Produktbild: Kampf der Kulturen

Kampf der Kulturen Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2002

Abbildungen

mit 9 Abbildungen und 6 Karten 18,5 cm

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

17,8/12,6/4 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Terracotta / Schwarz

Originaltitel

Clash of Civilizations

Übersetzt von

Holger Fliessbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-15190-5

Beschreibung

Rezension

»Ein eminent interessantes Buch ... Viele Phänomene der Gegenwart und wahrscheinlich auch der Zukunft werden auf einleuchtende Weise untersucht und beschrieben.« Neue Zürcher Zeitung

Produktdetails

Verkaufsrang

46917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2002

Abbildungen

mit 9 Abbildungen und 6 Karten 18,5 cm

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

17,8/12,6/4 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Terracotta / Schwarz

Originaltitel

Clash of Civilizations

Übersetzt von

Holger Fliessbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-15190-5

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Das Ende der westlichen…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 25.07.2016

Bewertungsnummer: 2726748

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende der westlichen Vorherrschaft Samuel P. Huntington beschreibt in seinem Klassiker „Kampf der Kulturen“ die Weltordnung nach dem Wegfall der Ost-West-Konfrontation. Seine zentralen Aussagen, die er ausführlich begründet, sind die, dass die Vorherrschaft der westlichen Welt zu Ende geht und dass die Grenzen der Zukunft nicht mehr die Ländergrenzen sind, sondern die Grenzen der Kulturen. Er beschreibt die verschiedenen, überwiegend religiös geprägten, Kulturkreise des 21. Jahrhunderts. Dabei glänzt er mit einem fundierten Detailwissen. Über seine Schlussfolgerungen kann man diskutieren. Die Widersprüche in der westlichen Kultur bringt der Autor treffend auf den Punkt: „Die Demokratie wird gelobt, aber nicht, wenn sie Fundamentalisten an die Macht bringt; die Nichtweitergabe von Kernwaffen wird für den Iran und den Irak gepredigt, aber nicht für Israel; freier Handel ist das Lebenselixier des Wirtschaftswachstums, aber nicht in der Landwirtschaft; die Frage nach den Menschenrechten wird China gestellt, aber nicht Saudi-Arabien; Aggressionen gegen erdölbesitzende Kuwaitis werden massiv abgewehrt, aber nicht gegen nicht-ölbesitzende Bosnier.“ (293) Huntington skizziert ein Beziehungsgeflecht zwischen den Kulturen, erläutert derzeitige Spannungsherde und prognostiziert künftige Konflikte. Da das Buch mittlerweile 20 Jahre alt ist, lassen sich seine Prognosen überprüfen. Der Autor hat die Krise zwischen Russland und der Ukraine vorausgesagt und auch seine Aussagen zur Entwicklung von China zur dominierenden asiatischen Macht bestätigen sich. Entsprechendes gilt für die Voraussage gewalttätige Strömungen im Islam. Gibt es künftig nur noch Kriege zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen? Knapper werdende Ressourcen lassen m.E. vermuten, dass es auch in Zukunft zu Konflikten innerhalb gleichartiger Kulturen kommen wird. Huntington erläutert auf überzeugende Weise, wie Spannungen reduziert werden können: „In der kommenden Ära ist es also zur Vermeidung großer Kriege zwischen den Kulturen erforderlich, dass Kernstaaten davon absehen, bei Konflikten in anderen Kulturen zu intervenieren.“ (522) Auch müssen wir lernen: „Modernisierung bedeutet nicht notwendig Verwestlichung.“ (113)

Das Ende der westlichen…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 25.07.2016
Bewertungsnummer: 2726748
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende der westlichen Vorherrschaft Samuel P. Huntington beschreibt in seinem Klassiker „Kampf der Kulturen“ die Weltordnung nach dem Wegfall der Ost-West-Konfrontation. Seine zentralen Aussagen, die er ausführlich begründet, sind die, dass die Vorherrschaft der westlichen Welt zu Ende geht und dass die Grenzen der Zukunft nicht mehr die Ländergrenzen sind, sondern die Grenzen der Kulturen. Er beschreibt die verschiedenen, überwiegend religiös geprägten, Kulturkreise des 21. Jahrhunderts. Dabei glänzt er mit einem fundierten Detailwissen. Über seine Schlussfolgerungen kann man diskutieren. Die Widersprüche in der westlichen Kultur bringt der Autor treffend auf den Punkt: „Die Demokratie wird gelobt, aber nicht, wenn sie Fundamentalisten an die Macht bringt; die Nichtweitergabe von Kernwaffen wird für den Iran und den Irak gepredigt, aber nicht für Israel; freier Handel ist das Lebenselixier des Wirtschaftswachstums, aber nicht in der Landwirtschaft; die Frage nach den Menschenrechten wird China gestellt, aber nicht Saudi-Arabien; Aggressionen gegen erdölbesitzende Kuwaitis werden massiv abgewehrt, aber nicht gegen nicht-ölbesitzende Bosnier.“ (293) Huntington skizziert ein Beziehungsgeflecht zwischen den Kulturen, erläutert derzeitige Spannungsherde und prognostiziert künftige Konflikte. Da das Buch mittlerweile 20 Jahre alt ist, lassen sich seine Prognosen überprüfen. Der Autor hat die Krise zwischen Russland und der Ukraine vorausgesagt und auch seine Aussagen zur Entwicklung von China zur dominierenden asiatischen Macht bestätigen sich. Entsprechendes gilt für die Voraussage gewalttätige Strömungen im Islam. Gibt es künftig nur noch Kriege zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen? Knapper werdende Ressourcen lassen m.E. vermuten, dass es auch in Zukunft zu Konflikten innerhalb gleichartiger Kulturen kommen wird. Huntington erläutert auf überzeugende Weise, wie Spannungen reduziert werden können: „In der kommenden Ära ist es also zur Vermeidung großer Kriege zwischen den Kulturen erforderlich, dass Kernstaaten davon absehen, bei Konflikten in anderen Kulturen zu intervenieren.“ (522) Auch müssen wir lernen: „Modernisierung bedeutet nicht notwendig Verwestlichung.“ (113)

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Asti am 29.08.2010

Bewertungsnummer: 680214

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Klassiker der Polit-Literatur! Bereits lange vor den Geschehnissen des 11. September legt Huntington dar, dass die Risse der Weltpolitik im 21. Jahrhundert nicht mehr wie seit dem Hochmittelalter entlang von Nationalstaaten zu finden sind, sondern dass kulturelle, ethnische wie religiöse Aspekte die zentralen Konfliktpotentiale der künftigen Weltpolitik sein werden. Inhaltlich schön dargestellt, natürlich auch ohne Zweifel ein "muss man gelesen haben".

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Asti am 29.08.2010
Bewertungsnummer: 680214
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Klassiker der Polit-Literatur! Bereits lange vor den Geschehnissen des 11. September legt Huntington dar, dass die Risse der Weltpolitik im 21. Jahrhundert nicht mehr wie seit dem Hochmittelalter entlang von Nationalstaaten zu finden sind, sondern dass kulturelle, ethnische wie religiöse Aspekte die zentralen Konfliktpotentiale der künftigen Weltpolitik sein werden. Inhaltlich schön dargestellt, natürlich auch ohne Zweifel ein "muss man gelesen haben".

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Kampf der Kulturen

von Samuel P. Huntington

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