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Wellen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.12.2003

Verlag

Insel

Seitenzahl

179

Maße (L/B/H)

17,7/10,6/1,5 cm

Gewicht

123 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-34682-1

Beschreibung

Rezension

"Ein ganz und gar sinnliches Buch, eine schöne Liebesgeschichte." (Marcel Reich-Ranicki)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.12.2003

Verlag

Insel

Seitenzahl

179

Maße (L/B/H)

17,7/10,6/1,5 cm

Gewicht

123 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-34682-1

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Um die Jahrhundertwende…

olgica am 13.07.2009

Bewertungsnummer: 2985886

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um die Jahrhundertwende genießen viele Aristokraten ihre Sommerfrische am Meer. Dort lebt auch Gräfin Doralice, die ihren Mann, einen hochangesehenen Botschafter, verließ um mit dem Maler Hans Grill zusammenzuleben. Deswegen wird sie von den anderen Adligen mit Missachtung bestraft. Die Lage eskaliert, als sich ein junger Baron in Doralice verliebt, obwohl er mit der Aristokratin Lolo verlobt ist. Wunderschön und voller Sprachgewalt ist dieses Zeugnis der Gesellschaft früherer Tage. Es finden sich auch einige kluge Sätze voller Lebensweisheit in dem kurzweiligen Roman.

Um die Jahrhundertwende…

olgica am 13.07.2009
Bewertungsnummer: 2985886
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um die Jahrhundertwende genießen viele Aristokraten ihre Sommerfrische am Meer. Dort lebt auch Gräfin Doralice, die ihren Mann, einen hochangesehenen Botschafter, verließ um mit dem Maler Hans Grill zusammenzuleben. Deswegen wird sie von den anderen Adligen mit Missachtung bestraft. Die Lage eskaliert, als sich ein junger Baron in Doralice verliebt, obwohl er mit der Aristokratin Lolo verlobt ist. Wunderschön und voller Sprachgewalt ist dieses Zeugnis der Gesellschaft früherer Tage. Es finden sich auch einige kluge Sätze voller Lebensweisheit in dem kurzweiligen Roman.

Der Schriftsteller Eduard von…

MaWiOr aus Halle am 25.04.2023

Bewertungsnummer: 2800083

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schriftsteller Eduard von Keyserling (1855-1918) wurde häufig als „baltischer Fontane" bezeichnet. In der Erzählung „Am Südhang“ aus dem Jahre 1914 verbringt der junge Adlige Karl Erdmann von West-Wallbaum, der soeben zum Leutnant befördert wurde, die Sommerferien auf dem baltischen Landgut seiner Familie. Doch aus der ungestörten Erholung bei Spaziergängen im Garten wird jedoch nichts, denn er verliebt sich unsterblich in die attraktive Daniela von Bardow, eine Freundin seiner Mutter. Seit seiner Jugend hegte er Gefühle für sie. Das gilt aber auch für den Hauslehrer Aristides Dorn, dem die Angebetete ebenfalls schönen Augen macht. Zusätzlich droht noch ein bevorstehendes Duell mit einem anderen Mann, das jedoch unblutig endet, da beide Duellanten absichtlich danebenschießen. Da Aristides die Liebesstunden von Karl und Daniela nicht verborgen bleiben, verliert er alle Hoffnung und begeht Selbstmord. Die Erzählung endet mit der Beisetzung Aristides’ und der Abreise Danielas. Eduard von Keyserling entführt die Leser*innen mit dieser Sommererzählung in die untergehende Welt des baltischen degenerierten Adels. Darüber hinaus beeindruckt die sinnliche Farb- und Pflanzenmetaphorik, erschaffen von einem der großen Erzähler des frühen 20. Jahrhunderts.

Der Schriftsteller Eduard von…

MaWiOr aus Halle am 25.04.2023
Bewertungsnummer: 2800083
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schriftsteller Eduard von Keyserling (1855-1918) wurde häufig als „baltischer Fontane" bezeichnet. In der Erzählung „Am Südhang“ aus dem Jahre 1914 verbringt der junge Adlige Karl Erdmann von West-Wallbaum, der soeben zum Leutnant befördert wurde, die Sommerferien auf dem baltischen Landgut seiner Familie. Doch aus der ungestörten Erholung bei Spaziergängen im Garten wird jedoch nichts, denn er verliebt sich unsterblich in die attraktive Daniela von Bardow, eine Freundin seiner Mutter. Seit seiner Jugend hegte er Gefühle für sie. Das gilt aber auch für den Hauslehrer Aristides Dorn, dem die Angebetete ebenfalls schönen Augen macht. Zusätzlich droht noch ein bevorstehendes Duell mit einem anderen Mann, das jedoch unblutig endet, da beide Duellanten absichtlich danebenschießen. Da Aristides die Liebesstunden von Karl und Daniela nicht verborgen bleiben, verliert er alle Hoffnung und begeht Selbstmord. Die Erzählung endet mit der Beisetzung Aristides’ und der Abreise Danielas. Eduard von Keyserling entführt die Leser*innen mit dieser Sommererzählung in die untergehende Welt des baltischen degenerierten Adels. Darüber hinaus beeindruckt die sinnliche Farb- und Pflanzenmetaphorik, erschaffen von einem der großen Erzähler des frühen 20. Jahrhunderts.

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