Produktbild: Nichts, das ist
Band 2269

Nichts, das ist Gedichte | Georg-Büchner-Preis 2024

Aus der Reihe edition suhrkamp
2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2001

Abbildungen

mit zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18/10,8/0,7 cm

Gewicht

97 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12269-3

Beschreibung

Rezension

"Ein Sprachschamane der seltenen Art"
Ilma Rakusa, Frankfurter Rundschau 29.11.2016

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2001

Abbildungen

mit zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18/10,8/0,7 cm

Gewicht

97 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12269-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    18.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Grenzenlose Lyrik

    Ich bin ein großer Fan von Oswald Egger und liebe seine hochverschlüsselten Texte, die sich an der Grenze der Sprache(n) bewegen, durch die Illustrationen sogar biologisch und mathematisch erweitert. Im Kästnerschen Sinne enthält auch dieses Buch sicherlich keine Gebrauchsliteratur für alle, aber wer es etwas verstiegen mag, wird durch Eggers Blick auf die Welt reich belohnt.

  • Zitronenblau

    1/5

    29.07.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Jenseits der Avantgarde

    Was soll man dazu sagen? Das Buch hat eine dreigliedrige Struktur, wobei die Glieder nicht nacheinander, sondern parallel verlaufen. Mittig ist die eigentliche Lyrik angeordnet, als Beispiel die 101. Strophe: In der Frühsonne schon Unwogen, über / Kaltwalzfarben-die der Werder Uferböschungs- / schraffen Dunststufen Holm-wart Graben- / gitter im Pfahlen etc. Selbst wenn ich mitunter kryptische Dichtungen von Celan lese, den ich sehr schätze, kommt eine gewisse Magie, ein poetischer Zauber in mir auf. Bei Egger ist alles kühl, steril, hermetisch, schlicht: lieblos. Noch schlimmer sind die Prosatexte im unteren Seitenfeld. Ein Sammelsurium von aneinander gereihten Fremdfördern, eine regelrechte Hyperinflation! Das ist Lyrik für niemanden. Unzumutbar, bedauerlicherweise - in psychogrammatischer Hinsicht - ein Zeugnis größter intellektueller Verunsicherung, ein trauriges Signal dafür, wie sehr jemand den Begriff "Gedicht" ins Groteske ziehen kann und für diesen Witz auch noch Anerkennung erhält...

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