Kriminalgeschichte des Christentums 3 Die Alte Kirche: Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung
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- Taschenbuch
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
02.10.1990
Verlag
RowohltSeitenzahl
720
Maße (B/H)
13,9/21,5 cm
Gewicht
987 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-498-01285-4
Das christliche Fälschungswesen
Der Wunder- und Reliquienschwindel
Die Wallfahrtswirtschaft
Das bildungsfeindliche Erziehungsprogramm
Die doppelzüngige Soziallehre und die tatsächliche Sozialpolitik der Großkirche
Deschner: «Kaum in Rezensionen, doch oft in Diskussionen halten mir Christen (erfahrungsgemäß oft solche, die mich – sicherheitshalber – gar nicht gelesen haben) entgegen, ich könne noch so viele kirchliche Verbrechen zusammentragen («Kriminalromane» schreiben, wir mir im Sender Freies Berlin ein Kirchenmann zuschnaubte), das erschüttere ihren Glauben an Christentum und Christus nicht. Nun zeige ich aber in all diesen Bänden nie nur die ethische, sondern ab und zu auch die dogmatische Seite des Christentums. Und da verfängt das fromme Argument keinesfalls mehr. Allein das längste Kapitel des vorliegenden Bandes, das erste, führt eine Berufung auf den christlichen Glauben historisch ad absurdum.
Freilich: Gläubigen geht es fast nie um historische, philosophische, ethische Probleme, um Wahrheit oder, bescheidener gesagt, Wahrscheinlichkeit, sondern um ihr eigenes Problem. Sie glauben, sie könnten ohne ihren Glauben nicht leben. Obwohl sie ja, als Inder etwa, wahrscheinlich einen ganz anderen Glauben hätten. Und als Afrikaner wieder einen anderen – ein Aspekt, der jeden Glauben von vornherein relativiert. Mein Leben zeigt mit, dass man sehr gut ohne Glauben leben kann. Und Tausende von oft erschütternden Zuschriften bezeugen, dass es auch andere können, nach Preisgabe ihres christlichen Glaubens sehr viel besser können als vorher, dass sie viel freier leben, ja, dass sie erst zu leben beginnen – und kaum unmoralischer als die Christen.»
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