Das Ende der ›großen Illusion‹. Ein europäischer Historiker im Spannungsfeld von Krieg und Nachkriegszeit, Henri Pirenne (1914–1923) – Zu einer Neulesung der "Geschichte Europas". Hrsg. von Gerhard Dilcher. Mit einem Vorwort von Giorgio Cracco.
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93,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.07.2004
Abbildungen
mit 2 Abbildungen, Abbildungenchw.-w. Abb.
Herausgeber
Gerhard DilcherVerlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
381
Maße (L/B/H)
22,5/14,9/2,2 cm
Gewicht
474 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11591-4
Zum Problem wird Violante dabei die Kollision widersprüchlicher persönlicher Wahrnehmung bzw. Einschätzung Deutschlands. Zum einen erlebt er Deutschland als Militär- und Machtstaat - während seiner Gefangenschaft in Griechenland und als Internierter während des Krieges in Deutschland. Zum anderen findet er in Deutschland eine von ihm bewunderte wissenschaftliche und geistige Kultur, wie er sie als Student und junger Gelehrter kennengelernt hatte und die ihn zeitlebens fasziniert.
Das Medium, in dem die Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Gegenwarten, das äußere und innere Ringen Pirennes wie der deutschen Historiker, vor allem Violantes selbst, stattfinden, ist die Geschichte des Mittelalters: Sie ist der Ort unserer Herkunft, Spiegel unserer Wertvorstellungen und Emotionen sowie das Refugium, in dem Violante innere Ruhe findet.
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