Produktbild: Emilia Galotti
Band 45

Emilia Galotti Ein Trauerspiel in 5 Aufzügen

62

3,30 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

102

Maße (L/B/H)

14,8/9,6/0,6 cm

Gewicht

59 g

Reihe

Reclam Universal-Bibliothek 45

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000045-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

102

Maße (L/B/H)

14,8/9,6/0,6 cm

Gewicht

59 g

Reihe

Reclam Universal-Bibliothek 45

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000045-8

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Bewertung

    aus Linz

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Freiwillig gelesen

    Dieses Buch war eine Pflichtlektüre zur Matura. Damals fand ich das Buch eher lästig und eine Pflicht. Einige Jahre später, freiwillig gelesen, finde ich es fantastisch. Auch wenn Liebesgeschichten nicht zu meinen Lieblingslektüren gehören.

  • Jakob B.

    aus Laberweinting

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Vorgängerwerk“ zu „Kabale und Liebe“

    Die bürgerliche Emilia sollte eigentlich den edlen Grafen Appiani heiraten, doch Hettore Gonzaga, der Prinz des absolutistischen Staates Guastalla, hat sich in sie verliebt, lässt von seinem Kammerherren den Grafen ermorden und anschließend Emilia auf sein Schloss bringen. Diese tugendhafte junge Frau fürchtet sich aber davor, dass sie von Hettore verführt wird und lässt sich deshalb von ihrem Vater erdolchen. Lessing, der bedeutendste Schriftsteller der Aufklärung, kritisiert damit den menschenverachtenden Hof, insbesondere den Intrigenreichtum und „lobt“ die hohe Moralität des Bürgertums. „Emilia Galotti“ gilt als ein Musterbeispiel für ein „bürgerliches Trauerspiel“ und hat auch Schiller für „Kabale und Liebe“ inspiriert. Typisch für die Epoche „Aufklärung“ ist hier einmal die Einhaltung der „drei Einheiten“, die Kritik am verkommenen Adel und die Darstellung des Bürgertums als moralisch und tugendhaft.

  • Bewertung

    aus Jena

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    tragische Gerechtigkeit

    Der bürgerlichen Schönheit Emilia Galotti gelingt durch die Entsagung vom Leben die Rückeroberung ihrer vom Vater unterdrückten Individualität und somit ihre Eigenständigkeit als Frau und Tochter in einer Zeit herrschender Ständeordnung. Sie selbst verkörpert Rechtschaffenheit und Zivilcourage und wird folglich zum Sinnbild für Wahrheit. Während die ehrenwerten Herren und Damen von Rang ein Netz aus List und Hinterhalt, Lüge und Betrug spinnen, wandeln sich ihre prestigeträchtigen Eigenschaften zu tückischen und falschen. Die unglückliche Liebe des Prinzen zu Emilia machte ihn blind und seine Taten gleichzeitig unberechenbar, welche unaufhaltsam den Tod seiner Angebeteten heraufbeschworen und ihm sein unbefriedigtes Gefühl nur auf tragische Weise zu ernüchtern vermochten.

  • LongGoneBy

    aus Wien

    5/5

    02.08.2006

    Buch (Taschenbuch)

    klassisches bürgerliches Trauerspiel

    Das zentrale Thema ist hier der Konflikt zwischen Emilia Galottis Über-Ich ( den bürgerlichen Tugenden und Iealen des Vaters) und ihrem Es ( der Triebhaftigkeit des Menschen). Das Bedürfnis nach Erfüllung von individuellen Wünschen sowie die Erfahrung der eigenen Sinnlichkeit sind für Emilia unvereinbar mit den bürgerlichen/ väterlichen Tugenden. Deshalb bleibt Emilia als einziger Ausweg der Tod. Dieser zeigt auch wunderbar Emilias innere Stärke, sie handelt selbstständig und entzieht sich der Macht des Adels/des Prinzens. Somit ist Lessing hier ein unvergleichbares Drama gelungen, welches ein klares Bild des Bürgertumsn (tugendhaft) und des Adels (unmoralisch) entwirft. Emilia Galotti ist mehr als nur langweilige Schullektüre.

  • Vanessa Schneider

    aus Brake (Unterweser)

    4/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr empfehlenswert

    Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla, ist nach einem Gemälde des Malers Conti besessen darauf, Emilia zu seiner Gemahlin zu nehmen, welche jedoch bereits dem Grafen Appiani versprochen ist. Der Prinz lässt seine Macht spielen und beauftragt seinen Kammerherrn Marinelli damit die Vermählung mit allen Mitteln zu verhindern und gibt ihm freie Hand, was jedoch tödliche Folgen für den Grafen hat. Nicht nur als Schullektüre empfehlenswert, sondern für jeden der die Aufklärungszeit kennen und lieben gelernt hat.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Emelie

    Emelie

    Thalia Linz – Lentia

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.“

    Die Graphic Novel ist wirklich wunderschön illustriert und ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen. Gerade Klassiker sind oft eher schwer zugänglich, weil viele Begriffe und Redewendungen verwendet werden, die heute kaum noch im Sprachgebrauch sind. Durch die Umsetzung als Graphic Novel lassen sich diese Geschichten jedoch viel leichter verstehen und es macht dabei auch noch Spaß.
  • Zum Bewerterprofil von Helmuth Fahrngruber

    Helmuth Fahrngruber

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    4/5

    29.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Absurd

    Mit der Lektüre dieses Buches stürzt man in den tragikomischen Kosmos des Franz Kafka. Hilflose Ungewissheit quälen den Bankbeamten Josef K., nachdem er ohne Angabe von Gründen und "ohne daß er etwas Böses getan hätte" eines Morgens verhaftet wurde. Josef K. dringt auf Dachböden als Orte einer undurchschaubaren Gerichtsbarkeit vor und begegnet Personen, von denen er sich vergeblich Hilfe erhofft. Ohnmächtig und einsam irrt er auf der Suche nach Klarheit und Aufklärung herum, gerät immer wieder in bizarre Situationen, die in ihrer dunklen Absurdität stets auch tragikomische Züge aufweisen. Kafkaesk!

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