Produktbild: Liebesgedichte
Band 3

Liebesgedichte

Aus der Reihe Lyrik
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2003

Herausgeber

Olaf Irlenkäuser

Verlag

Insel

Seitenzahl

113

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/0,8 cm

Gewicht

88 g

Farbe

Aubergine

Auflage

4

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Alexander Nitzberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-34646-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2003

Herausgeber

Olaf Irlenkäuser

Verlag

Insel

Seitenzahl

113

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/0,8 cm

Gewicht

88 g

Farbe

Aubergine

Auflage

4

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Alexander Nitzberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-34646-3

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    20.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    De profundis

    Schon als Schülerin hat Sylvia Plath Gedichte geschrieben. Sie bilden, neben dem einzigen autobiographischen Roman " Die Glasglocke", den Hauptteil ihres Schaffens. Erst nach ihrem Freitod 1963 wurde das Werk langsam einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, schlagartig berühmt wurde sie Anfang der 70er durch den Roman. Ich denke, er ist der Schlüssel zum Verständnis auch ihrer Lyrik, beschreibt auf sehr eindringliche, offene und persönliche Weise den Weg in die Katastrophe, von ersten Depressionen, den psychiatrischen Behandlungen, Aufenthalten in Kliniken, immer wieder Versuche, in "normale" Verhältnisse zurückzukehren. Die Gedichte zeigen uns bewegende, verschlüsselte Bilder, die auf ihre Verletzlichkeit, unbewältigte Lebenssituationen hinweisen. Es gibt natürlich viel Literatur mit Interpretationsversuchen ihrer Lyrik, ich lasse sie einfach auf mich wirken, finde sie verblüffend, umwerfend und ich weiß: die Gedichte kommen ganz aus der Tiefe!

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  • Den Strahl im Fenster bet ich an

    Bei der Lektüre von »Hamlet«

    Der Platz vor dem Friedhof war staubig und leer

    Und als wär es ein Versprecher

    Zwei Gedichte

    Das Kissen ist beiderseits

    Wieder dieses weiche Haar

    Sie kamen und sagten: »Dein Bruder ist tot.«

    Er liebte

    Ein altes Portrait

    Der König mit samtigem Blick

    Und durch den goldnen Nebel trieb

    Und im Schutze des Schleiers verrenkte

    Alice

    Alles trauert um den holden

    »So spät! Ich bin müde, ich gähne«

    Ein Gesang der letzten Begegnung

    Liebe

    Fragment

    Man hat mir heute keinen Brief gebracht

    Die Stimme schwankt, der Wille ist geblieben

    Will Unsterblichkeit noch im Sterben

    Warum willst du den Brief zerknüllen

    Die Geliebten verlangen so viel

    Konfusion

    Es war stickig im sengenden Scheine

    Du liebst nicht, du schaust nicht her?

    Vertraut mit den besten Sitten

    Abends

    Promenade

    Grüß dich! Ob dein Ohr den zarten

    Mein Lächeln ist das, was ich hab

    Wir werden nicht von einem Glase trinken

    Unverwechselbar sind die Regungen

    Nicht zu früh, nicht zu spät geboren

    Dachte wenig an dich und erglühte

    Der Leib verblühte mir zermartert

    Der Gast

    Trennung

    Die Straße war dunkel im Garten am Meere

    Will das Glück nicht, das hienieden ist

    Du könntest mir seltner im Traume

    Sie ist in einer sichren Bucht

    War niemals auf Ruhm bedacht

    Hab den Rebell gepriesen

    Der Traum

    Die Frühlingsbrize zärtlich weht

    Denn irgendwo ist Licht, das heiter, warm

    Nein, mein Königssohn, du denkst

    Bist du tot oder lebend? Werde

    »Wie deine Hände glühen«

    Ich weiß: Für Leiden und Beschwerden

    Ach, wieder einmal du. Nicht als verliebter Knabe

    Man nahm mir Liebe, und man nahm mir Mut

    Als alle Welt mir ihn verhieß

    Ich wartete auf ihn schon manches Jahr

    Über gefrorene Wehen

    Wir müssen den Abschied üben

    Geheimnisvoll seh ich den Winter tauen

    Willst du, dem weder mein Begehren

    Von Begeisterung ergriffen

    Fremder Gefangner! Was soll deine Haft mir

    Einundzwanzigster. Montag. Im Finstern

    Mir ward die Stimme: »Ich verkünde«

    Finsterer Traum

    Der mich so krumm und unbeholfen pries

    Auf dem Wasser klirrendes Eis

    Lauthals brülle ich und winde mich

    Du bist immer anders und verschroben

    Bleib fern. Du bist vom fremden Lager

    Du glaubtest, mit flehendem Rufe

    Ich werde mich nützlich erweisen

    Bist du bei Trost? Ich soll dir hörig sein

    Und die Blicke der Männer entflamme ich

    Ich brachte den Liebsten Verderben

    Er sagte mir, ich sei von Erden nicht

    Eine andere Stimme

    Habe dich, mein Engel, nie betrogen

    In jener fernen Zeit, da Liebesglut

    »Will mein Teuerstes zerstören«

    Vor den verführerischen Knien

    Du wirst mir doch verzeihn

    Zweizeiler

    Der letzte Toast

    An zarten Blicken weidet sich der eine

    An die Stadt von Puschkin

    . . Der Mensch jedoch, für den ich heute nichts

    Cinque

    Wie am Rande der Wolke dort

    Als die Töne im Äther zerschellten

    In meiner Kindheit mocht ich nicht

    Daß ich den Tag unsrer krassen

    Warum müssen wir leiden? Was taten wir?

    Im Traum

    Die Liebe stirbt zuerst, die Schmeichelreden

    Und dieses eine Herz wird nichts erwidern

    Du hast mich ausgedacht. Denn solche gibt es nicht

    Im gebrochenen Spiegel

    Du bist da, an weiß Gott welchem Orte

    Drohe nicht, daß mein Glück mich verläßt

    Abschiedslied

    Eine Stimme erklingt vor der Tür

    Reiche kein Erinnerungsgeschenk mir

    Du hattest recht, daß du mich nicht

    Beinahe ins Album

    Der Ruf

    Ich hebe den Telefonhörer, und ich nenne den Namen