Tiefe Trauer - und erhöhte Wachsamkeit veranlassen Jack Reacher, den genialen Ex-Ermittler, an der Beerdigung seines ehemaligen Vorgesetzten und väterlichen Freundes bei der Militärpolizei, Leon Garber, teilzunehmen. Weshalb ließ dieser nach so vielen Jahren unter dem Namen seiner Tochter Jodie nach ihm fahnden? Und was hat sie, Jacks unerfüllte große Liebe, damit zu tun? Jodie, bildschön und eine clevere Anwältin, steht selbst vor einem Rätsel. Erst die unangenehme Begegnung mit Killern und verstümmelten Leichen bringt die beiden auf eine heiße Spur - und ins Fadenkreuz der Mörder. Jack Reacher greift ein, wenn andere wegschauen, und begeistert so seit Jahren Millionen von Lesern. Lassen Sie sich seine anderen Fälle nicht entgehen. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Mühlethurnen
5/5
31.05.2018
Buch (Taschenbuch)
Spannung pur!
Die Spannung beginnt auf der ersten Seite und hält bis zur letzen Seite an. Jack Reacher wird auch in diesem Buch von seiner Vergangenheit (Vietnameinsatz) eingeholt. Sein alter Freund Leon Garber lässt ihn suchen. Nicht ganz zufällig trifft er an der Beerdigung von Garber dessen Tochter Jodie wieder, mit der er vor langer Zeit befreundet war und die er bereits damals geliebt hat. Die Jagd nach einem "Unbekannten" beginnt und bringt die beiden Liebenden in grösste Gefahren.
Thomas Breuer
aus Ried
5/5
09.02.2010
Buch (Taschenbuch)
Verschwörung mit Jack Reacher
Während Jack Reacher als Poolgräber seinen Feierabend genießt, versucht ein Detektiv ihn aufzuspüren. Natürlich gibt sich Reacher nicht zu erkennen, er lebt lieber unerkannt. Als besagter Privatermittler kurze Zeit später ermordet wird, beginnt Reacher zu ermitteln. Die Spur führt nach New York, wo Reacher mitten in das Begräbnis seines ehemaligen Vorgesetzten General Garber platzt. Dieser versuchte Reacher ausfindig zu machen, da er kurz vor seinem Tod eine ungeheuerliche Verschwörung entdeckte. Gemeinsam mit Garbers Tochter will Reacher die Verschwörer ausfindig machen, ohne zu wissen, dass die Killer bereits Reachers Fährte verfolgen.
Es ist einfach ein Vergnügen diesen Roman zu lesen. Wenn Einer sein Handwerk versteht, dann ist es Lee Child. Mit seiner Figur des Jack Reachers führt Child seine Leser in aufregende Situationen, die vor Adrenalin nur so strotzen. Nicht nur die actiongeladenen Szenen sind es die Child und seinen Roman auszeichnen. Der scheinbar harmlose Auftakt, der sich später in ein riesiges Verschwörungsgeflecht entwickelt hält den Leser bei der Stange, ehe man es sich versieht, hat man das Buch auch schon ausgelesen.
Dieser Thriller ist ideal für Leser schneller und spannender Romane. Jack Reacher ist ein Protagonist, der den Leser nach seinen Abenteuern süchtig macht.
elenas_littlebookworld
4/5
06.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Ruhiger als die Vorgänger, aber dennoch fesselnd
Auch wenn die älteren Jack Reacher Romane mittlerweile weit mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben, so lese ich sie unwahrscheinlich gerne. Der ehemalige Militärpolizist gehört unlängst zu meinen liebsten Romanfiguren und glücklicherweise habe ich noch jede Menge Bände aus dieser großartigen Reihe vor mir.
Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, passt die Genrebeschreibung Roman diesmal zu 100%. Einen Krimi oder Thriller darf man hier nicht erwarten, dies gleich mal vorneweg. "Sein wahres Gesicht" ist wesentlich ruhiger von der Erzählweise her und ließ mich eine gewisse Spannung vermissen. So manche Beschreibungen waren mir zudem etwas zu detailliert und wirkten dadurch langatmig.
Doch was Lee Child meisterhaft beherrscht ist, einen intelligenten und genial konstruierten Plot zu erschaffen. Obwohl die offensichtliche Spannung fehlte, empfand ich die Handlung dennoch als fesselnd. Der Autor ist einfach ein unglaublich toller Geschichtenerzähler und das macht diese Bücher rund um Reacher auch so einzigartig.
Was mir darüber hinaus ungemein gefiel, ich lernte eine andere Seite von Reacher kennen. Denn mit Jodie tritt jemand aus Reachers Vergangenheit in sein Leben und durch seine seine Gefühle für sie kommt eine weichere und emotionalere Seite von dem sonst so einsamen Wolf zum Vorschein. Jodie war mir im Übrigen sehr sympathisch, sie ist klug und tough. Ich bin gespannt, ob sie in einem weiteren Reacher Roman auftaucht, wobei ich fast fürchte, dass Reacher ihr das Herz bricht und wie üblich weiter zieht.
Ich hatte wieder einmal eine großartige Zeit mit Reacher, wenngleich dieses Buch mir fast etwas zu ruhig war - von dem Showdown gegen Ende hin jedoch abgesehen, dieser war unheimlich spannend! Und würde es nicht bereits 29 Bände geben, hätte ich mir ernsthaft Sorgen um Reacher gemacht.
Stefan Heidsiek
aus Darmstadt
3/5
03.09.2012
Buch (Taschenbuch)
Childs wahres Gesicht? - Bitte nicht!
Sein wahres Gesicht prangt auf dem Cover des dritten Bandes aus der Reihe um den Ex-Militärpolizisten Jack Reacher und man kann nur hoffen, dass sich dieser Titel nicht auf den Autoren selbst bezieht, denn über mehr als 500 Seiten bietet Lee Child äußerst dürftige Kost. Sein Versuch, die Vergangenheit seines Protagonisten näher auszuleuchten und dessen sensible Seiten zu zeigen, geht nicht nur schrecklich in die Hose, sondern entschleunigt auch zusätzlich die ohnehin auf ziemlich wackligen Beinen stehende Geschichte. In dieser klaffen stellenweise Logiklöcher, durch die man ohne größere Probleme einen Airbus durchsteuern könnte. Und obwohl man dies bereits von den Vorgängern gewöhnt ist, fällt dies hier nun umso mehr ins Gewicht, da es an allen Ecken und Enden einfach an dem gewohnten Tempo und der Action fehlt, um diese Scharte auszuwetzen.
Stattdessen ellenlange Beschreibungen wie Kaffee gekocht, Schuhe gebunden oder Kleider angezogen werden. Garniert mit immer wiederkehrenden Szenen des turtelnden Reacher, der mit seiner Jugendliebe Jodie die Vorzüge der Liebe genießt, während an anderer Stelle Menschen zu Tode gefoltert werden. Spannung gänzlich Fehlanzeige. Immer wenn der Leser hofft, es möge gleich doch in irgendeiner Art und Weise zu einer Konfrontation zwischen Reacher und dem Bösewicht kommen, dreht ersterer wortwörtlich ab, um einer ganz anderen Spur zu folgen. Wo man bereits selbst die Hintergründe entschlüsselt hat, was angesichts des allzu simplen Plots auch keine große Herausforderung darstellt, fährt und fliegt der Held weiterhin stirnrunzelnd durch die Vereinigten Staaten, um dem ach so verzwickten Mysterium auf die Spur zu kommen.
Auch wenn sich Child mit dem US-Patriotismus (obwohl er selbst Engländer ist) nie zurückgehalten hat in Sein wahres Gesicht übersteigt es das erträgliche Maß, da sich der Autor an großer Literatur versucht, diese jedoch mit großen Worten und Pathos verwechselt hat. Herausgekommen ist eine Geschichte, die eines Reachers eigentlich nicht bedarf und welche man zudem auf knapp 300 Seiten weniger hätte erzählen können. Ein Beispiel wie man es richtig macht gibt Richard Stark. Dessen Romane um den Gauner Parker zeigen, dass es keiner großen Rückblenden oder Beschreibungen bedarf, damit eine Figur glaubwürdig ist oder eindringlich auf den Leser wirkt. Child wäre gut beraten zum Stil seines Erstlings zurückzufinden, in dem Reacher ein einsamer, wortkarger, skrupelloser Wolf war, der Frauen lediglich des Vergnügens wegen vernascht und weniger gegrübelt, als vielmehr gehandelt hat. So einen weichen, am Wasser gebauten und geistig statischen Vertreter, wie er uns hier vorgesetzt wird, möchte ich in dieser Sparte des Krimi-Genres einfach nicht lesen.
Eventuelle Leser des Romans seien auch gewarnt es lohnt nicht, die über 500 Seiten durchzustehen, da auch das Ende keinerlei Überraschungen bietet, sondern dem ohnehin kruden Plot noch ein zuckersüßes Krönchen aufsetzt. Viel Arbeit, wenig Unterhaltung also. Und der erhoffte Knalleffekt, der Adrenalinkick, bleibt diesmal gänzlich aus hoffentlich hat Child das Tal hiermit durchschritten. Noch so ein Rohrkrepierer, und das war es für mich und Jack Reacher. Und das wäre, angesichts des enormen Potenzials dieser Figur und des Talents des Autors, durchaus eine Schande.
Alexandra
aus Kerzers
5/5
18.01.2023
eBook (ePUB)
Jack trifft seine grosse Liebe aus Jugendzeiten
Ein weiterer typischer Jack Reacher Fall. Es wird alles bildhaft beschrieben, als ob man dabei sei, auch bei den Morden und Todesfällen. Also nichts für schwache Nerven.
Jack hat sich mal für ganze 3 Monate am gleichen Ort niedergelassen, in den Keys und als Poolausheber tagsüber und als Aufsichtskontroller in einer Oben-Ohne-Bar abends/nachts gearbeitet. Plötzlich tauchen ein Privatdetektiv und 2 Schläger aus New York dort auf und suchen nach ihm, aus unterschiedlichen Gründen. Oder haben sie doch etwas gemeinsam? Als der Privatdetektiv tot und mit abgeschnittenen Fingerkuppeln gefunden wird, macht sich Jack auf den Weg nach New York. Er möchte die Auftraggeberin suchen. Jene, die den Privatdetektiv auf ihn angesetzt hat. Jack währe nicht Jack wenn er sie finden würde. Als er bei ihrem Haus auftaucht und sie eigentlich zur Rede stellen möchte, platzt er in eine Beerdigung. Die Beerdigung ist für niemand geringeren als seinen Mentor vom Militär und die Frau die nach Jack suchen lies ist dessen Tochter. Jack kennt sie, denn sie sind vor vielen Jahren auf einem gemeinsamen Militärstützpunkt aufgewachsen. In was ist sie reingeraten? Warum suchen 2 Schlägertypen ausgerechnet nach ihr? Hat dies etwas mit ihrer Scheidung oder doch mit ihrem Beruf als Anwältin zu tun?
Schlussendlich kommt alles anders. Verwicklungen mit Überlebenden vom Vietnamkrieg kommen zu Tage und Jack fängt sogar eine Kugel für Jodie ein. Romanze, Aktion, Mord und Totschlag, alles typisch für einen Jack Reacher Roman. Habe das Buch verschlungen.
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