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Geschlossene Gesellschaft

Stück in einem Akt

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

"Geschlossene Gesellschaft": Drei Personen, die im Leben einander nie begegnet sind, werden nach ihrem Tod für alle Ewigkeit in einem Hotelzimmer zusammensein. Das ist die Hölle. "Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen." (Jean-Paul Sartre)

Details

Verkaufsrang

3337

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.1987

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19/11,8/1 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3337

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.1987

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19/11,8/1 cm

Gewicht

80 g

Auflage

50. Auflage

Originaltitel

Huis clos

Übersetzer

Traugott König

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-15769-1

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In einem Zimmer

Polar aus Aachen am 14.07.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Stücke, die sind so zum Selbstläufer geworden, dass sie sich auf einen Satz reduzierten lassen: Die Hölle, das sind die anderen. Ein Schlüsselsatz des Existenzialismus, den wir nur allzu gerne aufgreifen, um das Leben abzuhaken. Sartre zeigt eins: Der Mensch hält es mit dem Menschen nicht aus. Eine Erkenntnis, die während eines Krieges gefaßt, nur allzu nachvollziehbar ist. Es gibt allerdings auch die Erkenntnis, dass man sich überall hin mitnimmt. In der Geschlossenen Gesellschaft steckt die Wahrheit, dass für jeden ein Zimmer bereitsteht, in dem man erwartet wird. Das Zimmer trägt man mit sich rum, richtet es ein, während man lebt. Die Abrechnung findet bei Sartre in einem merkwürdigen Hotel statt. Oder ist es gar kein Hotel? Ein Hospiz? Ein Altenheim? Die Hölle? Der Himmel? Über Glück oder Unglück entscheidet der Mensch nicht selber. Das Urteil spiegelt sich auf einer bewegten Wasseroberfläche, in den anderen ab, in denen, die auch noch da sind, in denen, die vergessen wurden, in denen, die zu viel mit auf den Weg bekommen haben. Auch in uns selbst. Die Geschlossene Gesellschaft ist das Spiegelkabinett der Seele. Hoffnungen und Niederlagen enden darin, dass nichts mehr bewegen wird, dass einem nur die Zeit bleibt, über alles immer und immer wieder nachzudenken.

In einem Zimmer

Polar aus Aachen am 14.07.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Stücke, die sind so zum Selbstläufer geworden, dass sie sich auf einen Satz reduzierten lassen: Die Hölle, das sind die anderen. Ein Schlüsselsatz des Existenzialismus, den wir nur allzu gerne aufgreifen, um das Leben abzuhaken. Sartre zeigt eins: Der Mensch hält es mit dem Menschen nicht aus. Eine Erkenntnis, die während eines Krieges gefaßt, nur allzu nachvollziehbar ist. Es gibt allerdings auch die Erkenntnis, dass man sich überall hin mitnimmt. In der Geschlossenen Gesellschaft steckt die Wahrheit, dass für jeden ein Zimmer bereitsteht, in dem man erwartet wird. Das Zimmer trägt man mit sich rum, richtet es ein, während man lebt. Die Abrechnung findet bei Sartre in einem merkwürdigen Hotel statt. Oder ist es gar kein Hotel? Ein Hospiz? Ein Altenheim? Die Hölle? Der Himmel? Über Glück oder Unglück entscheidet der Mensch nicht selber. Das Urteil spiegelt sich auf einer bewegten Wasseroberfläche, in den anderen ab, in denen, die auch noch da sind, in denen, die vergessen wurden, in denen, die zu viel mit auf den Weg bekommen haben. Auch in uns selbst. Die Geschlossene Gesellschaft ist das Spiegelkabinett der Seele. Hoffnungen und Niederlagen enden darin, dass nichts mehr bewegen wird, dass einem nur die Zeit bleibt, über alles immer und immer wieder nachzudenken.

Die Hölle das sind die anderen!

Zitronenblau am 25.05.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz unterhaltsam inszeniert, das Verhalten der Antagonisten ist vielleicht sogar etwas zu übertrieben, zu konstruktiv! Trotzdem ein guter Gedanke, der auch entsprechend gut in diesem Stück um- und durchgesetzt wird. Die eigene Bestimmung durch die Reflektion mit den anderen. Nicht schlecht!

Die Hölle das sind die anderen!

Zitronenblau am 25.05.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz unterhaltsam inszeniert, das Verhalten der Antagonisten ist vielleicht sogar etwas zu übertrieben, zu konstruktiv! Trotzdem ein guter Gedanke, der auch entsprechend gut in diesem Stück um- und durchgesetzt wird. Die eigene Bestimmung durch die Reflektion mit den anderen. Nicht schlecht!

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von Jean Paul Sartre

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