Der Bahnwärter Thiel lebt glücklich mit seiner Frau und seinem Sohn Tobias zusammen und führt seinen Dienst stets pflichtbewusst und zuverlässig aus. Als seine Frau stirbt, heiratet er die dominante und herrische Magd Lene, mit der er ein Kind bekommt. Lene misshandelt Tobias, und Thiel sieht in einer Wahnvorstellung bereits seine erste Frau mit einem blutigen Bündel über die Gleise fliehen. Einige Zeit später stirbt Tobias durch Lenes Schuld auf den Gleisen. Nachts erschlägt der Bahnwärter Thiel schliesslich Lene und sein Kind aus zweiter Ehe und wird in ein Irrenhaus gebracht.Mit Bahnwärter Thiel schrieb Hauptmann eine psychologische Studie, in der er realistisch den Verfall eines Menschen vom pflichtbewussten Kirchgänger zum Mörder schildert. Tiefe verleihen der "novellistischen Studie", wie der Untertitel des Werks heisst, auch die zahlreichen Symbole und Vorausdeutungen. Als Hauptmann die Erzählung 1887 schrieb, war er knapp 25 Jahre alt. Inzwischen ist „Bahnwärter Thiel“ der bekannteste Prosatext des Nobelpreisträgers.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
01.12.2022
Buch (Geheftet)
Vallah sehr Baba puch
Also hab so Buch gelesen über das und war echt sehr sehr geil Mrk. Fand es echt unterhaltend und so HMDL ich kann das Buch Ur an euch weiter empfehlen und hoffe ihr seid danach genau so krass überzeugt wie ich .
Bewertung
5/5
01.12.2022
Buch (Geheftet)
Das beste Buch
Dies ist das beste exemplar eines Buches was ich je gelesen habe.Es hat einen Guten Vibe und es gibt einem Gute Lebnstips mit auf den Weg.Es ist ein sehr einfach zu erhaltendes Buch, welches einen Preis besitzt der für sich und das Buch spricht.Der Autor hat die Situation des Buches gut verfassed und es ist ideal für eine Schullektüre der7-11 Klasse.
Viel Spaß beim Lesen
Bewertung
3/5
25.07.2023
Buch (Geheftet)
Der Bahnwärter
Ich habe dieses Novel nur aufgrund der Schule gelesen und muss sagen, dass es ein eher langweiliges Buch ist. Es ist auf keinen Fall schlecht, jedoch fehlt in meinen Augen dieser eine Handlungsstrang, der diese Geschichte hätte spannend machen können. Trotzdem empfindet man während des lesens ein gewisses Mitleid mit dem Bahnwärter, der am Ende ein bisschen durchdreht. Für private Zwecke würde ich mir dieses Buch nicht kaufen.
Zitronenblau
3/5
01.06.2021
Buch (Geheftet)
Armer Bahnwärter!
Hauptmann, der diese novellistische Studie bereits mit 25 Jahren geschrieben hat, versucht eine psychische Dekadenz des Bahnwärters zu entwickeln. Dadurch entsteht ein vom Positiven zum Negativen gewandeltes Handlungsgefälle (Kirche > Anstalt). Vordergründig scheint mir hier der Versuch einer psychologischen Untersuchung gemäß der Frage, wie deutet sich eine psychische Störung an, wie wird sie ausgelöst und wohin führt sie? Im vorliegenden Fall ist es die verlorene Idylle, der Tod des Sohnen und der Mord an Frau und Kind. Hinzu kommen Hauptmanns naturalistische Anschauungsversuche (z.B. der vorbeifahrende Zug), wobei ich der Ästhetisierung des Banalen skeptisch gegenüberstehe. In dieser Geschichte aber scheint mir das beinah lyrisch-dichterische Beschreiben von der Natur Ausdruck seiner mentalen Retardierung.
Alles in allem lesbar, aber auch nicht das Nonplusultra.
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