Produktbild: Persilscheine und falsche Pässe

Persilscheine und falsche Pässe Wie die Kirchen den Nazis halfen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.1991

Abbildungen

m. Fotos u. Dok.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

153 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-10956-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.1991

Abbildungen

m. Fotos u. Dok.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

153 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-10956-2

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Wolfgang Scharfenberger

    aus Markdorf

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Christliche Nächstenliebe???? Angesichts von mehr als 6 Millionen Ermordeten???

    Ernst Klees „Persilscheine und falsche Pässe: Wie die Kirchen den Nazis halfen“ ist ein aufrüttelndes und sehr wichtiges Buch, das sich mit einem oft übersehenen Aspekt der NS-Zeit befasst: der Rolle der Kirchen beim Schutz von NS-Tätern nach dem Krieg. Der Autor dokumentiert, wie sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche durch die massenhafte Ausstellung von „Persilscheinen“ (Entlastungszeugnissen) und die Bereitstellung von falschen Pässen NS-Tätern zur Flucht verhalfen. Das Buch beleuchtet die oft widersprüchliche Haltung der Kirchen, die einerseits Opfer des NS-Regimes waren, andererseits aber auch dazu beitrugen, dass Verantwortliche der NS-Verbrechen der Justiz entkamen und sich so jeder Verantwortung für ihre unmenschlichen Taten entzogen. Klee präsentiert eine Vielzahl von konkreten Fällen und Dokumenten, die das Ausmaß der kirchlichen Unterstützung für NS-Täter belegen. Die gründliche Recherche und die Verwendung von Originaldokumenten machen das Buch zu einer wertvollen historischen Quelle. Der Autor deckt ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte auf und trägt dazu bei, ein differenzierteres Bild der Rolle der Kirchen im Nationalsozialismus und danach zu zeichnen. Es regt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Rolle der christlichen Kirchen an und wirft Fragen nach deren Verantwortung und Schuld auf.

  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Christliche Nächstenliebe????…

    Christliche Nächstenliebe???? Angesichts von mehr als 6 Millionen Ermordeten??? Ernst Klees „Persilscheine und falsche Pässe: Wie die Kirchen den Nazis halfen“ ist ein aufrüttelndes und sehr wichtiges Buch, das sich mit einem oft übersehenen Aspekt der NS-Zeit befasst: der Rolle der Kirchen beim Schutz von NS-Tätern nach dem Krieg. Der Autor dokumentiert, wie sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche durch die massenhafte Ausstellung von „Persilscheinen“ (Entlastungszeugnissen) und die Bereitstellung von falschen Pässen NS-Tätern zur Flucht verhalfen. Das Buch beleuchtet die oft widersprüchliche Haltung der Kirchen, die einerseits Opfer des NS-Regimes waren, andererseits aber auch dazu beitrugen, dass Verantwortliche der NS-Verbrechen der Justiz entkamen und sich so jeder Verantwortung für ihre unmenschlichen Taten entzogen. Klee präsentiert eine Vielzahl von konkreten Fällen und Dokumenten, die das Ausmaß der kirchlichen Unterstützung für NS-Täter belegen. Die gründliche Recherche und die Verwendung von Originaldokumenten machen das Buch zu einer wertvollen historischen Quelle. Der Autor deckt ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte auf und trägt dazu bei, ein differenzierteres Bild der Rolle der Kirchen im Nationalsozialismus und danach zu zeichnen. Es regt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Rolle der christlichen Kirchen an und wirft Fragen nach deren Verantwortung und Schuld auf.

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