Produktbild: Als wär's ein Stück von mir
Band 21049

Als wär's ein Stück von mir Horen der Freundschaft

1

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39214

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.1988

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

696

Maße (L/B/H)

19/12,1/4 cm

Gewicht

488 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

36. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-21049-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39214

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.1988

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

696

Maße (L/B/H)

19/12,1/4 cm

Gewicht

488 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

36. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-21049-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Der Autor hat viel zu…

Max Gutbrod aus Berlin am 13.09.2023

Bewertungsnummer: 2819428

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor hat viel zu erzählen, vor allem wirken seine Erfahrungen im 1. Weltkrieg und der Emigration. Das muss so stark gerade auch auf Generationsgenossen gewirkt haben, dass die Memoiren in beinahe jedem Bürgerhaushalt standen, die über Jahrzehnte ans Schweigen gewohnte Münder öffnete und von „dem“ Zuckmayer gesprochen wurde. Zuckmayers Ton ist erstaunlich gleichmütig, immer auch nach Wirkung schielend, auch wo es um Trauer wegen der aus der US-Emigration so fernen Heimat, das Entsetzen über das Sterben so vieler Freunde und die eigenen Irrtümer, etwa beim Aufbau der hartnäckig verfolgten Karriere und der späten Emigration geht. So ermüdet der Stil gelegentlich. Sehr ausführlich wird man etwa über die jeweiligen wirtschaftlichen Beschränkungen informiert, eher großmütig darüber, wenn es ihm – wie zeitweilig wohl sehr deutlich – gut geht. Faszinierend sind zwei eher künstlerische Details: Wie er sich nach zwei „Durchfällen“ sicher war, einen eigenen Stil zu haben, und diesen dann im „Fröhlichen Weinberg“ durchsetzte, und wie er – was er sprachlichen Schwierigkeiten zuschrieb – unfähig war, diesen Stil amerikanischen Studenten zu erläutern – wie viel erhellender ist doch Lilli Palmer in ihrer Biographie über anglo-amerikanischen Humor. Großartig, neugierig, eher positiv-begeistert, aber auch immer mit einer kritisch-distanzierten Note sind die Portraits, etwa von Stefan Zweig, Werner Krauss und Brecht, etwas störend nur, dass sich Zuckmayer immer eine eher kindische Rolle zuschreibt. Eher bemüht, an name dropping grenzend, ohne viel Konkretes wiederum die Beschwörung der Freundschaften.

Der Autor hat viel zu…

Max Gutbrod aus Berlin am 13.09.2023
Bewertungsnummer: 2819428
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor hat viel zu erzählen, vor allem wirken seine Erfahrungen im 1. Weltkrieg und der Emigration. Das muss so stark gerade auch auf Generationsgenossen gewirkt haben, dass die Memoiren in beinahe jedem Bürgerhaushalt standen, die über Jahrzehnte ans Schweigen gewohnte Münder öffnete und von „dem“ Zuckmayer gesprochen wurde. Zuckmayers Ton ist erstaunlich gleichmütig, immer auch nach Wirkung schielend, auch wo es um Trauer wegen der aus der US-Emigration so fernen Heimat, das Entsetzen über das Sterben so vieler Freunde und die eigenen Irrtümer, etwa beim Aufbau der hartnäckig verfolgten Karriere und der späten Emigration geht. So ermüdet der Stil gelegentlich. Sehr ausführlich wird man etwa über die jeweiligen wirtschaftlichen Beschränkungen informiert, eher großmütig darüber, wenn es ihm – wie zeitweilig wohl sehr deutlich – gut geht. Faszinierend sind zwei eher künstlerische Details: Wie er sich nach zwei „Durchfällen“ sicher war, einen eigenen Stil zu haben, und diesen dann im „Fröhlichen Weinberg“ durchsetzte, und wie er – was er sprachlichen Schwierigkeiten zuschrieb – unfähig war, diesen Stil amerikanischen Studenten zu erläutern – wie viel erhellender ist doch Lilli Palmer in ihrer Biographie über anglo-amerikanischen Humor. Großartig, neugierig, eher positiv-begeistert, aber auch immer mit einer kritisch-distanzierten Note sind die Portraits, etwa von Stefan Zweig, Werner Krauss und Brecht, etwas störend nur, dass sich Zuckmayer immer eine eher kindische Rolle zuschreibt. Eher bemüht, an name dropping grenzend, ohne viel Konkretes wiederum die Beschwörung der Freundschaften.

Kundinnen und Kunden meinen

Als wär's ein Stück von mir

von Carl Zuckmayer

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Als wär's ein Stück von mir