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Kommunitarismus Einführung und Analyse

33,91 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2003

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

381 g

Auflage

2003

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-13662-2

Beschreibung

Rezension

"Einführende Blick auf inhaltliche Grundgedanken halten sich mit einer systematisierenden Gesamtdeutung geschickt die Waage. Darüber hinaus beeindruckt die Vieldimensionalität, in der Haus den Kommunitarismus diskutiert. [...] Indem ihm der zeitliche Abstand zur eigentlichen Debatte Exkurse von so großer theoretischer Spannweite erlaubt, wird [das Buch] sich auch längerfristig vor anderen, reinen Einführungsdarstellungen auszeichnen. " Berliner Debatte Initial, 4-2004

"Aus der großen Menge von Publikationen zum Kommunitarismus ragt diese Einführung vor allem wegen der ungewöhnlichen Perspektive positiv heraus, die der Autor gegenüber seinem Gegenstand einnimmt. [...] Das Projekt von Michael Haus ist [...] gelungen: Er hat einen anspruchsvollen, anregenden und zugleich zugänglichen Band vorgelegt, dessen Lektüre allen, die an der zeitgenössischen politischen Philosophie interessiert sind, vor allem aber Studierenden uneingeschränkt empfohlen werden kann." PVS - Politische Vierteljahrsschrift, 3-2004

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2003

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

381 g

Auflage

2003

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-13662-2

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • 1. Auf der Suche nach dem Kommunitarismus: Soziale Reformbewegung und politische Theorie.- 2. Kommunitarismus als ‘Familienähnlichkeit’.- 3. Kommunitarismus und die ‘Wiederauferstehung’ der politischen Philosophie.- 4. Kommunitarismus und Liberalismus: komplementär oder widersprüchlich?.- 5. Zum Aufbau dieses Buches.- I. Warum Moral?.- 1. Moderne Moralphilosophie und Neoaristotelismus.- 2. MacIntyre: Die Tragik der Tugendethik in der Moderne.- 2.1 Moralphilosophie und Moderne: Entfremdung und Manipulation.- 2.2 Reformulierung des tugendethischen Ansatzes.- 2.3 MacIntyres selbsterrichtete Sackgasse: Apolitischer Aristotelismus.- 3. Taylor: Artikulation der Moral der Moderne.- 3.1 Starke Wertungen, Sozialontologie und Parteinahme.- 3.2 Kritik an der Verfahrensethik.- 3.3 Die Weiterfuhrung des Aristotelismus als Reaktion auf die Motive der Verfahrensethiken.- 3.4 Das moderne Ideal der Authentizität.- 3.5 Aristotelismus und die politische Theorie der Moderne.- 4. Walzer: Pragmatischer Umgang mit der Moderne.- 4.1 Die Motive der immanenten Gesellschaftskritik.- 4.2 ‘Geteilte Verständnisse’ und die Potentiale interner Gesellschaftskritik.- II. Welche Gemeinschaft?.- 1. Kritik am Gemeinschaftsbegriff im Zeichen des Dualismus von Gemeinschaft und Gesellschaft.- 1.1 Tönnies als vermeintlicher Stichwortgeber.- 1.2 Gemeinschaft bei Dewey.- 1.3 Philosophische Kritik am Gemeinschaftsdiskurs.- 1.4 Gemeinschaft und Lebensweise.- 2. Etzioni: Aktive Gesellschaft, Verantwortungsgemeinschaften und Ordnungsgleichgewicht.- 2.1 Responsive Gemeinschaften, Authentizität und soziale Steuerung.- 2.2 Die Beschwörung des Gleichgewichts.- 3. Selznick: Authentizität als normative Logik der Gemeinschaft.- 4. Taylor: Politische Gemeinschaft, Nation und ‘Würde’ in der Moderne.- 5. Walzer: Politische Gemeinschaften und die ‘Politik der Differenz‘.- 5.1 Moralische Kreativität und ‘gemeinsames Leben’.- 5.2 Perspektiven einer ‘Politik der Differenz’.- 6. Schluß: Gemeinschaft und normative Integration.- III. Wessen Gerechtigkeit?.- 1. Die Gerechtigkeitstheorie Rawls’ und die Kritik Sandels.- 1.1 Rawls: ‘Gerechtigkeit als Fairneß’.- 1.2 Sandels Kritik: Die Gemeinschaft als Grenze der Gerechtigkeit.- 1.3 Die Antwort des politischen Liberalismus und das bleibende Unbehagen Sandels.- 2. Galstons Gerechtigkeitstheorie: Liberaler Aristotelismus.- 2.1 Zwischen Liberalismus und Kommunitarismus.- 2.2 Gerechtigkeit als Proportionalität und liberale Güter.- 2.3 Liberalismus und Perfektionismus.- 3. Walzer: Gerechtigkeitssphären und komplexe Gleichheit.- 3.1 Gütersphären und Verteilungskriterien.- 3.2 Inwiefern ist Walzers Gerechtigkeitstheorie egalitär?.- 3.3 Walzer und der Aristotelismus.- 3.4 Schluß.- IV. Wie Demokratie?.- 1. Einleitung: Republikanismus und Liberalismus.- 2. Die Familienähnlichkeit kommunitaristischer Positionen im Bereich der Demokratietheorie.- 3. Neorepublikanismus bei Sandel: Das gute Leben des Bürgers.- 3.1 Republikanimus und der Vorrang des Guten.- 3.2 Praktische Konsequenzen.- 4. Politik als Lebensform und kreative Problemlösung: Barbers Programm der ‘starken Demokratie’.- 4.1 Starke Demokratie und Kommunitarismus.- 4.2 Republikanische Lebensweise und demokratischer Konsens.- 5. Pluralistischer Republikanismus: Zivilgesellschaft und moderne Demokratie bei Taylor und Walzer.- 5.1 Die kommunitaristische Sicht der Zivilgesellschaft.- 5.2 Zivilgesellschaft und Komplexität.- 5.3 Bürgeraktivierung und soziale Gleichheit.- 6. Putnams Forschungen zum sozialen Kapital.- 6.1 Putnams Italien-Studie: Sozialkapitalfatalismus.- 6.2 Putnams Amerika-Studie: Der Wandel zum Sozialkapitalaktivisten.- 6.3 Sozialkapitalforschung und Kommunitarismus.- V. Schluß: Im Zweifelsfall für die Gemeinschaft?.- 1. Individuelle Rechte, gemeinschaftliche Praktiken und Authentizität.- 2. Moraltheorie: Kategoriale Anforderungen an die Suche nach dem guten Leben.- 3. Gemeinschaft: Moralische Bindung und kulturelle Lebensweise.- 4. Gerechtigkeit: Integrität von Handlungssphären und Würdigung individuellen Verdienstes.- 5. Demokratietheorie: Wie ist der ‘gute Bürger’ möglich?.- Zitierte Literatur.