Produktbild: »Die weiße Frau als Trägerin deutscher Kultur«
Band 891

»Die weiße Frau als Trägerin deutscher Kultur« Koloniale Diskurse über Geschlecht, »Rasse« und Klasse im Kaiserreich

Aus der Reihe Campus Forschung

47,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2006

Verlag

Campus

Seitenzahl

298

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,2 cm

Gewicht

422 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-37870-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2006

Verlag

Campus

Seitenzahl

298

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,2 cm

Gewicht

422 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-37870-1

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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    Einleitung

    I. Theoretische Explikationen
    1. Critical Whiteness Studies
    1.1 Die strukturelle Unsichtbarkeit von Whiteness
    1.2 Whiteness als Repräsentation
    1.3 Whiteness als Terror
    1.4 Whiteness als Prozess und Platzanweiser

    2. Theoretische Impulse und begriffliche Instrumentarien
    2.1 Interdependente Kategorien: Geschlecht, Ethnizität, Klasse
    2.2 Diskurs, Macht, Identität
    2.3 Selbstaffirmation, Distinktion, Performanz

    II. Historische Explikationen

    3. Die soziale Architektur der Macht in den deutschen Kolonien
    3.1 Politik der Assimilation: Der deutsche Kolonialbesitz und die
    Anfangsphase der Kolonisation (1884-1904)
    3.2 Politik der Dissimilation: Errichtung eines rassistischen
    Subsystems in Südwestafrika (1904-1914)
    3.3 Die Regulation so genannter ›Mischehen‹ in den Kolonien

    4. Der Frauenbund der deutschen Kolonialgesellschaft (1907-1914)
    4.1 Gründungsphase und Organisationsentwicklung
    4.2 Projekte des Frauenbundes: Stellenvermittlung, Heimathaus,
    Jugendheim, Frauenkolonialschulen, Büchereien und koloniale
    Propaganda
    4.3 Kooperationen und Konflikte mit anderen Organisationen
    4.4 Der Frauenbund von 1914-1943

    III. Material und Methode

    5. Material und Methode
    5.1 Die Zeitschrift Kolonie und Heimat
    5.2 Methodologische und epistemologische Reflexionen
    5.3 Datenerhebung: Quantitative und qualitative Inhaltsanalyse
    5.4 Dateninterpretation: Diskursanalyse

    IV. Ergebnisse der Diskursanalyse: Analytischer Fokus Geschlecht

    6. Weibliche Selbstrepräsentation:
    Die Weiße Frau als Kulturfaktor
    6.1 Komplementäre Entwürfe von Geschlechterverhältnissen
    6.2 Geschlecht und Nation: Natur-Kultur-Dichotomien
    6.3 Femininer Kolonisierungsauftrag: Zivilisierung von
    Kolonisierten und Kolonisten
    6.4 Das Postulat der Inszenierung Weißer Geschlechtsidentität

    7. Emanzipation als koloniale Fiktion:
    Die ›gehobene Stellung‹ der Frau in den Kolonien
    7.1 Organisatorische Verbindungen mit der bürgerlichen
    Frauenbewegung
    7.2 Kämpfe um Hegemonie in der bürgerlichen Frauenbewegung:
    Politische Rechte oder ›geistige Mütterlichkeit‹?
    7.3 Die ›Frauenfrage‹ in den Kolonien
    7.4 Emanzipatorische Rhetorik und nationaler Chauvinismus
    7.5 Koloniale Geschlechterutopien: Domestizierung statt Befreiung
    7.6 Die ›gehobene Stellung‹ der deutschen Frauen in den Kolonien
    7.7 Zwischenresümee: Konservatismus statt Emanzipation

    V. Ergebnisse der Diskursanalyse:
    Analytischer Fokus ›Rasse‹/Ethnizität

    8. Weiße Identität und Dominanz
    8.1 Machtvolle Wissensarchive: ›Rasse‹, Raum und Identität
    8.2 Imperialistische Konkurrenzen: Die anderen Weißen
    8.3 Exklusive Formation: ›Deutsches Volkstum‹.
    8.4 Distanz und Dominanz:
    ›Rassenhierarchie‹ und ›Rassenbewusstsein‹
    8.5 Zwischenresümee: Weiße Identität im kolonialen Kontext

    9. Weibliche Arenen der Weißen Selbstaffirmation
    9.1 Weiße Selbstaffirmation im Mikrokosmos
    des kolonialen Haushalts
    9.2 Weiße Selbstaffirmation in der Debatte über ›Mischehen‹
    und ›Mischlinge‹
    9.3 Weiße Selbstaffirmation und die Erziehung der
    nachfolgenden Generation
    9.4 Zwischenresümee

    10. Weiße Kultur
    10.1 Theoretische Vorüberlegungen zum Kulturbegriff
    10.2 Signifikanten ›Weißer‹ beziehungsweise ›deutscher‹ Kultur

    VI. Ergebnisse der Diskursanalyse: Analytischer Fokus: Klasse

    11. Disparate Klassenpositionen und Distinktionskämpfe
    11.1 Positionen des Frauenbundes zum rassistischen Subsystem
    11.2 Die ambiguose Stellung Weißer Dienstmädchen in den Kolonien

    12. Klassenspezifische Prägung von Diskursen
    12.1 Bürgertum: Figurationen bürgerlicher Normen und Werte
    12.2 Proletariat: Die ›Dankesbriefe‹ der Dienstmädchen
    13. Zwischenresümee

    Schluss
    Quellen und Literatur
    Anhang: Kurzporträts von Autorinnen des Frauenbundes