• Produktbild: Die unsichtbare Frau
  • Produktbild: Die unsichtbare Frau
Band 23603

Die unsichtbare Frau

3

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Rezension

Eine literarische Meisterleistung

Produktdetails

Verkaufsrang

14400

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2003

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,9 cm

Gewicht

225 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

15. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

The Blindfold

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-23603-7

Rezension

Produktdetails

Verkaufsrang

14400

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2003

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,9 cm

Gewicht

225 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

15. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

The Blindfold

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-23603-7

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mit scharfem Blick

    Siri Hustvedt veröffentlichte "The Blindfold" 1992, im Alter von 37 Jahren. Es handelt sich um vier Geschichten aus Ihrer Studentenzeit an der Columbia University in NY City unter ihrem Alter Ego Iris Vegan: 1. als wissenschaftliche Hilfskraft, die für einen Professor Gegenstände einer unbekannten Toten beschreiben soll; 2. als Frau zwischen Stephen und George, der von ihr ein verstörendes Foto veröffentlicht; 3. aus dem Krankenhaus, in dem sie mit schwärer Migräne liegt und sich fragt, was für ein Leben ihre nachts umherirrende Bettnachbarin vor ihrer Demenz gehabt haben mag; 4. als Doktorandin mit einem Hang zur Verkleidung als Mann, die für ihren Professor ein verstörendes Buch übersetzt und mit dem sie eine kurze, heftige Affäre hat. Lediglich die letzte Geschichte entspricht dem Klappentext, in dem von erotischen Abenteuern und einer "fiebrigen Prosa" die Rede ist und in der die Augenbinde aus dem englischen Originaltitel vorkommt: sie verweist auf das Umherirren in ärmlichen studentischen Verhältnissen mit unsicherer literarischer Zukunft, bis hin zur Panik des Prüfungsversagens. Die "unsichtbare Frau" findet sich hingegen in allen vier Geschichten als Motiv wieder: das Verstehen fremder Frauen und die Suche nach sich selbst. Das Buch entfaltet einen gehörigen Sog, der Text in der Ich-Perspektive ist schlicht geschrieben, besticht aber mit vielen gut beobachteten Details und Gefühlen (gut übersetzt durch Uli Aumüller), ohne aufdringlich oder aufgesetzt zu wirken. Gerne wüsste man, wie viel Feilen am Ausdruck es dazu gebraucht hat, entsprechend Iris' Ringen mit den geschilderten studentischen Arbeiten.

  • Isin I.

    aus Zürich

    4/5

    05.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Melancholisch , ein wenig surreal und trotzdem nüchtern...

    Ein besonderes Buch über eine Junge Literaturstudentin die versucht sich selbst zu finden und dabei in die Rolle eines Mannes schlüpft, und sich selbst mit dieser Figur aus einem von ihr übersetzten Kurzgeschichte identifiziert. Beeindruckt hat mich in erster Linie die Schilderung der Innenansicht in die hochsensible Psyche einer jungen Frau, die völlig auf sich gestellt ist. In ihrer Verletzlichkeit auch immer wieder in die Opferrolle fällt. Trotzdem hinterlässt es eine gewisse Verwirrung und eine Beklommenheit, nicht zuletzt auch wegen dem offenen Ende der Geschichte über die man noch lange nachdenkt.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    4/5

    29.06.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Hustvedt, Die unsichtbare Frau

    Auf Empfehlung einer Freundin hin habe ich "Die unsichtbare Frau" wieder gelesen. (Danke dafür!!) Ich war verblüfft, wie sehr es mich gefesselt hat! Ein Jahr im Leben einer jungen Literaturstudentin in New York, die durch Gefühle, Hitze, Geldknappheit, Perspektivlosigkeit, Begehren, Ängste, Krankenhausaufenthalt, sadistische Anwandlungen und noch viel mehr, treibt. Manchmal kommt es mir mehr wie ein Essay, als wie ein Roman vor. Ich fange an, sehr viel nachzudenken.Über die "Unsichtbarkeit von Frauen", über "Grenzverletzungen", über "Bösartigkeit" und auch über die "Augenbinde", wie das Buch im Original heißt! Für Frauen, die beim Lesen analysieren und reflektieren wollen. Und auch für Paul-Auster-Leser:Iris Vegan, die Erzählerin, geht z.B. im chinesischen Lokal "Moon-Palace" essen. Und, wie heißt der Auster-Titel "Mond über Manhattan" im Original? Richtig!

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die unsichtbare Frau
  • Produktbild: Die unsichtbare Frau