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Direkte Demokratie in den deutschen Ländern Eine Einführung

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47,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.04.2005

Abbildungen

382 S. 5 Abb.

Herausgeber

Andreas Kost

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

501 g

Auflage

2005

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-14251-7

Beschreibung

Rezension

"Wer sich detalliert über die länder- und kommunalspezifischen Merkmale informieren, diese abwägen und beurteilen möchte, liegt mit diesem Band richtig." Politisches Lernen, 03-04/2005






"Das Buch bietet die erste systematische Darstellung direktdemokratischer Beteiligungsverfahren in allen 16 Bundesländern." Kommunalpolitische Blätter, 06/2005

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.04.2005

Abbildungen

382 S. 5 Abb.

Herausgeber

Andreas Kost

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

501 g

Auflage

2005

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-14251-7

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Thorsten Sterk

    aus Köln

    3/5

    06.05.2005

    Buch (Taschenbuch)

    Von toten Buchstaben zu blühendem Leben

    Und wieder ein neues Buch über die direkte Demokratie. Volks- und Bürgerentscheide gewinnen in Ländern und Kommunen Deutschland zunehmend an Raum. Die zunehmend einfacheren Verfahren für die Volksgesetzgebung zwischen See und Alpen sorgen für eine immer alltäglichere Praxis mit einer wachsenden Zahl von Volks- und Bürgerbegehren. Als Folge hiervon erscheinen auch immer mehr Bücher zum Thema. Der Politikwissenschaftler Andreas Kost hat als Herausgeber des Buchs "Direkte Demokratie in den deutschen Ländern" jetzt eine aktuelle Bestandsaufnahme vorgelegt. 15 Autorinnen und Autoren haben einen Blick darauf geworfen, worüber Bürgerinnen und Bürger in den 16 Bundesländern abstimmen dürfen und welche Hürden bis zu einem Volks- oder Bürgerentscheid zu überwinden sind. Das Ergebnis ist durchwachsen, dürfte die Befürworter der sachunmittelbaren Demokratie aber zuversichtlich stimmen. In alphabetischer Reihenfolge werden die einzelnen Bundesländer von jeweils einem Autor auf die Tauglichkeit ihrer direktdemokratischen Verfahren abgeklopft. Welche Themen sind für Bürger- und Volksbegehren überhaupt zugelassen? Wie viele Unterschriften müssen gesammelt werden? Und wie hoch sind die Hürden bei einer Abstimmung? Den Anfang macht Baden-Württemberg, das "Mutterland der direkten Demokratie". Hier wurden nicht nur - wie in anderen Bundesländern auch - Volksbegehren und -entscheid schon kurz nach Gründung des Landes in der Verfassung verankert. Auch Bürgerbegehren und Bürgerentscheid wurden als Demokratieinstrument in Städten und Gemeinden eingeführt. Beides allerdings mit so abschreckend hohen Hürden, dass die Zahl der tatsächlichen Initiativen gering blieb. Gleiches gilt für direktdemokratische Verfahren in anderen Bundesländern. Das Thema Volksentscheid versank damit in einen Dornröschenschlaf. In Baden-Württemberg zählte man einige wenige Bürgerbegehren, in Bayern wenige mehr oder minder erfolgreiche Volksbegehren. Erst die "Barschel-Affäre" als der die Grundfeste Schleswig-Holsteins erschütternde Nachkriegsskandal 1989 und die Verfassungsgebung im Rahmen der Wiedergründung der Länder auf dem ehemaligen Territorium der DDR küsste die direkte Demokratie wieder wach. Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Nachdem in Schleswig-Holstein und in den fünf neuen Ländern der Volksentscheid eingeführt worden war, schwappte die Demokratiewelle auch über in die alten Länder. Volksabstimmungen wurden nun auch hier überall eingeführt oder bestehende Regelungen verbessert, hohe Hürden in einigen Ländern gesenkt. Noch 2005 soll Berlin als letztes Bundesland Erfahrungen mit dem kommunalen Bürgerentscheid machen dürfen. Trotz der nun flächendeckenden Verankerung der direkten Demokratie sieht keiner der 15 Länderbeobachter des Buchs die Verfahren als zufrieden stellend an. Auf Länder- und Gemeindeebene sind jeweils gleich mehrere Hürden zu überwinden. So dürfen die Bürger in vielen Ländern Bürgerbegehren zu Flächennutzungs- oder Bebauungsplänen ebenso wenig initiieren wie zu Großprojekten. Teilweise werden von Bürgerinitiativen binnen kurzer Frist immer noch unrealistisch hohe Unterschriftenzahlen abgefordert. Bei Bürgerentscheiden scheitert eine nicht geringe Zahl von Initiativen an der zusätzlich zur Abstimmungsmehrheit geforderten Mindestzustimmung aller Stimmberechtigten, die in den Ländern bei bis zu 30 Prozent liegt. Noch höher liegen die Hürden auf Länderebene. Insgesamt bietet Kosts Buch einen umfassenden Überblick über Geschichte, Entwicklung und aktuellen Stand der sachunmittelbaren Demokratie in den Ländern. In einigen Aufsätzen hätte man sich allerdings mehr Praxisbeispiele gewünscht, in anderen eine journalistischere anstelle einer rein wissenschaftlichen Herangehensweise. In allen Beiträgen hätten mehr erklärende Grafiken für noch mehr Durchblick sorgen können.

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  • Direkte Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland — eine Einführung.- Direkte Demokratie in Baden-Württemberg.- Direkte Demokratie in Bayern.- Direkte Demokratie in Berlin.- Direkte Demokratie in Brandenburg.- Direkte Demokratie in Bremen.- Direkte Demokratie in Hamburg.- Direkte Demokratie in Hessen.- Direkte Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern.- Direkte Demokratie in Niedersachsen.- Direkte Demokratie in Nordrhein-Westfalen.- Direkte Demokratie in Rheinland-Pfalz.- Direkte Demokratie im Saarland.- Direkte Demokratie in Sachsen.- Direkte Demokratie in Sachsen-Anhalt.- Direkte Demokratie in Schleswig-Holstein.- Direkte Demokratie in Thüringen.- Grundsatzfragen der direkten Demokratie.- Übersicht zu Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden, Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden in Deutschland.- Autoren.