich darauf wieder gefangen zu werden. Und davon, was alles passieren kann, wenn man sein Herz an die falsche Person verliert.

Wahrlich perfekt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 04.12.2023
Bewertungsnummer: 2081688
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte zweier Männer, welche sich in den 35 er Jahre das erste mal begegnen. In der Monotonie seines Kellner-Daseins, lernt Erneste den 19-Jährigen Jakob kennen. Bald darauf entwickelt sich zwischen ihnen etwas, was Erneste nicht beschreiben kann und ihn für den Rest seines Lebens prägt Dreissig Jahre später erinnert fast nichts mehr an die einstige Liebe der beiden Männer. Erneste arbeitet schon seit langer Zeit im Hotel Giessbach als Kellner. Und er macht seine Arbeit gut. Makellos. Die Gedanken an Jakob sind nur noch ein graues Andenken aus alten Zeiten. Bis plötzlich ein Brief von Jakob vor Ernestes Tür liegt und die nie ganz verheilten Wunden wieder aufreissen lässt. Erneste ist eine zutiefst zerüttete Person. Er ist mit stoischer Gleichgültigkeit erfüllt, was seine Arbeit betrifft, doch innerlich trauert er einem Leben hinterher, welches einst so greifbar nah gewesen wäre. Und dessen Chance er ein für alle mal verpasst hat. Das Buch von Alain Claude Sutter erzählt von einem schmerzlich traurigen Versuch, auszubrechen nur um gleich darauf wieder gefangen zu werden. Und davon, was alles passieren kann, wenn man sein Herz an die falsche Person verliert.

Kundinnen und Kunden meinen

Ein perfekter Kellner

von Alain Claude Sulzer

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Menschen im Hotel

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erneste hat es in seinem Beruf zur Perfektion gebracht. Er arbeitet in einem Grandhotel in den schweizerischen Bergen und ist durch und durch ein perfekter Kellner. Er hat sein Leben ganz dem (Be)Dienen verschrieben und es verschafft ihm eine tiefe Zufriedenheit in seinem Leben, und das obwohl er mit seiner Familie, bis auf einer Cousine, gar keinen Kontakt pflegt und er damit sehr unbekümmert umgeht. Diese fragile Balance gerät aus den Fugen, als er eines Tages einen Brief bekommt. Vergrabene Gefühle und Erinnerungen an den ehemaligen Kollegen Jakob treten hervor und lassen den perfekten Kellner, dass erste Mal schwanken. Erst vor kurzem hab ich von Alain Claude Sulzer – Ein perfekter Kellner – entdeckt und sofort hab ich mich in diese Geschichte, wenn man es mir erlauben mag, verliebt. Es ist eine Geschichte die in einem Grandhotel der 30er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts spielt und an solchen Geschichten, finde ich immer wieder großen Gefallen. Wahrscheinlich, weil es meist tragischer Natur sind und weil das Hotel der Kreuzungspunkt vieler verschiedener Menschen, aus allen möglichen sozialen Gesellschaftsschichten beherbergt. Die einen die dort für ein paar Tage, Wochen oder wie es früher üblich war, auch für eine paar Monate auf Urlaub sind, und auf der anderen Seite die arbeitenden und dienenden Menschen. Auf Anhieb fällt mir da sofort Vicki Baums Menschen im Hotel ein, deren Titel ihres bekanntesten Romans, ich mir auch für diese Rezension geliehen hab. Als besonderen Tipp kann ich auch den Ende April 2016, im Diogenes Verlag erscheinenden Roman – Verlockung – von János Székely empfehlen. Eine nicht minder melodramatische, vielleicht noch umfangreichere biographische Geschichte eines jungen Ungarn, der in einem Hotel sein Glück versucht. Aber bevor ich hier abschweife, zurück zum eigentlichen Thema: Ein perfekter Kellner. Was sofort ins Auge sticht, ist die etwas in Szene gesetzte, altmodische und geschliffene Sprache, man fühlt sich sofort in eine ganz elegantere Zeit zurückversetzt, indem ein falsches Wort oder eine falsche Geste eines Kellners,eine mögliche Kündigung nach sich ziehen könnte, oder zumindest eine vermehrte Beobachtung des Hoteldirektors bedeuten könnte. Beides wahrscheinlich gleich schlimm. Alain Claude Sulzer erzählt in diesem Kleinod der Belletristik völlig schnörkellos die Geschichte des Monsieur Erneste und seiner ersten großen Liebe. Darin liegt eindeutig auch ein weiteres stilistische Element der Erzählung, die mir in diesem Buch aufgefallen ist. Man möchte meinen, dass es keineswegs schwierig ist, eine Liebesgeschichte zu erzählen. In Anbetracht der vielen, bereits erzählten und gelesenen, literarischen Liebesgeschichten möchte man meinen, dass jene zu erzählen nichts Besonderes ist und doch schafft es Alain Claude Sulzer genau jene Liebesgeschichte und den Charakteren soviel Glaubwürdigkeit zu verleihen, dass man meint, Letztere sehr gut zu kennen. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen der 30er und den 60er Jahren hin und her, ganz so wie auch Erneste seinen Erinnerungen nachhängt. Seite für Seite entspinnt sich die Szenerie, das Damals und die Gegenwart der Geschichte, wie ein Puzzle wird der komplizierte und psychologisch einwandfrei inszenierte Roman zusammengesetzt. Ein perfekter Kellner lädt zum Immerwiederlesen ein, und immer wieder wird man neues darin finden.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Menschen im Hotel

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erneste hat es in seinem Beruf zur Perfektion gebracht. Er arbeitet in einem Grandhotel in den schweizerischen Bergen und ist durch und durch ein perfekter Kellner. Er hat sein Leben ganz dem (Be)Dienen verschrieben und es verschafft ihm eine tiefe Zufriedenheit in seinem Leben, und das obwohl er mit seiner Familie, bis auf einer Cousine, gar keinen Kontakt pflegt und er damit sehr unbekümmert umgeht. Diese fragile Balance gerät aus den Fugen, als er eines Tages einen Brief bekommt. Vergrabene Gefühle und Erinnerungen an den ehemaligen Kollegen Jakob treten hervor und lassen den perfekten Kellner, dass erste Mal schwanken. Erst vor kurzem hab ich von Alain Claude Sulzer – Ein perfekter Kellner – entdeckt und sofort hab ich mich in diese Geschichte, wenn man es mir erlauben mag, verliebt. Es ist eine Geschichte die in einem Grandhotel der 30er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts spielt und an solchen Geschichten, finde ich immer wieder großen Gefallen. Wahrscheinlich, weil es meist tragischer Natur sind und weil das Hotel der Kreuzungspunkt vieler verschiedener Menschen, aus allen möglichen sozialen Gesellschaftsschichten beherbergt. Die einen die dort für ein paar Tage, Wochen oder wie es früher üblich war, auch für eine paar Monate auf Urlaub sind, und auf der anderen Seite die arbeitenden und dienenden Menschen. Auf Anhieb fällt mir da sofort Vicki Baums Menschen im Hotel ein, deren Titel ihres bekanntesten Romans, ich mir auch für diese Rezension geliehen hab. Als besonderen Tipp kann ich auch den Ende April 2016, im Diogenes Verlag erscheinenden Roman – Verlockung – von János Székely empfehlen. Eine nicht minder melodramatische, vielleicht noch umfangreichere biographische Geschichte eines jungen Ungarn, der in einem Hotel sein Glück versucht. Aber bevor ich hier abschweife, zurück zum eigentlichen Thema: Ein perfekter Kellner. Was sofort ins Auge sticht, ist die etwas in Szene gesetzte, altmodische und geschliffene Sprache, man fühlt sich sofort in eine ganz elegantere Zeit zurückversetzt, indem ein falsches Wort oder eine falsche Geste eines Kellners,eine mögliche Kündigung nach sich ziehen könnte, oder zumindest eine vermehrte Beobachtung des Hoteldirektors bedeuten könnte. Beides wahrscheinlich gleich schlimm. Alain Claude Sulzer erzählt in diesem Kleinod der Belletristik völlig schnörkellos die Geschichte des Monsieur Erneste und seiner ersten großen Liebe. Darin liegt eindeutig auch ein weiteres stilistische Element der Erzählung, die mir in diesem Buch aufgefallen ist. Man möchte meinen, dass es keineswegs schwierig ist, eine Liebesgeschichte zu erzählen. In Anbetracht der vielen, bereits erzählten und gelesenen, literarischen Liebesgeschichten möchte man meinen, dass jene zu erzählen nichts Besonderes ist und doch schafft es Alain Claude Sulzer genau jene Liebesgeschichte und den Charakteren soviel Glaubwürdigkeit zu verleihen, dass man meint, Letztere sehr gut zu kennen. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen der 30er und den 60er Jahren hin und her, ganz so wie auch Erneste seinen Erinnerungen nachhängt. Seite für Seite entspinnt sich die Szenerie, das Damals und die Gegenwart der Geschichte, wie ein Puzzle wird der komplizierte und psychologisch einwandfrei inszenierte Roman zusammengesetzt. Ein perfekter Kellner lädt zum Immerwiederlesen ein, und immer wieder wird man neues darin finden.

Meinung aus der Buchhandlung

Ein perfekter Kellner

von Alain Claude Sulzer

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ein perfekter Kellner