Das Fest des Ziegenbocks Roman | Nobelpreis für Literatur 2010
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
29580
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.10.2002
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
538
Maße (L/B/H)
18,8/11,8/4,1 cm
Gewicht
501 g
Farbe
Lichtgrau / Grau
Auflage
13
Originaltitel
La Fiesta del ChivoÜbersetzt von
Elke Wehr
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-39927-9
Als Urania Cabral nach langen New Yorker Exiljahren nach Santo Domingo zurückkehrt, auf die Insel, die sie nie wieder betreten wollte, findet sie ihren Vater stumm und im Rollstuhl vor. Der einstige Senatspräsident und Günstling des Diktators blickt sie auf ihre schweren Vorwürfe nur starr an, und Urania bleibt allein mit ihren Erinnerungen an die Zeit der Willkür – und an ein ungeheuerliches Geschehen.
Mit ihr kehren wir zurück ins Jahr 1961, als die dominikanische Hauptstadt noch Ciudad Trujillo heißt. Dort herrscht der »Große Wohltäter«, er hat fast das ganze Land in seinen persönlichen Besitz gebracht. Militär, Kirche, amerikanische Botschaft hält er vermeintlich in Schach, aber seine Attentäter sind längst unterwegs – ohne ihrerseits zu ahnen, dass in ihrem Rücken ein machiavellistischer Machtwechsel im Gange ist.
Im eisigen Zentrum von Vargas Llosas Roman steht die nur allzu reale Gestalt des General Leónidas Trujillo, genannt »Der Ziegenbock«. Doch der Blick des Schriftstellers dringt unter die historische Haut, macht uns zu Zeitgenossen, zu Mitwissern. Den Verschwörern mit ihrer brennenden Begierde, ihren Demütiger zu beseitigen, den intelligenten Politschranzen und den Opfern gibt der Erzähler seine eindringliche Stimme. Ein Roman über die Psychographie der Macht und ihrer Verheerungen, der sich wie ein Thriller liest.
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