"Balance of Power" und Pentarchie Internationale Beziehungen 1700-1785
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- Hardcover
- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
162,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.08.1997
Abbildungen
XVII, mit 27 Abbildungen und Karten-Skizzen. 24 cm
Herausgeber
Heinz Duchhardt + weitereVerlag
Brill | SchöninghSeitenzahl
466
Maße (L/B/H)
24,2/17,2/4,5 cm
Gewicht
930 g
Auflage
1997
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-506-73724-3
Die internationale Politik dieser Zeit war maßgeblich von dem theoretischen Modell des Gleichgewichts der Kräfte bestimmt und in der Praxis vom Agieren des exklusiven Kreises der Großmächte Großbritannien, Österreich und Frankreich, eines Kreises, in den nach und nach auch Rußland und Preußen aufrückten und der dann in die Begrifflichkeit 'Pentarchie' gefaßt wurde. Fragt man nach den Konstanten der Mächtebeziehungen in dem fraglichen Zeitraum, so ist vorrangig an den französisch-britischen Antagonismus und an den österreichisch-preußischen Dualismus zu denken, der seit 1740 zu einem gestaltenden Faktor der internationalen Politik wu rde.
Das Signum des Saeculums war auch für das 18. Jahrhundert - wie für das 17. Jahrhundert - das des Krieges. Die militärischen Auseinandersetzungen entsprangen zu einem guten Teil dynastischen Wechselfällen, aber auch fürstlichem Ehrgeiz, außereuropäischen Interessen oder Arrondierbemühungen. Insofern war das 18. Jahrhundert ein 'bewegtes', ständig neue Koalitionen und Konstellationen hervorbringendes Saeculum, was andererseits Überlegungen, den Frieden sicherer zu machen, neuen Antrieb gab. So war das 18. Jahrhundert geprägt von der Dialektik der Bellona und einer ausgeprägten Friedenssehnsucht.
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