Produktbild: Die linkshändige Frau

Die linkshändige Frau Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.1976

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

131

Maße (L/B/H)

20,3/11,9/1,7 cm

Gewicht

195 g

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-03022-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.1976

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

131

Maße (L/B/H)

20,3/11,9/1,7 cm

Gewicht

195 g

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-03022-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    5/5

    06.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kompromissloses Buch

    Es ist 35 Jahre her, da kaufte ich -Die linkshändige Frau- von Peter Handke. Vor wenigen Tagen habe ich es ein weiteres Mal gelesen und ich muß gestehen, die Begeisterung für dieses Buch hat sich nicht gemindert. Eine Beziehungsgeschichte wie man sie vielleicht nur in den siebziger Jahren schreiben konnte, emotional sehr reduziert, voller Tiefe und scharfem Blick auf das Wesentliche. Hervorragende deutsche Literatur und auch ein Stück Zeitgeschichte.

  • Bewertung

    5/5

    21.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Die linkshändige Frau, 1976

    Noch Monate nach der Lektüre der nur hundert Seiten dieser Erzählung spukten mir einzelne Szenen und Bilder durch den Kopf. Einen so langen Nachhall, insbesondere bei einem Text von solch geradezu unbefleckter Nüchternheit, habe ich bisher nicht oft erlebt. Doch trotz erzählerischer Kälte gelingt Peter Handke etwas nur schwer zu beschreibendes; die Zirkulation des Quadrats, Berührung zu schaffen ohne jede poetische Rundung. Große Literatur, wenn mich nicht alles täuscht.

  • Polar

    aus Aachen

    3/5

    04.01.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Trennung

    Zu behaupten, bei der Erzählung Die linkshändige Frau von Peter Handke handele es sich um typische Betroffenheitsliteratur der späten Siebziger Jahre, oder um ein Spiegelbild der Literatur der Bundesrepublik, die nach dem Ansturm der 68er sich gerne um sich selbst drehte, wird der Erzählung nicht gerecht, zumal Handke in ihr all das aufbietet, was ihn ausmacht: Einen wunderbaren Umgang mit der Sprache, so wie die Fokussierung auf ein Thema, das vielseitig beleuchtet wird. Auch geht der Erzählung jener philosophische Tiefgang ab, dem Handke in seinen späten Roman verfällt. Vielleicht läßt sich später einmal an dieser Erzählung die Veränderung in Handkes Werk feststellen, die ihn fort vom Alltag hin zur Suche nach der Poesie des unverstellten Blicks führte. Hier jedoch zeichnet er einmal mehr einen Menschen bei der Loslösung dessen auf, das ihn zuvor auszumachen schien. Er erzählt vom Scheitern der Beziehung, einem Thema, das auch in den Jahrzehnten danach in der Literatur immer wieder in den Mittelpunkt gerät. Selten so ausgereift wie hier.

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