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Produktbild: Regeln für den Menschenpark
Band 6582

Regeln für den Menschenpark Ein Antwortschreiben zu Heideggers Brief über den Humanismus

Aus der Reihe edition suhrkamp
2

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.1999

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

20/12,1/1 cm

Gewicht

72 g

Farbe

Melone

Auflage

15

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-06582-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.1999

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

20/12,1/1 cm

Gewicht

72 g

Farbe

Melone

Auflage

15

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-06582-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Bern

    4/5

    25.04.2013

    Buch (Taschenbuch)

    anregend

    Den Text fand ich anregend. Viele haben evtl. kaum über das Thema nachgedacht, aber Anderen, zB. Lesern moderner Science Fiction, wird manches bereits bekannt sein. So entstand wohl auch der Graben zu diesem Buch, der eine heftige Debatte auslöste, die wie so oft eher in unausgegorener Polemik versandete. Altbacken gegen postmodern könnte man sagen. Wer hat recht? Eigentlich niemand so richtig, denn die Zukunft erst wird zeigen, wie sich das Ganze weiter entwickelt. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wieder mal irgendwo dazwischen. Persönlich denke ich, die Natur ist tatsächlich oft brutal und lebensgefährdend und muss deshalb von uns Menschen in gewissen Bereichen gezähmt, überwunden werden, in anderen aber auch geschützt und gefördert, also irgendwie ein Zwitterding zum Wohle des Menschen und der Natur zugleich und da kommt man nun mal an Technik nicht vorbei, es sei denn, man wolle alles wieder den Naturkräften überlassen, aber wer will schon zurück zu den tristen Urgewalten, die so viel Leid verbreitet haben und die Lebenserwartung bei rund 40 Jahren hielten...

  • Zitronenblau

    3/5

    19.05.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Wieso positive Eugenik?

    Der Skandal um dieses Büchlein bleibt mir zwar nicht verschlossen, jedoch kann ich diesen auch nicht verstehen? Ist hier ein Apell oder ein Aufruf zur positiven Eugenik zu hören? Oder handelt es sich hier schlicht um eine logische Abhandlung, welche Fragen zum Begriff des Humanismus stellt - die vorher nicht gefragt wurden? Da Sloterdijk sich zwar auf Heidegger bezieht, den Humanismus historisch aber konkretisiert und schon hiermit wieder vom Verfasser des Briefes über den Humanismus abweicht, bleibt für mich allenfalls die Frage, ob diese vernietzschten Konklusionen nicht etwas aus der Luft gegriffen sind. Obschon Sloterdijk - wie je und je- versteht, sprachtechnisch zu zaubern, so hinterfragt der Leser wohl eher, ob mit Heideggers "Sprache als Haus des Seins" eine zarathustrische Ableitung des Satzes auf den Zucht- und Züchtigungsmenschen (Haustierepoche) gemeint sein kann? Akzeptabler ist die These vom Humanismus unter Bücherlesenden, die heute wohl eher ins Stadion gehen. Auch das Scheitern humanistisch ausgelegter Systeme wie der Nationalsozialismus in allzubekannten Katastrophen ist nachvollziehbar. Letztlich ist die Frage nach anthropotechnischen Regeln für den Menschenpark in einem biotechnologischen Zeitalter durchaus logisch hergeleitet - und keinesfalls skandalös.

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