Produktbild: Furcht und Elend des Dritten Reiches
Band 392

Furcht und Elend des Dritten Reiches

Aus der Reihe edition suhrkamp
2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.01.1970

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

125

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/1,1 cm

Gewicht

105 g

Farbe

Neon Pink

Auflage

35

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-10392-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.01.1970

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

125

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/1,1 cm

Gewicht

105 g

Farbe

Neon Pink

Auflage

35

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-10392-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    14.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hochaktuell

    Brecht war seiner Zeit voraus.Oder aber die Zeiten ändern sich nicht,sondern wiederholen sich fortwährend.Ein packendes Stück Polit-Literatur,die mir immer wieder Gänsehaut bereitet.

  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alltag in einer Diktatur

    Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht hat der Suhrkamp Verlag seine wichtigsten dramatischen Werke in der Reihe „suhrkamp taschenbuch“ herausgegeben und das in neugestalteten, preiswerten Neuausgaben sowie mit farbigen Covern von Burkhard Neie. Ergänzt werden die Neuerscheinungen mit einer Zeittafel zum Leben Brechts und mit Materialien zum jeweiligen Werk. Brechts Stück „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ hatte eine lange Entstehungszeit: zwischen 1935 und 1943, vorwiegend im dänischen Exil. 1938 wurde das Stück in Paris uraufgeführt, wobei von den ursprünglich 25 Szenen nur 8 gezeigt wurden. Nach seiner Vollendung hatte es dreißig Szenen, in denen in loser Abfolge das Alltagsleben unter einer Diktatur geschildert wird. Brecht zeigte damit die Mechanismen von Angst, Denunziation, Verfall und Anpassung im nationalsozialistischen Deutschland. Menschen werden zu Tätern, Mitläufern oder Opfern. Familien und soziale Strukturen zerbrechen. Die Szenen sind gewissermaßen Momentaufnahmen am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, wobei auch Szenen in Konzentrationslagern enthalten sind. Die handelnden Figuren treten dabei meist nur in einer Szene auf. Brecht enthüllt die Mechanismen der Macht, die alltägliche Feigheit und die Zerstörung der Moral. Insgesamt verdeutlicht „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, wie die nationalsozialistische Diktatur alle Lebensbereiche der Menschen durchdringt. Obwohl die Szenen für sich stehen, und fügen sich schließlich doch zu einem Bild des Lebens unter nationalsozialistischer Herrschaft zusammen. Ergänzt wird die Suhrkamp-Ausgabe durch Anmerkungen zu dem dokumentarischen Stück und zu seinen anfänglichen Aufführungen.

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